Huber: Umweltbildung 2.0 – Bionicum schafft einmalige Verbindung zwischen Natur und Forschung

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[Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit (StMUG) - 12.09.2013] Huber: Umweltbildung 2.0 - Bionicum schafft einmalige Verbindung zwischen Natur und Forschung

Freistaat investiert 1,7 Millionen Euro in den Umbau des Natur-kundehauses im Tiergarten Nürnberg
Neues Informationsportal online unter www.bionicum.de
Im Nürnberger Tiergarten entsteht ein deutschlandweit einzigartiges Besucherzentrum, das sich mit den Geheimnissen der Tier- und Pflanzenwelt und deren Nutzung für technische Entwicklungen beschäftigt: das Bionicum, erläuterte der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber anlässlich des Beginns der nächsten Realisierungsschritte. Im Zuge der Maßnahmen wird das denkmalgeschützte Naturkundehaus im Tiergarten an die heutigen energetischen Anforderungen angepasst. Parallel dazu wird eine Bionik-Ausstellung entwickelt, die mit hochmodernen Elementen im Naturkundehaus die Zusammenhänge zwischen Natur und Technik anschaulich und erlebbar machen soll. In der interaktiven Ausstellung finden Kinder und Erwachsene Originalexponate, Experimente zum Mitmachen und spannende Hintergrundinformationen zur Bionik, zum Beispiel über das Wappentier des Bionicums, den Sandfisch. Die Haut der etwa 20 Zentimeter langen Eidechsenart ist kratzfester als Nylon, Glas, polierter Stahl und sogar Teflon. Die Eigenschaften der Sandfischhaut sollen nun in die Technik übertragen werden und können beispielsweise bei Spiegeln für Solaranlagen dafür sorgen, dass diese nicht mehr zerkratzen oder Staub und Sand nicht mehr haften bleiben.
Insgesamt werden dafür 1,7 Millionen Euro eingesetzt. Huber: "Das Besucherzentrum wird spannend für Jung und Alt. Hier werden auf einzigartige Weise Natur, Forschung und Umweltbildung verbunden. Besucher können sich von der Faszination der Natur begeistern lassen und gleichzeitig wird die Wissenschaft zu neuartigen technischen Projekten inspiriert." Neben dem Besucherzentrum im Tiergarten mit Dauerausstellung und Workshops besteht das Bionik-Zentrum auch aus einer zweiten Komponente: einer wissenschaftlichen Begleitung. "Das Bionicum steht für Hightech-Umweltbildung und will damit die Jüngsten für die Wunderwelt von Natur und Technik gewinnen. In einer interaktiven Ausstellung wird ab Sommer 2014 jeder zur Forscherin oder zum Forscher. Das Bionicum zeigt, welche Schätze die Natur bereit hält und was die Technik daraus lernen kann", unterstrich Huber. Bereits Ende 2012 wurden der Universität Erlangen-Nürnberg und der Technischen Hochschule Nürnberg im Rahmen des Projekts Bionicum etwa 3,4 Millionen Euro für Forschungszwecke zur Verfügung gestellt. Die Forschungsprojekte befassen sich mit der Übertragung effizienter Bewegungsmechanismen aus dem Tier- und Pflanzenreich in den Maschinenbau, wie das Projekt Ohm-Krabbler: In Zukunft sollen hochentwickelte Roboter Menschen in lebensbedrohlichen Situationen unterstützen und die Umwelt vor gefährlichen Substanzen schützen. Nach dem Vorbild der Spinnen, die für ihren Antrieb sowohl Muskeln als auch Hydraulik in ihren Beinen nutzen, soll das Projekt Ohm-Krabbler dazu führen, dass Roboter in Zukunft energieeffizienter und beweglicher werden.
Insgesamt stehen für das Bionicum rund acht Millionen Euro aus der Zukunftsinitiative "Aufbruch Bayern" der Bayerischen Staatsregierung zur Verfügung. Eröffnet wird das Besucherzentrum voraussichtlich im Sommer 2014. Die Realisierung des Projekts Bionicum koordiniert das Bayerische Landesamt für Umwelt.
Details zur geplanten Ausstellung und zur Forschung am Bionicum finden Sie im neuen Informationsportal unter www.bionicum.de .

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