Huml: Spezialisierte ambulante Palliativversorgung im Landkreis Fürstenfeldbruck

Kurzfassung: Huml: Spezialisierte ambulante Palliativversorgung im Landkreis FürstenfeldbruckGesundheitsministerium fördert Aufbauphase mit 15.000 EuroEin zentrales Ziel der bayerischen Gesundheitspolitik ist de ...
[Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit (StMUG) - 11.09.2013] Huml: Spezialisierte ambulante Palliativversorgung im Landkreis Fürstenfeldbruck

Gesundheitsministerium fördert Aufbauphase mit 15.000 Euro
Ein zentrales Ziel der bayerischen Gesundheitspolitik ist der Ausbau einer hochwertigen und menschlichen Versorgung schwerstkranker Patienten durch besondere ambulante palliativmedizinische Angebote. Im Landkreis Fürstenfeldbruck hat ein Palliative-Care-Team mit speziell geschultem Personal seine Arbeit aufgenommen. Die Bayerische Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml betonte: "Schwerstkranke und Sterbende brauchen mehr als medizinische Versorgung: Sie brauchen Fürsorge, Begleitung und menschliche Nähe auf ihrem letzten Weg. Schwerstkranken Menschen ein schmerzfreies und würdevolles Ende ihres Lebens zu ermöglichen, ist uns deshalb ein wichtiges Anliegen. Wir wollen dabei den jeweiligen Bedürfnissen und Wünschen der Patienten gerecht werden und ihnen den Verbleib in ihrer vertrauten Umgebung bis zuletzt ermöglichen." 15.000 Euro stellt das Bayerische Gesundheitsministerium für den Aufbau des Palliativ-Teams im Landkreis Fürstenfeldbruck zur Verfügung. Die Versorgung wird von besonders qualifizierten Ärzten und Pflegekräften aus der Region durchgeführt. Das Team wurde von Caritas, Arbeiter-Wohlfahrt und dem Bayerischen Roten Kreuz im Landkreis Fürstenfeldbruck sowie dem Landkreis und dem Klinikum Fürstenfeldbruck eingerichtet. Aufgabe des Teams ist unter anderem Hilfe bei der Linderung schwerer Krankheitssymptome, bei der Organisation, Planung und Koordination aller Versorgungsmaßnahmen sowie der Krankheitsverarbeitung und Trauerbewältigung.
Das Bayerische Gesundheitsministerium und das Bayerischen Sozialministerium setzen seit dem Jahr 2011 ein Konzept für eine umfassende und qualitativ hochwertige Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden durch Palliativmedizin und Hospizarbeit um. Ein wichtiger Bestandteil des Konzepts ist dabei der Ausbau der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung. Huml: "Ein ausreichendes palliativmedizinisches Betreuungsangebot und eine einfühlsame Sterbebegleitung sind von großer Bedeutung für unser Gesundheitswesen. Gerade die ambulante Versorgung wird künftig eine wichtige Rolle spielen. Unser Ziel ist deshalb ein flächendeckendes Angebot in ganz Bayern." Um den Aufbau von Palliative-Care-Teams zu beschleunigen, fördert das Gesundheitsministerium seit dem Jahr 2010 die Aufbauphase mit bis zu 15.000 Euro pro Team. Diese Förderung ist bundesweit einzigartig. Mittlerweile sind in ganz Bayern 24 Teams für Erwachsene, davon acht im ländlichen Raum, und vier Teams für Kinder- und Jugendliche tätig. Im Jahr 2013 stellt der Freistaat insgesamt 100.000 Euro für die Anschubfinanzierung bereit.

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