02.09.2013 16:21 Uhr in Wirtschaft & Finanzen von E.ON

Falscher Verdacht: Deutsche halten Smartphone für Stromfresser

Kurzfassung: Falscher Verdacht: Deutsche halten Smartphone für StromfresserFür die meisten Smartphone-Besitzer ist es ein tägliches Ritual: das Aufladen des Akkus an der Steckdose. 365 Ladungen im Jahr, das mü ...
[E.ON - 02.09.2013] Falscher Verdacht: Deutsche halten Smartphone für Stromfresser

Für die meisten Smartphone-Besitzer ist es ein tägliches Ritual: das Aufladen des Akkus an der Steckdose. 365 Ladungen im Jahr, das müsste doch eigentlich den Geldbeutel spürbar belasten - so denken die meisten Menschen in Deutschland. Eine aktuelle Studie von TNS Emnid im Auftrag von E.ON hat ergeben, dass die Nutzer im Durchschnitt von mehr als 80 Euro Stromkosten im Jahr ausgehen - nur für das Aufladen des Akkus eines Smartphones. Die unter 30-Jährigen schätzen die Energiekosten sogar auf über 130 Euro im Jahr. Noch mal deutlich höher werden die Stromkosten für das Aufladen eines Tablets eingeschätzt: im Durchschnitt mit knapp 120 Euro pro Jahr. Und die unter 30-jährigen liefern den Höchstwert von 180 Euro im Jahr. Gefragt wurden die Deutschen, wie hoch sie die Kosten für das Aufladen ihrer Smartphone- und Tablet-Akkus einschätzen - also ausschließlich die Kosten, die die Nutzer direkt beeinflussen können.
Vor diesem Hintergrund könnten die tatsächlich anfallenden Kosten bei vielen intensiven Nutzern für erleichtertes Aufatmen sorgen: "Das tägliche Aufladen des Smartphones kostet im Jahr keine zwei Euro. Und auch die Tablets sind mit weniger als 4 Euro im Jahr sparsam, auch wenn man sie jeden Tag auflädt", so Uwe Kolks, Geschäftsführer von E.ON Vertrieb Deutschland. "Der größte Stromfresser befindet sich in der Küche: meistens ist es der Kühlschrank. Ein altes Gerät kann gut über 500 Kilowattstunden im Jahr verbrauchen. Das macht dann mehr als 130 Euro im Jahr aus. Energieeffiziente Geräte der neuesten Generation verbrauchen weniger als 80 Kilowattstunden im Jahr. Damit kann man über 100 Euro pro Jahr sparen." Deshalb empfiehlt E.ON, beim Kauf neuer Geräte immer auf das EU-Energielabel zu achten. Es gibt Auskunft über die Energieeffizienzklasse: von A+++ für sehr sparsame Geräte bis hin zu G für Geräte mit hohem Energieverbrauch. Je nach Auslastung der Geräte rechnen sich die höheren Anschaffungskosten für energieeffiziente Geräte schon nach kurzer Zeit, vor allem bei Waschmaschinen oder Trocknern.
Aber auch ohne Investitionen kann man mit ein paar Tricks direkt sparen: Die Temperatur des Kühlschranks sollte zwischen + 5 bis + 7 C eingestellt sein. Am besten öffnet man die Tür immer nur kurz und lässt sie nicht offen stehen. Tiefgefrorenes kann man im Kühlschrank auftauen. So geben auch die Lebensmittel Kälte ab.
Außerdem gibt es im Haushalt noch heimliche Stromverbraucher, die im Standby-Betrieb laufen, sobald das Kabel eingesteckt ist: Fernseher, DVD-Player, Sat-Receiver oder Computer. Sie verbrauchen auch Strom, wenn man sie nicht nutzt. Das gilt ebenso für Geräte mit separatem Netzteil, beispielsweise angeschlossene Notebooks, Deckenfluter oder Akkuladegeräte. Beim Energiesparen hilft deshalb, Netzstecker konsequent aus der Steckdose zu ziehen oder die Verbrauchsquellen über eine Steckerleiste komplett vom Netz zu trennen.
"Selbst mit kleinen Maßnahmen lässt sich Energie und Geld sparen. Und gleichzeitig schont man damit die Umwelt", so Kolks weiter. "Mehr Informationen zum Thema Energiesparen findet man auch auf unserer Internetseite www.eon.de/energiesparen."

Ihr Ansprechpartner:
Verena Huber
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F 0 89-12 54-32 80
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