01.10.2012 17:27 Uhr in Gesellschaft & Familie von Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
Zwei Drittel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland wollen in der Schule Kochen lernen
Kurzfassung: Zwei Drittel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland wollen in der Schule Kochen lernenDeutschlandweite Umfrage zum Start der Aktion "Klasse, Kochen!": 82 Prozent der jungen Menschen achten auf ges ...
[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 01.10.2012] Zwei Drittel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland wollen in der Schule Kochen lernen
Deutschlandweite Umfrage zum Start der Aktion "Klasse, Kochen!": 82 Prozent der jungen Menschen achten auf gesunde Ernährung
Kochen ist im Trend - auch bei jungen Menschen: Über zwei Drittel (69 Prozent ) der Kinder und Jugendlichen in Deutschland fänden es gut, in einer Schulküche kochen zu lernen. Nur jeder Fünfte hat bisher in der Schule schon einmal gekocht. Nach einer aktuellen Umfrage finden 70 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen Kochen "interessant" - 13 Prozent halten es für "kompliziert", als "langweilig" wird Kochen von nur sieben Prozent bewertet. Die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen gibt an, zumindest manchmal zu kochen, dann vor allem gemeinsam mit der Familie (70%), aber auch alleine (44%). 26 Prozent kochen meistens gemeinsam mit Freunden. Das geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage hervor, die das Bundesverbraucherministerium veröffentlichte. Befragt wurden 1006 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 18 Jahren (Erhebungszeitraum: 10. - 20. September 2012).
Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner und der Starkoch Tim Mälzer starteten am Montag in Hamburg den deutschlandweiten Wettbewerb "Klasse, Kochen!" gemeinsam mit den Projektpartnern, der Bertelsmann Stiftung und dem Küchenhersteller Nolte. Das Ziel: Schüler und Lehrer dazu animieren, die Themen Kochen und Ernährung kreativ in den Unterricht zu integrieren und Schülern mehr Kompetenz rund um das Thema Ernährung zu vermitteln. Zu gewinnen gibt es insgesamt zehn hochwertige Küchen für die Schulen.
Die aktuelle Meinungsumfrage widerlegt das Vorurteil, vor allem Fastfood stehe bei Kindern und Jugendlichen hoch im Kurs: 82 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen geben an, zu Hause am häufigsten frisch gekochte Mahlzeiten zu essen. Zehn Prozent essen am häufigsten belegte Brote, sechs Prozent aufgewärmte Fertiggerichte, etwa aus der Dose, der Tüte oder der Tiefkühltruhe.
Von den befragten Kindern und Jugendlichen geben 82 Prozent an, auf eine gesunde Ernährung zu achten, damit sie fit und gesund bleiben. 57 Prozent achten auf das, was sie essen, weil sie eine schlanke Figur haben wollen. 54 Prozent sind nur dann bereit, sich gesund zu ernähren, wenn es auch schmeckt.
Auch Gemeinschaft ist für die jungen Menschen von großer Bedeutung: Für die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen (80%) ist es wichtig, regelmäßig gemeinsam mit ihrer Familie zu essen. Lediglich 20 Prozent geben an, dies sei ihnen eher egal.
Deutschlandweite Umfrage zum Start der Aktion "Klasse, Kochen!": 82 Prozent der jungen Menschen achten auf gesunde Ernährung
Kochen ist im Trend - auch bei jungen Menschen: Über zwei Drittel (69 Prozent ) der Kinder und Jugendlichen in Deutschland fänden es gut, in einer Schulküche kochen zu lernen. Nur jeder Fünfte hat bisher in der Schule schon einmal gekocht. Nach einer aktuellen Umfrage finden 70 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen Kochen "interessant" - 13 Prozent halten es für "kompliziert", als "langweilig" wird Kochen von nur sieben Prozent bewertet. Die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen gibt an, zumindest manchmal zu kochen, dann vor allem gemeinsam mit der Familie (70%), aber auch alleine (44%). 26 Prozent kochen meistens gemeinsam mit Freunden. Das geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage hervor, die das Bundesverbraucherministerium veröffentlichte. Befragt wurden 1006 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 18 Jahren (Erhebungszeitraum: 10. - 20. September 2012).
Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner und der Starkoch Tim Mälzer starteten am Montag in Hamburg den deutschlandweiten Wettbewerb "Klasse, Kochen!" gemeinsam mit den Projektpartnern, der Bertelsmann Stiftung und dem Küchenhersteller Nolte. Das Ziel: Schüler und Lehrer dazu animieren, die Themen Kochen und Ernährung kreativ in den Unterricht zu integrieren und Schülern mehr Kompetenz rund um das Thema Ernährung zu vermitteln. Zu gewinnen gibt es insgesamt zehn hochwertige Küchen für die Schulen.
Die aktuelle Meinungsumfrage widerlegt das Vorurteil, vor allem Fastfood stehe bei Kindern und Jugendlichen hoch im Kurs: 82 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen geben an, zu Hause am häufigsten frisch gekochte Mahlzeiten zu essen. Zehn Prozent essen am häufigsten belegte Brote, sechs Prozent aufgewärmte Fertiggerichte, etwa aus der Dose, der Tüte oder der Tiefkühltruhe.
Von den befragten Kindern und Jugendlichen geben 82 Prozent an, auf eine gesunde Ernährung zu achten, damit sie fit und gesund bleiben. 57 Prozent achten auf das, was sie essen, weil sie eine schlanke Figur haben wollen. 54 Prozent sind nur dann bereit, sich gesund zu ernähren, wenn es auch schmeckt.
Auch Gemeinschaft ist für die jungen Menschen von großer Bedeutung: Für die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen (80%) ist es wichtig, regelmäßig gemeinsam mit ihrer Familie zu essen. Lediglich 20 Prozent geben an, dies sei ihnen eher egal.
Weitere Informationen
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV),
, 10117 Berlin, Deutschland
Tel.: 03 0 / 1 85 29 - 0; http://www.bml.de
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Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
