14.09.2012 12:51 Uhr in Gesellschaft & Familie von Deutscher Bundestag
Kultur- und Medienausschuss zu Gesprächen nach Nordafrika
Kurzfassung: Kultur- und Medienausschuss zu Gesprächen nach NordafrikaFünf Mitglieder des Ausschusses für Kultur und Medien reisen zu kultur- und medienpolitischen Gesprächen nach Marokko und Tunesien. Ziel is ...
[Deutscher Bundestag - 14.09.2012] Kultur- und Medienausschuss zu Gesprächen nach Nordafrika
Fünf Mitglieder des Ausschusses für Kultur und Medien reisen zu kultur- und medienpolitischen Gesprächen nach Marokko und Tunesien. Ziel ist es, sich in den beiden Ländern zu informieren, inwieweit die Demokratisierung durch den kulturellen Austausch unterstützt werden kann und wie sich die Medienlandschaft entwickelt. Der Ausschuss rückt bewusst Marokko und Tunesien in den Blick, die in der öffentlichen Wahrnehmung häufig im Schatten Ägyptens rangieren.
Die Abgeordneten wollen sich im Rahmen ihrer sechstägigen Reise vor allem ein Bild von der Arbeit der deutschen Kulturmittler vor Ort machen. Dabei spielen die örtlichen Goethe-Institute eine herausgehobene Rolle, aber auch Einrichtungen wie der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das Deutsche Archäologische Institut (DAI). Außerdem steht die Medienpolitik auf der Agenda. Angesichts der zunehmenden Bedeutung des Internets und seiner wichtigen Funktion im "Arabischen Frühling" wird die Delegation sich um den unmittelbaren Kontakt zu Journalistinnen und Journalisten, Bloggerinnen und Bloggern bemühen und erkunden, inwieweit es möglich ist, im Sinne der demokratischen Entwicklung zu helfen.
Zum Reiseprogramm gehören Treffen mit Repräsentanten der jeweiligen Regierungen und Parlamente ebenso wie Besuche ausgewählter Weltkulturerbestätten, um sich ein Bild davon zu machen, wie beide Länder mit deren Pflege umgehen. Die Gruppe, die am Sonntag, 16. September 2012, zunächst nach Rabat reist, wird auch Projekte zum Kulturerhalt in Augenschein nehmen, die aus Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert werden.
Die Delegation setzt sich zusammen aus: Prof. Monika Grütters (Vorsitzende, Delegationsleiterin, CDU/CSU), Dr. Lukrezia Jochimsen (DIE LINKE.), Angelika Krüger-Leißner (stellvertretende Vorsitzende, SPD), Lars Lindemann (FDP) sowie Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN).
Kontakt:
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Platz der Republik 1
11011 Berlin
Deutschland
Telefon: 030/227-0
Telefax: 030/227-36 878 oder 227-36 979
Mail: mail@bundestag.de
URL: http://www.bundestag.de
Fünf Mitglieder des Ausschusses für Kultur und Medien reisen zu kultur- und medienpolitischen Gesprächen nach Marokko und Tunesien. Ziel ist es, sich in den beiden Ländern zu informieren, inwieweit die Demokratisierung durch den kulturellen Austausch unterstützt werden kann und wie sich die Medienlandschaft entwickelt. Der Ausschuss rückt bewusst Marokko und Tunesien in den Blick, die in der öffentlichen Wahrnehmung häufig im Schatten Ägyptens rangieren.
Die Abgeordneten wollen sich im Rahmen ihrer sechstägigen Reise vor allem ein Bild von der Arbeit der deutschen Kulturmittler vor Ort machen. Dabei spielen die örtlichen Goethe-Institute eine herausgehobene Rolle, aber auch Einrichtungen wie der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das Deutsche Archäologische Institut (DAI). Außerdem steht die Medienpolitik auf der Agenda. Angesichts der zunehmenden Bedeutung des Internets und seiner wichtigen Funktion im "Arabischen Frühling" wird die Delegation sich um den unmittelbaren Kontakt zu Journalistinnen und Journalisten, Bloggerinnen und Bloggern bemühen und erkunden, inwieweit es möglich ist, im Sinne der demokratischen Entwicklung zu helfen.
Zum Reiseprogramm gehören Treffen mit Repräsentanten der jeweiligen Regierungen und Parlamente ebenso wie Besuche ausgewählter Weltkulturerbestätten, um sich ein Bild davon zu machen, wie beide Länder mit deren Pflege umgehen. Die Gruppe, die am Sonntag, 16. September 2012, zunächst nach Rabat reist, wird auch Projekte zum Kulturerhalt in Augenschein nehmen, die aus Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert werden.
Die Delegation setzt sich zusammen aus: Prof. Monika Grütters (Vorsitzende, Delegationsleiterin, CDU/CSU), Dr. Lukrezia Jochimsen (DIE LINKE.), Angelika Krüger-Leißner (stellvertretende Vorsitzende, SPD), Lars Lindemann (FDP) sowie Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN).
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Kein Bundestag ist wie der andere. Jedes Mal haben die Wähler neu entschieden, wer stellvertretend für alle die Regeln entwickeln soll, die dann für alle gelten werden. Jedes Mal haben die Wähler neu bestimmt, wie stark der Einfluss der einzelnen Parteien in der Volksvertretung sein soll, wer somit die Regierung bilden kann und wer in die Opposition muss. Und deshalb beginnt auch jeder Bundestag ganz von vorn. Denn die neu gewählten Abgeordneten können nicht von ihren Vorgängern vorbestimmt werden, deren Legitimität, für das Volk zu entscheiden, mit dem Zusammentreten des neuen Bundestages erlischt.Der PräsidentDer Präsident leitet nicht nur die Bundestagssitzungen (in der er sich mit seinen Stellvertretern abwechselt), er vertritt den Bundestag auch nach außen. Protokollarisch ist er als Repräsentant der Legislative nach dem Bundespräsidenten der zweite Mann im Staat. Er ist nicht nur Adressat aller Eingaben und Entwürfe von Bundesregierung, Bundesrat oder Mitgliedern des Bundestages, er setzt sich auch für die Würde des Bundestages und die Rechte seiner Mitglieder ein. Er ist der oberste Dienstherr der Bundestagsmitarbeiter und übt sowohl das Hausrecht als auch die Polizeigewalt in den Gebäuden des Parlamentes aus.
