03.09.2012 12:49 Uhr in Gesellschaft & Familie von Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
Staatssekretär Bleser besucht das Bundesinstitut für Weinbauforschung in Siebeldingen
Kurzfassung: Staatssekretär Bleser besucht das Bundesinstitut für Weinbauforschung in SiebeldingenBei einem Besuch am Siebeldinger Standort des Julius Kühn-Instituts (JKI) am Montag lobte der Parlamentarische S ...
[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 03.09.2012] Staatssekretär Bleser besucht das Bundesinstitut für Weinbauforschung in Siebeldingen
Bei einem Besuch am Siebeldinger Standort des Julius Kühn-Instituts (JKI) am Montag lobte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Peter Bleser, die Siebeldinger Forscher: "Mit ihrem Zuchtprogramm, das auf pilzwiderstandsfähige Rebsorten für das in Deutschland herrschende kühlere Weinbauklima ausgerichtet ist, füllen die Forscher eine wichtige Lücke im Sortenspektrum und tragen zu einem umweltgerechteren Pflanzenschutz bei."
Die Forschungseinrichtung des JKI gehört zur Ressortforschung des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Schwerpunkte am Standort Siebeldingen sind der Pflanzenschutz im Weinbau, Resistenzzüchtung und genetische Ressourcen der Rebe. Ziel der Forschungsarbeiten ist es, die Umweltverträglichkeit des Weinbaus zu verbessern und die Kultur der Weinrebe für kommende Generationen zu erhalten und zu fördern. Dazu gehört auch die Koordinierung des Netzwerks "Deutsche Genbank Reben", das unter anderem historische einheimische Rebsorten sowie genetisch wertvolles Rebmaterial erhalten soll.
Bei dem gemeinsamen Besuch mit Dr. Thomas Gebhart (MdB) zeigte sich Bleser beeindruckt über den hohen Resistenzgrad sowie über die herausragenden Qualität der neuen Rebsorten Regent oder Felicia. Die enge Verbindung der Rebenzüchtung zum Julius Kühn-Institut für Pflanzenschutz im Obst- und Weinbau am gleichen Standort vereinfacht die Erarbeitung abgestimmter und optimierter Anbauempfehlungen mit gezielterer und verringerter Pflanzenschutzmittelanwendung für die neuen Rebsorten. Im Pflanzenschutz gilt es auch, Einschleppungen neuer Schadorganismen zu verhindern, mögliche Risiken zu bewerten und Bekämpfungsmöglichkeiten aufzuzeigen beziehungsweise alternative Methoden zur Eindämmung zu entwickeln. Im Fokus steht derzeit die erstmals 2011 in Deutschland nachgewiesene invasive Kirschessigfliege Drosophila suzukii, die gesunde, bevorzugt reifende und reife Früchte vieler heimischer Obstarten, unter anderem auch Tafel- und Weintrauben befällt.
Die Einschleppung einer der gefährlichsten Rebkrankheiten Europas nach Deutschland, der Flavescence dorée (FD), soll weiterhin verhindert werden. Nach der Neuorganisation der Ressortforschung des Bundeslandwirtschaftsministeriums wird die Weinbauforschung des Bundes seit dem Jahr 2008 in Siebeldingen durchgeführt. "Synergien und Effizienz durch die Zusammenführung von Züchtung und Pflanzenschutz im Weinbau an einem Standort sind für die Forschungsfragen des Bundesministeriums eminent wichtig", sagte Bleser. Er betonte, dass die Institute des JKI in Siebeldingen mit der gebündelten Kompetenz als renommierte Forschungsstätte für Rebenzüchtung und für Pflanzenschutz im Weinbau gestärkt werden. International schaue man mit großem Interesse auf die Erfolge der Siebeldinger Rebenzüchter und Pflanzenschützer.
Kontakt:
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
Wilhelmstraße 54
10117 Berlin
Deutschland
Telefon: 03 0 / 1 85 29 - 0
Telefax: 03 0 / 1 85 29 - 42 62
Mail: poststelle@bmelv.bund.de
URL: http://www.bml.de
Bei einem Besuch am Siebeldinger Standort des Julius Kühn-Instituts (JKI) am Montag lobte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Peter Bleser, die Siebeldinger Forscher: "Mit ihrem Zuchtprogramm, das auf pilzwiderstandsfähige Rebsorten für das in Deutschland herrschende kühlere Weinbauklima ausgerichtet ist, füllen die Forscher eine wichtige Lücke im Sortenspektrum und tragen zu einem umweltgerechteren Pflanzenschutz bei."
Die Forschungseinrichtung des JKI gehört zur Ressortforschung des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Schwerpunkte am Standort Siebeldingen sind der Pflanzenschutz im Weinbau, Resistenzzüchtung und genetische Ressourcen der Rebe. Ziel der Forschungsarbeiten ist es, die Umweltverträglichkeit des Weinbaus zu verbessern und die Kultur der Weinrebe für kommende Generationen zu erhalten und zu fördern. Dazu gehört auch die Koordinierung des Netzwerks "Deutsche Genbank Reben", das unter anderem historische einheimische Rebsorten sowie genetisch wertvolles Rebmaterial erhalten soll.
Bei dem gemeinsamen Besuch mit Dr. Thomas Gebhart (MdB) zeigte sich Bleser beeindruckt über den hohen Resistenzgrad sowie über die herausragenden Qualität der neuen Rebsorten Regent oder Felicia. Die enge Verbindung der Rebenzüchtung zum Julius Kühn-Institut für Pflanzenschutz im Obst- und Weinbau am gleichen Standort vereinfacht die Erarbeitung abgestimmter und optimierter Anbauempfehlungen mit gezielterer und verringerter Pflanzenschutzmittelanwendung für die neuen Rebsorten. Im Pflanzenschutz gilt es auch, Einschleppungen neuer Schadorganismen zu verhindern, mögliche Risiken zu bewerten und Bekämpfungsmöglichkeiten aufzuzeigen beziehungsweise alternative Methoden zur Eindämmung zu entwickeln. Im Fokus steht derzeit die erstmals 2011 in Deutschland nachgewiesene invasive Kirschessigfliege Drosophila suzukii, die gesunde, bevorzugt reifende und reife Früchte vieler heimischer Obstarten, unter anderem auch Tafel- und Weintrauben befällt.
Die Einschleppung einer der gefährlichsten Rebkrankheiten Europas nach Deutschland, der Flavescence dorée (FD), soll weiterhin verhindert werden. Nach der Neuorganisation der Ressortforschung des Bundeslandwirtschaftsministeriums wird die Weinbauforschung des Bundes seit dem Jahr 2008 in Siebeldingen durchgeführt. "Synergien und Effizienz durch die Zusammenführung von Züchtung und Pflanzenschutz im Weinbau an einem Standort sind für die Forschungsfragen des Bundesministeriums eminent wichtig", sagte Bleser. Er betonte, dass die Institute des JKI in Siebeldingen mit der gebündelten Kompetenz als renommierte Forschungsstätte für Rebenzüchtung und für Pflanzenschutz im Weinbau gestärkt werden. International schaue man mit großem Interesse auf die Erfolge der Siebeldinger Rebenzüchter und Pflanzenschützer.
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Deutschland
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Telefax: 03 0 / 1 85 29 - 42 62
Mail: poststelle@bmelv.bund.de
URL: http://www.bml.de
Weitere Informationen
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV),
, 10117 Berlin, Deutschland
Tel.: 03 0 / 1 85 29 - 0; http://www.bml.de
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Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
