forsa-Umfrage: Vertrauen der Verbraucher in KI nimmt zu

Akzeptanz für KI am höchsten bei Behörden und im Gesundheitswesen; große Skepsis gegenüber Banken -- Verbraucher bleiben jedoch vorsichtiger als Unternehmen
Kurzfassung: Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung steht dem Einsatz von KI durch Unternehmen und Institutionen positiv gegenüber. Das zeigt eine repräsentative Befragung durch forsa im Auftrag des Softwareunternehmens SAS unter 1.000 Verbrauchern. Diese sollten angeben, wie ihre Einstellung gegenüber der Technologie ist - und zwar für verschiedene Branchen. Demnach befürworten zwei Drittel der Befragten KI-Nutzung vor allem bei Behörden, dicht darauf folgt das Gesundheitswesen (64 Prozent), an dritter Stelle stehen Versicherungen (58 Prozent). Im Kontrast dazu sprechen sich zwei Drittel explizit dagegen aus, dass Banken KI einsetzen.
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[SAS Institute GmbH - 19.02.2026] Heidelberg 19. Februar 2026 - Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung steht dem Einsatz von KI durch Unternehmen und Institutionen positiv gegenüber. Das zeigt eine repräsentative Befragung durch forsa im Auftrag des Softwareunternehmens SAS unter 1.000 Verbrauchern. Diese sollten angeben, wie ihre Einstellung gegenüber der Technologie ist - und zwar für verschiedene Branchen. Demnach befürworten zwei Drittel der Befragten KI-Nutzung vor allem bei Behörden, dicht darauf folgt das Gesundheitswesen (64 Prozent), an dritter Stelle stehen Versicherungen (58 Prozent). Im Kontrast dazu sprechen sich zwei Drittel explizit dagegen aus, dass Banken KI einsetzen.

Grundsätzlich gegen die KI-Nutzung äußert sich immerhin ein Fünftel (21 Prozent) der Umfrageteilnehmer. Männer sind generell häufiger als Frauen dafür, dass KI zum Einsatz kommen soll - und zwar in allen abgefragten Bereichen.

Schere zwischen Verbrauchern und Unternehmen beim Vertrauensvorschuss

Eine ähnliche Tendenz zeigt sich bei der Frage, ob Verbraucher einem Unternehmen zutrauen, verantwortungsvoll mit ihren sensiblen Daten umzugehen, wenn KI mit im Spiel ist. Ganz vorne liegt hier das Gesundheitswesen: 65 Prozent gehen davon aus, dass Ärzte, Kliniken und Krankenkassen beim Einsatz von KI sorgfältig mit ihren Daten umgehen. Während die Unterschiede ansonsten eher gering sind, zeigen Männer ein wesentlich größeres Vertrauen in Ärzte/Kliniken/Krankenkassen, was die Verwendung ihrer Daten angeht, als Frauen (70 Prozent versus 61 Prozent). Am geringsten ist der Anteil derjenigen, die ihre Daten in guten Händen sehen, wenn es um Versicherungen geht (41 Prozent).

Sehr viel skeptischer zeigten sich Teilnehmer einer forsa-Umfrage noch 2024. Eine - teilweise deutliche - Mehrheit der Befragten fühlte sich damals eher unwohl, wenn KI medizinische Diagnosen stellt und Behandlungsempfehlungen gibt (61 Prozent), über staatliche Unterstützungsleistungen entscheidet (65 Prozent) oder in Bank- und Versicherungsgeschäften involviert ist (69 Prozent).

Im Gegensatz zu dem zurückhaltenden Zuspruch deutscher Verbraucher weisen Unternehmen eine gewisse KI-Euphorie auf: Laut einer globalen IDC-Studie vertrauen 78 Prozent der befragten Führungskräfte weltweit KI vollkommen. Allerdings haben erst 40 Prozent nach eigener Aussage in AI Governance, Erklärbarkeit und ethische Vorgaben investiert, um dieses Vertrauen auch abzusichern.

"2026 geht es nicht mehr darum, wer KI als Erster einsetzt. Entscheidend ist, wer funktionierende Rahmenwerke für die verantwortungsvolle Nutzung aufbaut", sagt Ingo Macht, Country Leader Deutschland von SAS. "Denn nur, wer sich dadurch das Vertrauen und die Akzeptanz von Verbrauchern und Mitarbeitern sichert, schafft die Grundlage für Wertschöpfung aus intelligenten Technologien. Der Report zeigt, dass in Deutschland hier noch Luft nach oben ist."

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