[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 05.09.2012] Ideenwettbewerb "Fürs Leben lehren" geht in die zweite Runde
Kreative Schulkonzepte zur Vermittlung von Alltagskompetenzen gesucht
Vielen Jugendlichen in Deutschland fehlt das Rüstzeug, um die Herausforderungen des Alltags zu meistern. Noch zu selten sind Themen wie der sensible Umgang mit Geld und Daten im Internet oder die Chancen und Risiken der Medien- oder Handynutzung Teil des Schulunterrichts.
Hier setzt die im November 2010 gestartete Initiative "Verbraucherbildung - Konsumkompetenz stärken" des Bundesverbraucherministeriums an. Ihr Ziel ist es, die Vermittlung von Alltags- und Verbraucherkompetenzen in der Schule zu stärken. "Nur wer das kleine Einmaleins des Konsumalltags gelernt hat und Informationen richtig beurteilen und einordnen kann, kann für sich die richtigen Entscheidungen treffen", so Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner.
Ein Baustein der Initiative ist der Ideenwettbewerb "Fürs Leben lehren". An dem zum zweiten Mal stattfindenden Wettbewerb können angehende Lehrerinnen und Lehrer aus dem gesamten Bundesgebiet teilnehmen. Gesucht werden innovative und kreative Unterrichtskonzepte zum Thema Verbraucherbildung. "Lehrerinnen und Lehrer haben eine Schlüsselposition bei der Vermittlung von Basiswissen und grundlegenden Methoden- und Urteilskompetenzen", sagt Bundesverbraucherministerin Aigner. "Angehenden Lehrkräften sind die Konsumwünsche von Jugendlichen noch sehr geläufig. Um Jugendliche für die Bewältigung des Alltags zu rüsten, sind ihre Ideen zur Vermittlung von Alltagskompetenzen daher besonders wertvoll."
Gesucht: Kreative Ideen für den Schulunterricht der Sekundarstufe I
Der Ideenwettbewerb "Fürs Leben lehren" richtet sich an Lehramtsstudierende aller Fächer und aller Semester, an Referendarinnen und Referendare sowie Doktorandinnen und Doktoranden. Gesucht werden Unterrichtskonzepte zum Thema Verbraucherbildung für Klassen der Sekundarstufe I. Die Beiträge können die Gestaltung einer Unterrichtsstunde, einer Unterrichtsreihe oder eines Projekttages umfassen.
Sonderpreis für das Schwerpunktthema Finanzkompetenz
Die Wettbewerbsbeiträge sollen gezielt auf den Erwerb und die Vermittlung von Alltagskompetenzen der Themenbereiche Geld und Versicherung, Medienkompetenz sowie Verbraucherrechte und Kaufentscheidungen ausgerichtet sein. In diesem Jahr wird ein Sonderpreis für das Schwerpunktthema Finanzkompetenz vergeben. Das prämierte Lehrkonzept soll exemplarisch zeigen, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Geld in die Schulausbildung integriert werden kann. Eine unabhängige Fachjury wird alle Wettbewerbsbeiträge beurteilen und die Preisträger auswählen.
Teilnahmeschluss ist der 15. April 2013. Die drei besten Wettbewerbsbeiträge erhalten einen Geldpreis. Darüber hinaus werden die Siegerbeiträge in einem Fachverlag veröffentlicht.
Alle Informationen zum Wettbewerb "Fürs Leben lehren", zu den Teilnahmebedingungen und zur Anmeldung sind auf der Website
www.verbraucherkompetenz.de zu finden. Darüber hält die Seite alles Wissenswerte rund um die Initiative "Verbraucherbildung - Konsumkompetenz stärken" bereit.
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Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)

Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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