25.11.2013 16:37 Uhr in Gesundheit & Wellness von Peter Hoffmann

Erfolgreiche Therapien gegen Herzrhythmusstörungen

Erfolgreiche Therapien gegen Herzrhythmusstörungen
Kurzfassung: Wenn das Herz nicht im "normalen" Rhythmus schlägt, klingt dies für viele Laien recht dramatisch. Fakt ist: Herzrhythmusstörungen sollten vom Facharzt genau untersucht werden, aber nicht alle Herzrhythmusstörungen sind behandlungsbedürftig.
[Peter Hoffmann - 25.11.2013] Unter Ruhebedingungen schlägt das Herz etwa 60-80 mal pro Minute. Das Herz selbst erzeugt die elektrische Aktivität, die notwendig ist, um den Herzmuskel zusammenzuziehen und die Pulswelle auszulösen. Taktgeber für diese elektrische Aktivität ist der sogenannte Sinusknoten. Dieser liegt im oberen Bereich des rechten Herzvorhofs. Vom Sinusknoten aus gelangen die Impulse über die Wände der Herzvorhöfe zum Atrio-Ventrikular-Knoten und weiter über entsprechende Leitungsbahnen in die Muskulatur des Herzens.

Bei körperliche Anstrengung wird der Puls schneller und in Ruhephasen und Schlaf langsamer. Diese Veränderungen der Geschwindigkeit veranlasst das autonome Nervensystem. Dieses Nervensystem hat entsprechenden Einfluss auf den Sinusknoten.

Diagnose mittels EKG

Patienten, die unter Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) leiden, merken dies oft gar nicht. Arrhythmien ist eine unregelmäßige Abfolge des Herzschlages. Auswirkungen dieser Unregelmäßigkeiten können Schwindel, Ohnmacht, Bewusstlosigkeit, Krampfanfälle und Brustschmerzen sowie -enge sein. Über ein EKG (Elektrokardiografie) lassen sich Herzrhythmusstörungen gut feststellen. Denn damit ist für den Arzt zu erkennen, ob ein normaler, regelmäßiger Sinusrhythmus vorliegt oder es zu unregelmäßigen (arrhythmischen), zu schnellen (tachykarden) oder zu langsamen (bradykarden) Herzschlägen kommt. Dazu wird in aller Regel zunächst eine Ruhe-EKG durchgeführt. Weitere Aufklärung gibt ein Belastungs-EKG. Denn bestimmte Herzklappen treten nur bei Belastung auf oder werden dabei deutlich sichtbarer. Noch detaillierter kann ein Langzeit-EKG sein. Dieses geht über 24-Stunden und damit lassen sich auch nur sporadisch auftretende Herzrhythmusstörungen erkennen. Möglich ist es auch, den Patienten ein kleines tragbares EKG-Gerät mitzugeben. Hiermit kann der Patient nur selten auftretende Störungen, indem er das Gerät einschaltet, wenn ihn Beschwerden plagen, aufnehmen und dokumentieren.

Die äußeren Ursachen für Herzrhythmusstörungen können sehr vielfältig sein. Dazu zählen übermäßiger Konsum von Koffein und Alkohol, Nebenwirkungen bestimmter Medikamente, Koronare Herzkrankheit, Herzmuskelerkrankungen, Herz- oder Herzklappenfehler, Bluthochdruck, Elektrolytstörungen oder Schilddrüsenüber- und unterfunktion und vieles mehr.

Vielfältige Behandlungsmethoden

"Weil die Ursachen für Herzrhythmusstörungen so vielfältig sind, gibt es für die Behandlung kein Patentrezept", sagt Peter Hoffmann, Spezialist für die Therapie von Herzrhythmusstörungen in Berlin. Bei äußeren Faktoren wie übermäßigem Alkoholkonsum, Stress oder sonstigen Faktoren gilt es zunächst, diese zu beseitigen. Besonders vordringlich ist die Behandlung von Krankheiten, die zu Herzrhythmusstörungen führen können wie die koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck oder Schilddrüsenfunktionsstörungen. So unterschiedlich die Ursachen von Herzrhythmusstörungen sein könne, so entsprechend verschiedenartig kann die Therapie selbiger erfolgen. Die gewählte Therapie ist von der Art der Rhythmusstörung sowie möglichen Folgen abhängig. So ist beispielsweise eine medikamentöse Behandlung möglich. Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen sind Antiarrhythmika. Denkbar ist auch eine Kardioversion. Dies ist die Wiederherstellung des normalen Sinusrhythmus, welche ebenfalls medikamentös oder mittels Defibrillator, also einem Elektroschockgerät, geschehen kann. Bei drohendem Herzstillstand ist das Einsetzen eines Herzschrittmachers oder eines Defibrillators meist die letzte Option. "Soweit muss es natürlich nicht kommen, wenn Patienten mit Herzproblemen frühzeitig den Arzt aufsuchen", sagt Peter Hoffmann. Mit einer genauen Untersuchung lassen sich dann die Ursachen ergründen und auch entscheiden, ob es sich um eine "harmlose" Herzrhythmusstörungen handelt oder ob diese wirklich behandlungsbedürftig ist.
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