29.10.2013 12:47 Uhr in Wirtschaft & Finanzen von Attac Deutschland
Koalitionsverhandlungen: Ja zu Finanztransaktionssteuer großer Erfolg für Zivilgesellschaft
Kurzfassung: Koalitionsverhandlungen: Ja zu Finanztransaktionssteuer großer Erfolg für ZivilgesellschaftJetzt Verwässerung des EU-Kommissionsvorschlags verhindern!CDU/CSU und die SPD haben sich in den Koalition ...
[Attac Deutschland - 29.10.2013] Koalitionsverhandlungen: Ja zu Finanztransaktionssteuer großer Erfolg für Zivilgesellschaft
Jetzt Verwässerung des EU-Kommissionsvorschlags verhindern!
CDU/CSU und die SPD haben sich in den Koalitionsverhandlungen darauf geeinigt, sich für die rasche Einführung einer Finanztransaktionssteuer in Europa einzusetzen. Dazu erklärt das globalisierungskritische Netzwerk Attac:
"Seit seiner Gründung vor 15 Jahren in Frankreich setzt sich Attac massiv für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer ein. Dafür sind wir oft verlacht und für naiv erklärt worden. Heute sitzen im Bundestag nur noch Parteien, die diese Steuer wollen", sagte Detlev von Larcher, Gründungsmitglied von Attac und Moderator der Kampagne "Steuer gegen Armut". "Das ist ein enormer Erfolg für Attac und die vielen anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich für die Entwaffnung der Finanzmärkte einsetzen."
Nun gelte es zu verhindern, dass der Vorschlag der EU-Kommission in den Verhandlungen der elf EU-Staaten, die die Finanztransaktionssteuer einführen wollen, verwässert wird. "Eine wirksame Regulierung der Kapitalmärkte ist nur durch eine breite Finanztransaktionssteuer ohne Ausnahmen möglich. Um das durchzusetzen, werden wir den Druck aus der Zivilgesellschaft aufrecht erhalten", betonte Detlev von Larcher. Zudem müsse sichergestellt werden, dass ein relevanter Teil der Einnahmen aus der Steuer für weltweite Armutsbekämpfung und Klimaschutz verwendet wird.
Die Finanztransaktionssteuer (früher auch als Tobin-Steuer bekannt) gehört zu den Gründungsforderungen von Attac. Seit 2009 engagiert sich Attac gemeinsam mit mehr als 90 weiteren Organisationen im Kampagnenbündnis "Steuer gegen Armut" für ihre Einführung.
Weitere Informationen:
www.attac.de/finanztransaktionssteuer
www.steuer-gegen-armut.org
Für Rückfragen und Interviews: Detlev von Larcher, Attac-Arbeitsgruppe Finanzmärkte und Steuern / Moderator der Kampagne "Steuer gegen Armut", Tel. 0160 9370 8007
Jetzt Verwässerung des EU-Kommissionsvorschlags verhindern!
CDU/CSU und die SPD haben sich in den Koalitionsverhandlungen darauf geeinigt, sich für die rasche Einführung einer Finanztransaktionssteuer in Europa einzusetzen. Dazu erklärt das globalisierungskritische Netzwerk Attac:
"Seit seiner Gründung vor 15 Jahren in Frankreich setzt sich Attac massiv für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer ein. Dafür sind wir oft verlacht und für naiv erklärt worden. Heute sitzen im Bundestag nur noch Parteien, die diese Steuer wollen", sagte Detlev von Larcher, Gründungsmitglied von Attac und Moderator der Kampagne "Steuer gegen Armut". "Das ist ein enormer Erfolg für Attac und die vielen anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich für die Entwaffnung der Finanzmärkte einsetzen."
Nun gelte es zu verhindern, dass der Vorschlag der EU-Kommission in den Verhandlungen der elf EU-Staaten, die die Finanztransaktionssteuer einführen wollen, verwässert wird. "Eine wirksame Regulierung der Kapitalmärkte ist nur durch eine breite Finanztransaktionssteuer ohne Ausnahmen möglich. Um das durchzusetzen, werden wir den Druck aus der Zivilgesellschaft aufrecht erhalten", betonte Detlev von Larcher. Zudem müsse sichergestellt werden, dass ein relevanter Teil der Einnahmen aus der Steuer für weltweite Armutsbekämpfung und Klimaschutz verwendet wird.
Die Finanztransaktionssteuer (früher auch als Tobin-Steuer bekannt) gehört zu den Gründungsforderungen von Attac. Seit 2009 engagiert sich Attac gemeinsam mit mehr als 90 weiteren Organisationen im Kampagnenbündnis "Steuer gegen Armut" für ihre Einführung.
Weitere Informationen:
www.attac.de/finanztransaktionssteuer
www.steuer-gegen-armut.org
Für Rückfragen und Interviews: Detlev von Larcher, Attac-Arbeitsgruppe Finanzmärkte und Steuern / Moderator der Kampagne "Steuer gegen Armut", Tel. 0160 9370 8007
Weitere Informationen
Weitere Meldungen dieses Unternehmens
11.11.2015 Austeritätspolitik in Portugal abgewählt
Pressefach abonnieren
via RSS-Feed abonnieren
via E-Mail abonnieren
Pressekontakt
Attac Deutschland
60329 Frankfurt/M
Deutschland
Drucken
Weiterempfehlen
PDF
Schlagworte
Attac Deutschland
60329 Frankfurt/M
Deutschland
https://www.prmaximus.de/pressefach/attac-deutschland-pressefach.html
Die Pressemeldung "Koalitionsverhandlungen: Ja zu Finanztransaktionssteuer großer Erfolg für Zivilgesellschaft" unterliegt dem Urheberrecht.
Jegliche Verwendung dieses Textes, auch auszugsweise, erfordert die vorherige schriftliche Erlaubnis des Autors.
Autor der Pressemeldung "Koalitionsverhandlungen: Ja zu Finanztransaktionssteuer großer Erfolg für Zivilgesellschaft" ist Attac Deutschland, vertreten durch .

Attac - die französische Abkürzung für Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen im Interesse der BürgerInnen – wurde 1998 in Frankreich gegründet. Lag der ursprüngliche Fokus von Attac in dem Eintreten für eine demokratische Kontrolle der internationalen Finanzmärkte und der Einführung der Tobin-Steuer, so haben wir uns mittlerweile der gesamten Problematik neoliberaler Globalisierung angenommen.Mit 90.000 Mitgliedern in 50 Ländern versteht sich Attac als Teil dieser globalen Bewegung. Auch in Deutschland bildet Attac ein breites gesellschaftliches Bündnis, das von ver.di und der GEW über den BUND und Pax Christi bis zu kapitalismuskritischen Gruppen unterstützt wird. Immer mehr Menschen unterschiedlicher politischer und weltanschaulicher Herkunft werden in den mittlerweile über 160 Attac-Gruppen vor Ort aktiv.Attac versteht sich als Bildungsbewegung mit Aktionscharakter und Expertise. Über Vorträge, Publikationen, Podiumsdikussionen und eine intensive Pressearbeit werden die komplexen Zusammenhänge der Globalisierungsthematik einer breiten Öffentlichkeit vermittelt und Alternativen zum neoliberalen Dogma aufgezeigt. Mit Aktionen soll der notwendige Druck auf Politik und Wirtschaft zur Umsetzung der Alternativen erzeugt werden.
