Kommunale Alkoholprävention fördern

Kurzfassung: Kommunale Alkoholprävention fördernBZgA und ginko Stiftung für Prävention richten bundesweite Fachkonferenz in Düsseldorf ausDüsseldorf/Köln 28.Oktober 2013. Wie können kommunale Kooperationss ...
[Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) - 28.10.2013] Kommunale Alkoholprävention fördern

BZgA und ginko Stiftung für Prävention richten bundesweite Fachkonferenz in Düsseldorf aus
Düsseldorf/Köln 28.Oktober 2013. Wie können kommunale Kooperationsstrategien bei der Alkoholprävention aussehen? Welche Art der Unterstützung brauchen Städte und Gemeinden und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um erfolgreiche Präventionsprojekte auf andere Kommunen übertragen zu können? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der zweitägigen bundesweiten "Fachkonferenz zur kommunalen Alkoholprävention", die morgen in Düsseldorf beginnt. Veranstalter dieses interdisziplinären Fachaustauschs sind die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und die Landeskoordinierungsstelle Suchtvorbeugung NRW ginko Stiftung (ginko). Die Konferenz bietet den über einhundert Teilnehmenden, die unter anderem aus der Suchtprävention, dem öffentlichen Gesundheitswesen sowie der kommunalen Verwaltung kommen, eine Plattform zum intensiven Wissens- und Erfahrungsaustausch.
"Immer häufiger verlagert sich der Konsum von Alkohol, vor allem wenn es um exzessives Trinken geht, in die Öffentlichkeit. Viele Städte und Gemeinden stehen vor der Herausforderung, effektive Präventionsstrategien zu entwickeln und zu implementieren. Die BZgA möchte die Kommunen dabei unterstützen und legt daher einen Schwerpunkt auf die Förderung kommunaler Alkoholpräventionsstrategien. Die bundesweite Fachkonferenz bietet den Akteuren aus den unterschiedlichen Handlungsfeldern die Möglichkeit, Best Practice kennenzulernen, sich auszutauschen und Netzwerke auf- und auszubauen", erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA.
Bei der Konferenz werden unter anderem die Ergebnisse eines dreijährigen Modellprojekts vorgestellt, das im Rahmen der BZgA-Kampagne "Alkohol? Kenn dein Limit." von der ginko Stiftung in NRW durchgeführt wurde. Das Projekt "GigA - Gemeinsam initiativ gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen" hatte zum Ziel herauszufinden, welche Strukturen für eine gute Vernetzung der Akteure vor Ort erforderlich sind, um ein wirkungsvolles Gesamtkonzept zur Vorbeugung von Alkoholmissbrauch zu entwickeln. Darüber hinaus galt es zu klären, wie eine örtliche Vernetzung dauerhaft gestaltet werden kann und welche Möglichkeiten es gibt, erfolgreiche Modelle auf andere Kommunen zweckmäßig zu übertragen. Die Fachkonferenz setzt bei dieser Fragestellung an und zeigt an praktischen Beispielen, wie Kooperations- und Kommunikationsstrategien in der kommunalen Alkoholprävention optimal eingesetzt werden.
Im Zuge des GigA-Modellprojekts wurde die Vernetzung bereits bestehender Initiativen und Programme in der Alkoholprävention in sechs nordrhein-westfälischen Kommunen optimiert.
"Ähnlich wie in anderen Bundesländern, sind in Nordrhein-Westfalen viele Kommunen aktiv, wenn es um die Vorbeugung des Alkoholmissbrauchs geht. Wir freuen uns daher, dass auch das Modellprojekt GigA in NRW durchgeführt werden konnte. GigA hat gezeigt, dass sich die Wirksamkeit kommunaler Alkoholprävention durch vernetzte kontinuierliche Präventions- und Interventionsprogramme erheblich steigern lässt", so Dr. Hans-Jürgen Hallmann, Landeskoordinator für die Suchtvorbeugung in Nordrhein-Westfalen und Vorstand der ginko Stiftung für Prävention.
Die große Bedeutung der Alkoholpräventionunterstreicht Dr. Volker Leienbach, Direktor des PKV-Verbandes: "Uns liegt sehr daran, möglichst viele junge Menschen davor zu bewahren, zu viel Alkohol zu trinken oder gar abhängig zu werden. Deshalb unterstützt die PKV die Kampagne der BZgA ,Alkohol? Kenn dein Limit.', die junge Menschen direkt in ihren Lebenswelten anspricht."
Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, an der ansonsten ausgebuchten Fachkonferenz teilzunehmen. Das Programm der Fachkonferenz finden Sie unter www.bzga.de und www.ginko-stiftung.de
Weitere Informationen zum Modellprojekt "GigA Gemeinsam initiativ gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen" erhalten Sie unter www.gemeinsaminitiativ.de
Eine Dokumentation der Fachkonferenz wird voraussichtlich Anfang 2014 erscheinen.
Informationen zur Jugendkampagne "Alkohol? Kenn dein Limit." erhalten Sie unter www.kenn-dein-limit.info

Kontakt:
Dr. Marita Völker-Albert
Pressesprecherin der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
51101 Köln
Tel. 0221-8992280
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Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist seit 1967 zum gesundheitlichen Wohle der Bürgerinnen und Bürger tätig. In dieser Zeit haben sich die Themen der gesundheitlichen Aufklärung erweitert, ihre Methoden geändert, und neue Aufgaben sind hinzugekommen. Gleichzeitig sind auch die Anforderungen an eine erfolgreiche Gesundheitsförderung gestiegen. Diesen Veränderungen haben wir Rechnung getragen und auf der Grundlage unseres Gründungsauftrags aus dem Jahre 1967 eine Neubestimmung vorgenommen. In diesem Sinne räumen wir in Zukunft der Erarbeitung von wissenschaftlichen Grundlagen und von Qualitätssicherungsverfahren noch mehr Raum ein. Durch nationale und internationale Kooperation fördern wir verstärkt ein arbeitsteiliges Vorgehen, denn erst durch die konsequente Nutzung der Stärken vieler Partner können Synergieeffekte entstehen. Mittelfristig streben wir den Aufbau als Clearingstelle an, damit Aktivitäten und Ressourcen auf zentrale Gesundheitsprobleme konzentriert und die Effektivität und Effizienz der gesundheitlichen Aufklärung gestärkt werden.Unsere Aufklärungsmaßnahmen konzentrieren wir auf ausgewählte Teile der Bevölkerung. In der nächsten Zeit ist dies vor allem die Zielgruppe "Kinder und Jugendliche". Unsere Kompetenz sehen wir in der Entwicklung, Umsetzung und wissenschaftlichen Überprüfung von Aufklärungsstrategien zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Dazu bedarf es auch der Beteiligung zentraler Kooperationspartner. Gleichzeitig wollen wir mehr als bisher Bürgerinnen und Bürger über aktuelle gesundheitliche Themen von bundesweiter Bedeutung informieren. Unverändert wichtig bleibt die langfristige Umsetzung der gesetzlichen und bundespolitischen Aufträge in der Sucht- und Aids-Prävention wie auch in der Sexualaufklärung und Familienplanung.
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