Angespannte Sicherheitslage im Norden Malis

Kurzfassung: Angespannte Sicherheitslage im Norden MalisWelthungerhilfe: Ohne Sicherheit werden die Menschen nicht satt(22.03.2013) Die Ernährungslage in Mali bleibt nach Einschätzung der Welthungerhilfe weiterh ...
[Deutsche Welthungerhilfe e.V. - 22.03.2013] Angespannte Sicherheitslage im Norden Malis

Welthungerhilfe: Ohne Sicherheit werden die Menschen nicht satt
(22.03.2013) Die Ernährungslage in Mali bleibt nach Einschätzung der Welthungerhilfe weiterhin kritisch. Dies ist das Ergebnis von aktuellen Erhebungen vor Ort in verschiedenen Distrikten rund um Timbuktu, bei denen sowohl Flüchtlinge als auch Familien befragt wurden, die Vertriebene aufgenommen haben. Ein großer Teil der Bevölkerung kann sich seit dem Beginn der militärischen Auseinandersetzungen nicht selbst versorgen.
Zum einen liegen viele Felder brach, weil die Bauern aus Angst vor den Kämpfen Hunderte Kilometer in den Süden des Landes geflohen sind. Die verbliebenen Familien haben kein Saatgut und Angst vor Überfällen. Die Flüchtlinge, die bei Verwandten untergekommen sind, sind aufgrund der fehlenden Sicherheit bisher nicht in ihre Dörfer zurückgekehrt. Bei den Gastfamilien haben sie kein Land und sind somit ganz auf die Unterstützung der Verwandten angewiesen. "Die fehlende Sicherheit ist im Moment das größte Hindernis für eine selbstständige Versorgung der Familien. Die einen haben nichts zum Aussäen und die Felder können nicht bestellt werden und die anderen trauen sich nicht zurück in ihre Dörfer. Der gesamte Wirtschaftskreislauf ist dadurch zum Erliegen gekommen", beschreibt
Gerhard Weisshaupt, Projektleiter der Welthungerhilfe die Situation im Norden Malis.
Die Welthungerhilfe unterstützt die Bevölkerung auch mit finanziellen Zuwendungen der Bundesregierung in verschiedenen Regionen Malis. In den Gebieten um Kayes und Mopti erhalten etwa 28.000 Haushalte Nahrungsmittel. In den Dörfern um Timbuktu und Segou bekommen 6.500 Familien jeweils 100 kg Reis. Mit dieser Hilfe können sich die Haushalte etwa zwei Monate ernähren. Zusätzlich werden Decken, Matten, Moskitonetze und Hygieneartikel verteilt.
Die Welthungerhilfe unterstützt seit 1968 Projekte in Mali. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort wurden Projekte im Bereich nachhaltiger Ernährungssicherung, Schulbildung als auch der landwirtschaftlichen Entwicklung gefördert. Aufgrund wiederkehrender politischer Unruhen und extremer klimatischer Schwankungen hat die Welthungerhilfe stets auch aktive Nothilfe geleistet.
Bei Bedarf vermitteln wir Ihnen gerne unseren Projektleiter Gerhard Weisshaupt als Interviewpartner in Bamako.

Marc Groß (Leitung)
Tel.: +49 (0)228-2288 114
Simone Pott (Pressesprecherin)
Tel.: +49 (0)228-22 88 132
Mobil: +49 (0)172-2525962
Doris Theisen (Assistenz)
Tel.: +49 (0)228-2288 128
Silja Streeck (Büro Berlin)
Tel.: +49 (0)30-288-749 13
Weitere Informationen
Deutsche Welthungerhilfe e.V.
Deutsche Welthungerhilfe e.V. Weitere Informationen finden sich auf unserer Homepage
Deutsche Welthungerhilfe e.V.,
, 53173 Bonn , Deutschland
Tel.: ;
Weitere Meldungen dieses Unternehmens
Erfolgreiche Pressearbeit eBook
Pressearbeit
Eine Pflichtlektüre für mehr Sichtbarkeit durch Pressemitteilungen.
Pressekontakt

Deutsche Welthungerhilfe e.V.

53173 Bonn
Deutschland

E-Mail:
Web:
Tel:
Fax:
Drucken Weiterempfehlen PDF
Schlagworte
Permanentlinks https://www.prmaximus.de/75840

https://www.prmaximus.de/pressefach/deutsche-welthungerhilfe-e.v.-pressefach.html
Die Pressemeldung "Angespannte Sicherheitslage im Norden Malis" unterliegt dem Urheberrecht. Jegliche Verwendung dieses Textes, auch auszugsweise, erfordert die vorherige schriftliche Erlaubnis des Autors. Autor der Pressemeldung "Angespannte Sicherheitslage im Norden Malis" ist Deutsche Welthungerhilfe e.V., vertreten durch .