22.03.2013 13:52 Uhr in Gesellschaft & Familie von Attac Deutschland

Auftakt zum Weltsozialforum 2013 am Dienstag in Tunis

Kurzfassung: Auftakt zum Weltsozialforum 2013 am Dienstag in Tunis30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 127 Ländern erwartetMit einer Massendemonstration wird am Dienstag in Tunis das elfte Weltsozialforum (W ...
[Attac Deutschland - 22.03.2013] Auftakt zum Weltsozialforum 2013 am Dienstag in Tunis

30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 127 Ländern erwartet
Mit einer Massendemonstration wird am Dienstag in Tunis das elfte Weltsozialforum (WSF) eröffnet. 30.000 Menschen aus 127 Ländern haben ihre Teilnahme an den mehr als 1.000 Veranstaltungen des Forums angekündigt. "Das WSF in Tunis bietet die Gelegenheit zur Diskussion und zur Vorbereitung auf die Mobilisierung zu den zentralen Herausforderungen und im Spiegel aktueller internationaler Entwicklungen. Wir wollen alte und neue Bewegungen zusammenbringen, um gemeinsame Wege für eine 'andere Welt' zu beschreiten", heißt es in der Einladung des Organisationskomitees.
Das erste WSF fand vor 12 Jahren im brasilianischen Porto Alegre statt, um dem wachsenden Widerstand gegen die neoliberale Globalisierung einen Raum zur Diskussion und Kooperation zu schaffen. "Zum ersten Mal wird es 2013 in der arabischen Welt durchgeführt, in einem Kontext von revolutionären Umbrüchen in der gesamten Region. Zwei Jahre mit Revolten und Kämpfen haben vier diktatorische Regime gestürzt - das erste davon war das Regime von Ben Ali in Tunesien - und der Kampf gegen die Diktaturen in zahlreichen Ländern geht weiter", betonen die Veranstalter und verweisen damit auf ein zentrales Thema des WSF.
Darüber hinaus bietet das Programm in elf Themenbereichen fünf Tage lang die gesamte Palette der Globalisierungskritik. Der globale Charakter, das Ausmaß und die Verschärfung der multiplen Krisen, die Rolle der Finanzmärkte und ihrer Institutionen sowie die Formierung des Widerstands nehmen dabei großen Raum ein. Begleitet werden die politischen Debatten von einem bunten Strauß kultureller Veranstaltungen, die die lebendige Vielfalt der weltweiten sozialen Bewegungen widerspiegeln.
"Wir erwarten von diesem elften Weltsozialforum neue und kräftige Impulse für den Widerstand gegen Armut und sozial Ungerechtigkeit, für eine Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums und eine lebenswerte Umwelt. Die Tatsache, dass sich in Tunis zum Beispiel große Gewerkschaften sowie die Aktivistinnen und Aktivisten neuer spontaner, aus der Krise gewachsener Gruppen zu gemeinsamem Handeln zusammenfinden könnten, stimmt mich optimistisch", erklärt Hugo Braun, Mitglied des Attac Koordinierungskreises.
Aus Deutschland nehmen rund 60 Gruppen und Organisationen am WSF in Tunis teil. Darunter befinden sich neben Attac auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die evangelische entwicklungspolitische Organisation "Brot für die Welt" und politische Stiftungen wie die "Rosa-Luxemburg-Stiftung", aber auch Bildungseinrichtungen wie die TU Berlin und die Universität Hildesheim.

Kontakt in Tunis:
Hugo Braun, Attac Koordinierungskreis, Mitglied des International Council des WSF, +49 171 5422515
Karsten Peters, Attac Koordinierungskreis +49 172 6161414

Weitere Information: www.fsm2013.org und www.attac.de/aktuell/wsf/wsf-2013
Ab kommender Woche finden Sie aktuelle Berichte aus Tunis im Attac-Blog: http://blog.attac.de/
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Attac Deutschland Attac - die französische Abkürzung für Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen im Interesse der BürgerInnen – wurde 1998 in Frankreich gegründet. Lag der ursprüngliche Fokus von Attac in dem Eintreten für eine demokratische Kontrolle der internationalen Finanzmärkte und der Einführung der Tobin-Steuer, so haben wir uns mittlerweile der gesamten Problematik neoliberaler Globalisierung angenommen.Mit 90.000 Mitgliedern in 50 Ländern versteht sich Attac als Teil dieser globalen Bewegung. Auch in Deutschland bildet Attac ein breites gesellschaftliches Bündnis, das von ver.di und der GEW über den BUND und Pax Christi bis zu kapitalismuskritischen Gruppen unterstützt wird. Immer mehr Menschen unterschiedlicher politischer und weltanschaulicher Herkunft werden in den mittlerweile über 160 Attac-Gruppen vor Ort aktiv.Attac versteht sich als Bildungsbewegung mit Aktionscharakter und Expertise. Über Vorträge, Publikationen, Podiumsdikussionen und eine intensive Pressearbeit werden die komplexen Zusammenhänge der Globalisierungsthematik einer breiten Öffentlichkeit vermittelt und Alternativen zum neoliberalen Dogma aufgezeigt. Mit Aktionen soll der notwendige Druck auf Politik und Wirtschaft zur Umsetzung der Alternativen erzeugt werden.
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