11.02.2013 14:50 Uhr in Gesellschaft & Familie von SPD
Papst Benedikt XVI. hat seiner Kirche Orientierung gegeben und Maßstäbe gesetzt
Kurzfassung: Papst Benedikt XVI. hat seiner Kirche Orientierung gegeben und Maßstäbe gesetztZum angekündigten Rückzug von Papst Benedikt XVI. erklärt der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Frank-Walter St ...
[SPD - 11.02.2013] Papst Benedikt XVI. hat seiner Kirche Orientierung gegeben und Maßstäbe gesetzt
Zum angekündigten Rückzug von Papst Benedikt XVI. erklärt der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Frank-Walter Steinmeier:
Die Entscheidung von Papst Benedikt XVI., sein Amt niederzulegen, kam für uns alle überraschend. Sie verdient unseren ungeteilten Respekt. Papst Benedikt hat sein Amt in einer durch vielfältige Umbrüche gekennzeichneten Zeit angetreten und seiner Kirche mit seiner großen geistlichen und intellektuellen Autorität Orientierung gegeben und Maßstäbe gesetzt.
Unvergessen ist sein Deutschlandbesuch im Jahre 2011 und die vorsichtige Öffnung zu den Kirchen der Reformation, für die vor allem sein Besuch in Erfurt stand.
Ich als Protestant wünsche mir, dass die katholische Kirche unter seinem Nachfolger diesen Weg der Öffnung mit Nachdruck weiter verfolgt. Uns Katholiken und Protestanten verbindet nach meiner Überzeugung viel mehr als uns trennt. Nicht zuletzt die Person Jesus von Nazareth, über die Joseph Ratzinger noch als Papst eine erstaunliche Trilogie vorgelegt hat.
SPD Bundesgeschäftsstelle
Wilhelmstraße 141
10963 Berlin
Deutschland
Telefon: 030 25991 0
Telefax: 030 28090-507
URL: http://www.spd.de
Zum angekündigten Rückzug von Papst Benedikt XVI. erklärt der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Frank-Walter Steinmeier:
Die Entscheidung von Papst Benedikt XVI., sein Amt niederzulegen, kam für uns alle überraschend. Sie verdient unseren ungeteilten Respekt. Papst Benedikt hat sein Amt in einer durch vielfältige Umbrüche gekennzeichneten Zeit angetreten und seiner Kirche mit seiner großen geistlichen und intellektuellen Autorität Orientierung gegeben und Maßstäbe gesetzt.
Unvergessen ist sein Deutschlandbesuch im Jahre 2011 und die vorsichtige Öffnung zu den Kirchen der Reformation, für die vor allem sein Besuch in Erfurt stand.
Ich als Protestant wünsche mir, dass die katholische Kirche unter seinem Nachfolger diesen Weg der Öffnung mit Nachdruck weiter verfolgt. Uns Katholiken und Protestanten verbindet nach meiner Überzeugung viel mehr als uns trennt. Nicht zuletzt die Person Jesus von Nazareth, über die Joseph Ratzinger noch als Papst eine erstaunliche Trilogie vorgelegt hat.
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(Da unsere Organisationseinheiten auf verschiedene Gebäude verteilt sind, müssen Sie ggf. die genaue Adresse bei der Organisationseinheit erfragen.) Zukunftsgerecht in EuropaGerechtigkeit und ein fairer Wettbewerb in einem sozialen Rechtsstaat zeichnen das Zusammenleben in der Europäischen Union aus. Das macht das europäische Sozialstaatsmodell so einzigartig. Es fußt in der europäischen Aufklärung und speist sich aus der europäischen Arbeiterbewegung. Denn im Kern geht es diesem europäische Sozialstaat immer auch um Teilhabe und Mitbestimmung.Soziale Bürgerrechte, Zugang zu Bildung und gerechte Teilhabe am Wohlstand - dieses Europa ist grundlegend geprägt von der sozialdemokratischen Idee. Diese Grundidee des Sozialstaatmodells wollen wir im Europa der Zukunft beibehalten. Das ist auch der Grundgedanke der Agenda 2010.....
