26.04.2012 18:53 Uhr in Gesellschaft & Familie von Das Hunger Projekt

Girls'Day - Wir brauchen die Mädchen für eine sichere Zukunft

Das Hunger Projekt zum Girls´Day
Kurzfassung: Die internationale Entwicklungsorganisation "Das Hunger Projekt e.V." trägt im Rahmen ihrer Entwicklungsprogramme zur Beendigung der Diskriminierung von Mädchen gegenüber Jungen bei.
Girls'Day - Wir brauchen die Mädchen für eine sichere Zukunft Girls'Day - Wir brauchen die Mädchen für eine sichere Zukunft
[Das Hunger Projekt - 26.04.2012] Am 26. April 2012 ist Girls'Day. Mädchen und junge Frauen in ganz Deutschland haben an diesem Tag die Chance, technische, handwerkliche und IT-Berufe kennenzulernen, um das Interesse und die Begeisterung für solche Fächer zu fördern.

In vielen Entwicklungsländern ist die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen, von Frauen und Männern auf anderer Ebene noch lange nicht erreicht. Anlässlich des Girls‘Day möchte das Hunger Projekt auf die Situation der Mädchen und Frauen in Indien und Bangladesch hinweisen und die Initiative "Nationaler Tag des Mädchens" vorstellen.

In Indien werden Mädchen und Frauen insbesondere in ländlichen Regionen stark diskriminiert. Unterdrückung und Unterwerfung der Frauen sind an der Tagesordnung. Unterernährung, Selbstverleugnung und fehlendes Mitspracherecht prägen das tägliche Leben der Frauen von Geburt an - obwohl sie in Haushalt und Familie, in der Landwirtschaft und bei der Lohnarbeit maßgeblich zur Existenzsicherung ihrer Familien beitragen. Gewalt und die Androhung von Gewalt prägen das Leben vieler Inderinnen und wiederholt sich von Generation zu Generation.

Auch in Bangladesch werden Mädchen nach wie vor als minderwertig und weniger wichtig erachtet als Jungen. Im Jahr 2000 hat das Hunger Projekt ein nationales Bündnis von Nichtregierungsorganisationen ins Leben gerufen, dessen Ziel die Beendigung der Diskriminierung von Mädchen ist. Seither werden jährlich am 30. September überall im Land Veranstaltungen zum "Nationalen Tag des Mädchens" realisiert, um den Status der Mädchen zu verbessern. Frauen und Männern in ganz Bangladesch soll bewusst werden: Die Zukunft des Landes hängt ganz entscheidend davon ab, wie mit den Mädchen und Frauen umgegangen wird. Gesundheitsfürsorge, Ausbildung und gute Ernährung für Mädchen sind die bestmöglichen Investitionen in die Zukunft des Landes. Dieser Aktionstag ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer neuen, gerechteren Gesellschaft, in der die Geburt eines Mädchens - genau wie die Geburt eines Jungen - ein Grund zur Freude ist.

Weitere Informationen gibt es unter www.das-hunger-projekt.de
Weitere Informationen
Das Hunger Projekt
Das Hunger Projekt Das Hunger Projekt ist eine internationale Nichtregierungsorganisation (NRO), die sich seit 1977 für die nachhaltige Überwindung chronischen Hungers einsetzt. Gegenwärtig ist das Hunger Projekt in 12 Ländern Afrikas, Südasiens und Lateinamerikas (Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Ghana, Malawi, Mosambik, Senegal und Uganda; Indien und Bangladesch sowie Mexiko und Peru) vertreten.

In Deutschland arbeitet das Hunger Projekt e.V. seit 1983 als gemeinnützig anerkannter Verein - derzeit mit ca. 50 ehrenamtlich Aktiven und fünf Teilzeitkräften. Weitere Partnerländer sind: Australien, Belgien, Großbritannien, Japan, Kanada, Neuseeland, Niederlande, Schweden, Schweiz und USA. Insgesamt gibt es 350 Angestellte (davon 300 Einheimische in den Programmländern) und rund 362.000 Ehrenamtliche. Der Hauptsitz ist in New York.

Das Hunger Projekt konzentriert sich in der Entwicklungszusammenarbeit auf drei Kernelemente: Soziale Mobilisierung zu eigenständigem Handeln, Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie Stärkung lokaler Demokratie. Alle Strategien und Initiativen sind darauf ausgerichtet, die acht UN-Millenniumsentwicklungsziele zu unterstützen.

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin zeichnet das Hunger Projekt e.V. seit Jahren mit dem DZI-Spendensiegel für seine transparente, sparsame und satzungsgemäße Verwendung der Spendengelder aus. Das Hunger Projekt hat sich zudem der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ) angeschlossen und ist aktives Mitglied bei GEMEINSAM FÜR AFRIKA und VENRO.
Das Hunger Projekt, Frau Maria Baum
Holzstrasse 30, 80469 München, Deutschland
Tel.: 089-2000 34 770; http://www.das-hunger-projekt.de
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