Bundesernährungsminister Schmidt startet die bundesweiten Tage der Schulverpflegung

Kurzfassung: Bundesernährungsminister Schmidt startet die bundesweiten Tage der SchulverpflegungSchmidt: "Wir brauchen ein Schulfach zur Ernährungsbildung"Mit über 600 bundesweiten Aktionen beteiligen sich Schu ...
[Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) - 29.09.2015] Bundesernährungsminister Schmidt startet die bundesweiten Tage der Schulverpflegung

Schmidt: "Wir brauchen ein Schulfach zur Ernährungsbildung"
Mit über 600 bundesweiten Aktionen beteiligen sich Schulen, Caterer sowie Experten aus Wissenschaft und Verwaltung an den fünften Tagen der Schulverpflegung, die in diesem Jahr unter dem Motto "Mensa macht Schule - besser essen mit IN FORM" stehen.
Ob als Wettbewerb, Tagung oder Koch-Aktion - bis zum 20. November 2015 zeigen die Akteure, wie sie sich für gutes und gesundes Schulessen stark machen.
Im Rahmen der Auftaktveranstaltung an der Berliner Wedding-Schule machte sich Bundesminister Christian Schmidt beim gemeinsamen Mittagessen in der Schulkantine ein Bild davon, wie eine gute Zusammenarbeit von Schülerschaft, Eltern, Lehrkräften sowie Erziehungspersonal zu einer Verbesserung der Qualität der Schulverpflegung beitragen kann.
"Gesundes Aufwachsen ist das Startkapital des Lebens. Deshalb gehe ich dieses Thema an - und zwar von zwei Seiten: Ernährungsbildung und gute Schulverpflegung." Der Minister forderte: "Wir brauchen ein Schulfach Ernährungs- oder Verbraucherbildung. Nicht nur der Satz des Pythagoras gehört in den Unterricht, sondern auch das Einmaleins der Ernährung", so der Minister. "Wenn die Schülerinnen und Schüler dann bei der Gestaltung des Speiseplans mitreden können, fördert das die Akzeptanz und die Identifikation", lobte Bundesminister Christian Schmidt. "Das Beispiel der Berliner Wedding Schule zeigt, wie positiv sich die Arbeit der Essensausschüsse auf die Qualität des Schulessens auswirkt."
"Das Verpflegungsangebot, insbesondere das Mittagessen, ist ein elementarer Bestandteil von Ganztagsschule. Deshalb arbeiten wir gemeinsam mit den Schulen daran, die Qualität des Schulessens weiter zu verbessern und die Akzeptanz durch Ernährungsbildung und Mitsprache zu steigern", erklärt Sabine Schulz-Greve, Leiterin der Berliner Vernetzungsstelle Schulverpflegung.
Die Leiterin der Wedding-Schule, Angelika Suhr, plädierte dafür, die Schülerinnen und Schüler in den Prozess zur Verbesserung des Schulessens einzubinden: "In unserer Ganztagsschule ist uns wichtig, dass unsere Kinder gut und gesund essen. Unser Weg zu einer besseren Mittagsverpflegung ist die Mitbestimmung. Die Mitwirkung von Schüler/innen auch an der Auswahl der Speisen ist uns selbstverständlich. Im Essenausschuss wird deshalb regelmäßig über die Qualität des Essen gesprochen und Wünsche und Veränderungen mit der Schulleitung und dem Caterer erörtert."
Die Tage der Schulverpflegung bilden den Auftakt der von Bundesminister Schmidt angekündigten Qualitätsoffensive für ein besseres Schulessen. Ziel ist es, die DGE-Qualitätsstandards für die Schulverpflegung bundesweit zu etablieren und so die Qualität der Verpflegung an Deutschlands Schulen nachhaltig zu verbessern.
"Wir werden die Arbeit der seit 2008 in den Bundesländern tätigen Vernetzungsstellen Schulverpflegung auch künftig weiter unterstützen", so Bundesminister Christian Schmidt. "Um diese Arbeit künftig noch besser koordinieren und unterstützen zu können, wird noch in diesem Jahr das Nationale Qualitätszentrum für gesunde Ernährung in Schule an den Start gehen. Darüber hinaus werden wir im Rahmen einer bundesweiten Informationskampagne Eltern ermutigen, sich für ein ausgewogenes Essen an der Schule ihrer Kinder einzusetzen."
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft führt diese Maßnahmen als Teil von "IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung" durch. Auch die Tage der Schulverpflegung wurden im Rahmen von IN FORM ins Leben gerufen. Umgesetzt werden sie von den Vernetzungsstellen Schulverpflegung, die im Rahmen von IN FORM gemeinsam mit den Ländern in jedem Bundesland etabliert wurden.

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