Bronzeplakette der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für die Nibelungenhalle in Königswinter

Kurzfassung: Bronzeplakette der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für die Nibelungenhalle in KönigswinterDrachen, Nibelungen und Richard WagnerAm Mittwoch, den 6. Mai 2015 überbringt Michael Vangerow, Ortskurato ...
[Deutsche Stiftung Denkmalschutz - 04.05.2015] Bronzeplakette der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für die Nibelungenhalle in Königswinter

Drachen, Nibelungen und Richard Wagner
Am Mittwoch, den 6. Mai 2015 überbringt Michael Vangerow, Ortskurator Bonn der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), um 10.00 Uhr im Beisein von René Klose von WestLotto zur Erinnerung an die gelungene Restaurierung der Nibelungenhalle in Königwinter am Rhein an Denkmaleigentümerin Marlies Blumenthal eine Bronzetafel mit dem Hinweis "Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale". Dadurch wird auch nach den Baumaßnahmen an vorbildlichen Projekten das Engagement der privaten Förderer der Stiftung und der GlücksSpirale sichtbar bleiben und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die Denkmalstiftung hatte 2012 für die Mauerwerkssanierung des Gebäudes auf dem Drachenfels im Siebengebirge bei Bonn 100.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Die an der Drachenfelsstraße gelegene Gedenkstätte für den Schöpfer des Nibelungenrings entstand zu Wagners 100. Geburtstag nach einer Idee des Malers Hermann Hendrich. Der sechseckige Zentralbau des dreigliedrigen Gebäudes wurde aus Drachenfels-Trachyt errichtet. Eine Kuppel aus Eisenbeton überhöht den Bau, stilisierte Kopfreliefs germanischer Götter und Helden schmücken ihn. Zu betreten ist der mit Art Déco- und Jugendstil-Elementen verzierte "Weihetempel" durch eine vorgezogene Eingangshalle, die von Stützpfeilern flankiert wird. In der Attikazone ist sie ebenfalls mit Reliefs ausgeschmückt. Der von August Wilckens gestaltete Vorhang im Eingangsbereich zeigt die drei Nornen, die an der Weltesche Yggdrasil Schicksalsfäden spinnen. Die Wurzeln des Baumes zerfrisst ein Drache, Sinnbild für den Untergang der Götterwelt. Die Inschriften auf der dem Tonnengewölbe vorgeblendeten Attika beziehen sich auf den Komponisten des Nibelungenrings. Zwölf großformatige Tafelbilder illustrieren das Musikepos im Inneren der runden Kuppelhalle. Über dem zweiflügeligen, aufwendig mit Schlangen-, Drachen- und Rankenmotiven verzierten, kupferbeschlagenen Tor ist ein Portrait des Musikers in einem Eisenrelief angebracht. Die Bildhauerarbeiten stammen von dem Königswinterer Architekten und Bildhauer Josef Krings. Zur Anlage gehört ein Höhlengang, der zu einer steinernen Drachenfigur führt, die auch Motiv eines der neuen Plakate der Stiftung ist.
Die hoch über dem Rhein gelegene Nibelungenhalle, die neben dem Museum auch einen gerne besuchten Reptilienzoo beherbergt, ist eines von über 360 Projekten, die die private DSD dank Spenden und Mittel von WestLotto aus der Lotterie GlücksSpirale allein in Nordrhein-Westfalen fördern konnte.
Weitere Informationen zum Motiv der Drachenfigur unter: www.denkmalschutz.de/service/die-ganze-geschichte/siegfrieds-drache.html.

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Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist inzwischen zur größten Bürgerinitiative in Sachen Denkmalschutz in Deutschland gewachsen. Die Stiftung hilft vor allem dort, wo öffentliche Mittel nicht ausreichend zur Verfügung stehen. So konnten viele fast verloren geglaubte Kulturschätze in ganz Deutschland bewahrt werden. Dass dies gelang, ist vor allem den über 200.000 Förderern zu verdanken.
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