17.03.2015 17:31 Uhr in Gesellschaft & Familie von Attac Deutschland

Debatten um eine Welt in Recht und Würde

Kurzfassung: Debatten um eine Welt in Recht und WürdeWeltsozialforum vom 24. bis zum 28. März in TunisUnter dem Motto "Recht und Würde" findet vom 24. bis zum 28. März das 13. Weltsozialforum (WSF) in Tunis st ...
[Attac Deutschland - 17.03.2015] Debatten um eine Welt in Recht und Würde

Weltsozialforum vom 24. bis zum 28. März in Tunis
Unter dem Motto "Recht und Würde" findet vom 24. bis zum 28. März das 13. Weltsozialforum (WSF) in Tunis statt. In mehr als tausend Seminaren, Workshops und Arbeitsgruppen stehen wachsende Armut und andere Folgen der weltweiten neoliberalen Herrschaft sowie menschenwürdige Alternativen auf der Tagesordnung. Über 4.000 Organisationen, Initiativen und Gewerkschaften aus allen Teilen der Welt haben ihre Teilnahme angekündigt.
"Das Weltsozialforum bleibt, mehr denn je, ein wichtiger Platz für soziale Bewegungen, die sich dafür einsetzen die Würde aller Menschen zu bewahren und damit ihr Schicksal eigenverantwortlich zu gestalten.
Dadurch werden Menschen weiterhin fähig sein für wirtschaftliche, soziale, kulturelle und ökologische Rechte zu kämpfen und ermutigt Alternativen zur neoliberalen Weltordnung zu entwickeln", heißt es sinngemäß in der Einladung des tunesischen Vorbereitungskomitees.
"Wir freuen uns auf diese Begegnungen mit alten und neuen Freundinnen und Freunden aus aller Welt. Zu lernen, wie Menschen in anderen Erdteilen leben und ihren Widerstand organisieren ist nicht nur ein persönlicher Gewinn, sondern inspiriert auch unsere Attac-Aktivitäten hier in Deutschland," sagt Hugo Braun, Mitglied des Attac- Koordinierungskreises und Vertreter im Internationalen Rat des WSF. Er fügt hinzu: "Ich bin sicher, dass auch dieses Treffen in Tunis dazu beitragen wird, unsere Bemühungen im weltweiten Kampf gegen Armut und Umweltzerstörung zu stärken."
Auch aus Deutschland rufen zahlreiche Organisationen - darunter Attac, Brot für die Welt, DGB-Jugend und GEW - zur Teilnahme auf. "Seit 2001 nehmen zivilgesellschaftliche Organisationen aus Deutschland an den Weltsozialforen teil. Wir bringen uns aktiv und solidarisch in die politischen und kulturellen Diskussionen des Weltsozialforums ein. Uns eint die in Porto Alegre proklamierte Gewissheit: 'Eine andere Welt ist möglich!' Sie werden sich auch jetzt in Tunis mit zahlreichen Veranstaltungen zu diesem globalen Meinungsaustausch beitragen", heißt es in einem gemeinsamen Aufruf.
Das umfängliche Programm in den Veranstaltungen in der Universität El Manar enthält neben den Themen Armut, Krieg und Klimakatastrophe auch Debatten um aktuelle Entwicklungen wie den Widerstand der griechischen Bevölkerung und den Kampf gegen das EU-USA Freihandelsabkommen TTIP.
Am Rande des Weltsozialforums findet in Tunis ein Treffen des Globalen Attac-Netzwerks statt, auf dem Attac Gruppen aus Afrika, Europa, Japan, USA und Südamerika über gemeinsame Strategien im Kampf gegen die neoliberale Globalisierung beraten werden.
Programm, Anmeldung und alle Informationen unter www.FSM2015.org
Für Rückfragen sowie Kontakt in Tunis:
Hugo Braun
Attac-Koordinierungskreis
braun@attac.de
Tel. +49 171 54 22 515
Marie-Dominique Vernhes
Attac-AG Internationales
sig@attac.de
Tel. +49 1577 57 47 647
Anlage: Aufruf deutscher Organisationen

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Attac Deutschland Attac - die französische Abkürzung für Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen im Interesse der BürgerInnen – wurde 1998 in Frankreich gegründet. Lag der ursprüngliche Fokus von Attac in dem Eintreten für eine demokratische Kontrolle der internationalen Finanzmärkte und der Einführung der Tobin-Steuer, so haben wir uns mittlerweile der gesamten Problematik neoliberaler Globalisierung angenommen.Mit 90.000 Mitgliedern in 50 Ländern versteht sich Attac als Teil dieser globalen Bewegung. Auch in Deutschland bildet Attac ein breites gesellschaftliches Bündnis, das von ver.di und der GEW über den BUND und Pax Christi bis zu kapitalismuskritischen Gruppen unterstützt wird. Immer mehr Menschen unterschiedlicher politischer und weltanschaulicher Herkunft werden in den mittlerweile über 160 Attac-Gruppen vor Ort aktiv.Attac versteht sich als Bildungsbewegung mit Aktionscharakter und Expertise. Über Vorträge, Publikationen, Podiumsdikussionen und eine intensive Pressearbeit werden die komplexen Zusammenhänge der Globalisierungsthematik einer breiten Öffentlichkeit vermittelt und Alternativen zum neoliberalen Dogma aufgezeigt. Mit Aktionen soll der notwendige Druck auf Politik und Wirtschaft zur Umsetzung der Alternativen erzeugt werden.
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