Führungskräfte Chemie: Stärkung der Pharmabranche sichert Innovationen und Beschäftigung

Ein funktionierendes Gesundheitssystem braucht auch eine gesunde Pharmaindustrie. Deshalb fordert der Führungskräfteverband Chemie VAA bessere Rahmenbedingungen für die Branche.
Kurzfassung: (Mynewsdesk) Für eine Stärkung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der pharmazeutischen Industrie sprechen sich die im VAA zusammengeschlossenen Führungskräfte Chemie aus. Im Nachgang zur ersten Sitzung des Pharma-Dialogs zu Forschung und Entwicklung zwischen der Bundesregierung und Vertretern aus Industrie und Wissenschaft äußert sich der VAA zuversichtlich über die Zukunft von Pharma in Deutschland: „Wir sind guten Mutes, dass die am Pharma-Dialog beteiligten Partner den ...
[VAA Führungskräfte Chemie - 10.02.2015] (Mynewsdesk) Für eine Stärkung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der pharmazeutischen Industrie sprechen sich die im VAA zusammengeschlossenen Führungskräfte Chemie aus. Im Nachgang zur ersten Sitzung des Pharma-Dialogs zu Forschung und Entwicklung zwischen der Bundesregierung und Vertretern aus Industrie und Wissenschaft äußert sich der VAA zuversichtlich über die Zukunft von Pharma in Deutschland: „Wir sind guten Mutes, dass die am Pharma-Dialog beteiligten Partner den Standort Deutschland für Forschung, Entwicklung und Produktion von Arzneimitteln gemeinsam wahren und stärken möchten“, ist VAA-Hauptgeschäftsführer Gerhard Kronisch überzeugt. In vielen Punkten gebe es aber noch Optimierungsbedarf, vor allem bei Innovation und Regulierung.

Im weiteren Verlauf des Pharma-Dialogs muss nach Ansicht des VAA mehr dafür getan werden, um die Bedeutung der Branche für die Wirtschaftskraft in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken. „In Sachen Innovationsfähigkeit und Beschäftigungssicherung gehört Pharma mit über 100.000 Beschäftigten zu den Schlüsselbranchen der deutschen Wirtschaft. Leider geht diese Tatsache im kostengetriebenen gesundheitspolitischen Diskurs häufig unter.“ Dabei dürfe man nicht allein die Kosten betrachten, denn Forschung erfordere einen langen Atem: „Bei einem Entwicklungsprozess von im Schnitt zwölf Jahren kommt von fünf- bis zehntausend potenziellen Wirkstoffen im Schnitt nur einer zur Zulassung“, so Kronisch.

Für ein positives Innovations- und Investitionsklima sind zudem verlässliche Rahmenbedingungen für die Arzneimittelbranche notwendig. „Beispielsweise können wir durch eine regelmäßige Prüfung regulatorischer Bewertungskriterien und sozialrechtlicher Regulierungsinstrumente die Innovationsoffenheit des Gesundheitssystems als Ganzes sowie eine angemessene Vergütung innovativer Forschungsansätze sicherstellen“, betont der VAA-Hauptgeschäftsführer. Auch müssten die Zulassungsbehörden BfArM und PEI besser als bisher in die frühe Nutzenbewertung eingebunden werden. So könne sichergestellt werden, dass die Anforderungen im Rahmen der frühen Nutzenbewertung im Einklang mit den Zulassungskriterien der Europäischen Zulassungsbehörde EMA stehen. Kronisch weiter: „Ein Erstattungspreis, der den Nutzen eines neuen Arzneimittels angemessen reflektiert und die Forschungs- und Entwicklungsleistung der Unternehmen honoriert, ist im global äußerst hart umkämpften Pharmamarkt essenziell.“ Denn auf lange Sicht bedrohe ein politisch überregulierter Gesundheitsmarkt qualitativ hochwertige Arbeitsplätze in Deutschland.

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