Zentralafrikanische Republik: Jeder Dritte auf humanitäre Hilfe angewiesen

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[Deutsche Welthungerhilfe e.V. - 09.05.2014] Zentralafrikanische Republik: Jeder Dritte auf humanitäre Hilfe angewiesen

Hilfsorganisationen fordern mehr Engagement vor Ort
Islamic Relief, Oxfam, Save the Children, Welthungerhilfe und World Vision warnen davor, dass sich die Lage in der Zentralafrikanischen Republik massiv verschlechtert. Durch die Kämpfe der letzten Monate ist die Nahrungsmittelproduktion in dem afrikanischen Land um ein Drittel gesunken, jeder dritte Bewohner ist auf humanitäre Hilfe angewiesen, um zu überleben.
Die Organisationen begrüßen ausdrücklich die Entscheidung des UN-Sicherheitsrates, eine Eingreiftruppe mit einem umfangreichen Mandat bis September in das von einem Bürgerkrieg zerstörte Land zu schicken. Sie fordern aber ein schnelleres und stärkeres internationales Engagement bereits jetzt, um die Zivilbevölkerung besser zu schützen. Dazu gehört u.a. die nötige Ausrüstung der vor Ort stationierten Soldaten der Friedensmission der Afrikanischen Union mit Fahrzeugen. Außerdem muss die internationale Gemeinschaft die finanziellen Mittel für die Versorgung der notleidenden Menschen erhöhen. Bisher sind erst knapp 30 Prozent der benötigten Gelder zugesagt worden und es fehlen Zusagen, die schon jetzt den langfristigen Wiederaufbau vorantreiben können.
Die Organisationen warnen davor, an dem geplanten Wahltermin im Februar 2015 unter allen Umständen festzuhalten. Stattdessen sollte sowohl von der UN als auch den Hilfsorganisationen der politische Dialog zwischen den verfeindeten Parteien intensiviert werden, um das tiefe Misstrauen und den Hass zwischen den religiösen Volksgruppen langfristig zu mindern. Dazu gehört neben friedensschaffenden Maßnahmen auf lokaler Ebene auch der Aufbau von rechtsstaatlichen Strukturen.
Insgesamt 22 internationale Organisationen, die in der Zentralafrikanischen Republik arbeiten, fordern mehr internationales Engagement in dem afrikanischen Land, um eine weitere Zuspitzung der humanitären Lage zu verhindern.

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