05.07.2013 20:26 Uhr in Gesellschaft & Familie und in Wirtschaft & Finanzen von NEIN!-Idee

Interview mit Michael König zur Bürgermeisterwahl in Hohberg am 14.Juli 2013

NEIN!-Idee
Kurzfassung: Das demokratische Prinzip der politischen Partei NEIN! ist die Option, auch mit NEIN abstimmen zu können.
Interview mit Michael König zur Bürgermeisterwahl in Hohberg am 14.Juli 2013 Michael König kandidiert für die NEIN!-Idee
[NEIN!-Idee - 05.07.2013] Vorbemerkung
Michael König steht am 10. Juli ab 18:00 Uhr im Portal Oki-Talk für Wahlberechtigte aus Hohberg zur Verfügung. Der telefonische oder schriftliche Kontakt wird auf www.okitalk.com möglich sein.

Das Interview darf nur ungekürzt gedruckt oder kopiert werden. Gekürzte Fassungen müssen von Michael König freigegeben werden. Kontakt über www.NEIN-Idee.de

Das Interview führte Klaus Krüger von Reiff Medien.

Herr König, warum sollten Hohberger Sie wählen?
Die Bürger in Hohberg sollen das wählen, was sie wollen! Deswegen trete ich ja an. Die schreckliche Alternativlosigkeit, die wir durch die Blockparteien auf Bundesebene haben, ist überspitzt in der Bürgermeisterwahl in Hohberg erkennbar. Es gibt nur einen Kandidaten, der das Amt will. Ich bin einfach nur dafür da, denjenigen eine Wahlmöglichkeit zu geben, die Herrn Jehle nicht vertrauen oder ihn nicht in eine dritte Amtszeit wählen wollen.

Mir geht es nur darum, dass die Hoberger neben dem JA! zu Herrn Jehle auch ein gezieltes NEIN! gegen Herrn Jehle aussprechen können. Ich persönlich halte eine Machtkonzentration auf eine Person über drei Amtszeiten für schädlich. Ohne zu wissen, was in Hohberg abläuft, schätze ich die Gefahr von Vetternwirtschaft und Amtsmüdigkeit für sehr hoch ein.

Fazit: Die Hohberger sollen Herrn Jehle wählen oder abwählen! Mir ist's egal, ich biete nur eine gezielte Oppositions-Option an. Mein Angebot ist völlig uneigennützig und ehrlich. Ich werde mein Wahlversprechen auf jeden Fall hundertprozentig einlösen, wenn ich gewählt werde. Ich glaube nicht, dass Herr Jehle das von sich sagen kann. Politiker sind ja immer bösen Sachzwängen unterworfen, die sie das Gegenteil von dem tun lassen, was sie vor den Wahlen versprachen.

Wenn Sie drei Wünsche für Hohberg frei hätten - was würden Sie den Hohbergern wünschen?
Ein Wunsch ist schon in Erfüllung gegangen, die Hohberger können sich gegen Herrn Jehle entscheiden. Durch die NEIN!-Idee gibt es ein Stück mehr Demokratie. Die beiden anderen Wünsche möchte ich jedem Hohberger persönlich überlassen, denn ich glaube, dass jeder Mensch eigene Wünsche und Vorstellungen für sein Leben hat. Ich folge dem Prinzip, dass ich nicht über die Köpfe anderer entscheiden will, selbst wenn ich denke, dass es gut für die Menschen ist.

Wir sehen ja, wozu Gutmenschentum führt: Das Volk wird zu wichtigen Entscheidungen nie befragt. Das entscheiden die selbstdefinierten Gutmenschen. Ich mache da nicht mit! Politik bedeutet für mich nicht, über andere zu entscheiden, sondern mit anderen zu reden und Lösungen zu finden und zwar auf freiwilliger Basis. Keine auferlegten Wünsche von mir für die Hohberger! Denn auch ein Wunsch kann ein Schwert sein.

Mit Ihrer Kandidatur wollen Sie die Bürger wachrütteln, sagen Sie - wie sollen sich die Hohberger in ihre Gemeinschaft einbringen?
Die Frage beantworte ich gern allgemein. In eine Gemeinschaft bringt man sich ein, indem es einem selbst gut geht und man andere freiwillig teilhaben lässt. Jeder einzelne sollte sich fragen, wann er das letzte Mal in privater oder beruflicher Situation Ja! gesagt hat, obwohl er lieber NEIN! gesagt hätte. Unsere Gesellschaft ist durchdrungen von anerzogenen Zwängen, die uns in letzter Konsequenz kaputtmachen.

Denken Sie nur an das Phänomen des Burn-Out. Das würde es nicht geben, wenn die Menschen ihre Grenzen kennen würden und hin und wieder NEIN! sagen würden. Die einzigen, die noch NEIN! sagen, sind Kinder. Aber auch die werden so lange bearbeitet, bis sie Dinge tun, die sie nicht wollen.

Ich appelliere an die Hohberger, die Möglichkeit, NEIN! zu Herrn Jehle sagen zu können, ernst zu nehmen und zu nutzen. Weiterhin bitte ich die Wähler von Herrn Jehle zu respektieren, dass es auch Menschen mit einer anderen Meinung geben darf. Diese Menschen haben ebenfalls das Recht, zur Wahlurne zu gehen. Sie müssen nicht daheim bleiben.

Sie sagen, Ihre Partei trete zu den Wahlen an, weil in der Politik so viel gelogen wird. Wo wird in Hohberg gelogen?
Sicher wird wie überall auch in Hohberg gelogen, da ich aber niemanden in Hohberg kenne, kann ich diese Frage nicht beantworten.

Sie sagen, Sie böten den Bürgern mit Ihrer Kandidatur eine Alternative. Ist es wirklich eine Alternative, wenn Sie hinterher darauf verzichten, das gegebenenfalls errungene Amt auszuüben?
Stellen Sie sich vor, Adolf Hitler stehe zur Wahl und Sie könnten ihn wählen oder daheimbleiben. Da ihn alle hassen, würde niemand zur Wahl gehen außer er selbst. Und siehe da, er wird mit 100-prozentiger Sicherheit nur durch seine eigene Stimme gewählt. Gegenfrage: Haben wir nicht ein perverses Wahlsystem?

Ist die Haltung 'Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!', die ich der Nein!-Idee unterstelle, tatsächlich eine Haltung, die uns weiterbringt?
Mit Ihren Unterstellungen muss ich mich nicht auseinandersetzen. Ich hoffe, Sie haben bis zu diesem Zeitpunkt des Interviews mehr von der NEIN!-Idee verstanden, um nicht so eine schwache Frage zu stellen.

Sie wollen diejenigen zusammenführen, die mit den Verhältnissen nicht zufrieden sind - 'egal aus welchem Grund und egal mit welchem Lösungsansatz'. Meinen Sie nicht auch, dass sich da etliche Hohberger veräppelt fühlen?
Ich zwinge niemanden dazu, mich zu wählen, wenn schon das Angebot einer gezielten Alternative eine Provokation darstellt, dann Gute Nacht Deutschland! Dass sich Freunde des Bürgermeisters veräppelt oder auf den Schlips getreten fühlen, ist von mir gewollt. Ich habe ja auch schon sehr unfreundliche Post von der CDU bekommen. Ich finde jedoch, dass eine Partei, die die Demokratie nicht würdigt, nicht qualifiziert ist, auch nur einen Bürgermeister in unserem Lande zu stellen. Ergo: Auch Christdemokraten haben ein Recht darauf, verarscht zu werden!

Eine Gemeinde ist eine lebendige Einheit. Finden Sie es nett, den Hohbergern vorzuhalten, es gehe Ihnen nicht um Hohberg, sondern um's Prinzip?
Natürlich, es sollte uns viel öfter um's Prinzip gehen, dann würden grüne Pazifisten nicht zu Kriegstreibern und schwarze Wirtschaftsexperten nicht zu Subventions-Sozialisten. Was wir in unserer Politik sehen, ist eine komplette Begriffsverdrehung. Keiner steht mehr für das ein, was in seinem Programm steht. Mein Prinzip ist Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit! Im Übrigen halte ich den Hohbergern gar nichts vor. Bitte drehen Sie mir nicht das Wort im Mund herum!

Wie meinen Sie, fühlen sich ehrenamtlich engagierte Hohberger, die sich zusammen mit 'den Mächtigen' (Bürgermeister) für ihr Dorf engagieren?
Ich denke, wer sich ehrenamtlich engagiert, der fühlt sich gut. Er gibt der Gesellschaft etwas von seiner Kraft. Ich kann das gut nachvollziehen, da auch ich einen ehrenamtlichen Service anbiete. Gegenfrage: Wer formuliert eigentlich Ihre Suggestivfragen - etwa der Bürgermeister selbst?

Was soll also die Kandidatur - oder geht es nur um Werbung, um für Bundestagswahl und die Europawahl bekannt zu werden?
Schon wieder eine Suggestivfrage, schönen Gruß an Herrn Jehle oder an seine Steigbügelhalter! Nein! Es geht um das, was ich bereits erklärt habe. Jeder darf wählen, wie er mag. Aber wenn es keine Auswahl gibt, existiert keine Demokratie!

Dieser Pressetext ist frei verwendbar. Es werden keine Lizenzbeträge beansprucht.
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NEIN!-Idee Die am 1. April 2012 als politische Partei in Deutschland gegründete NEIN!-Partei gibt Nichtwählern und Politikverdrossenen eine gleichberechtigte Stimme. Die NEIN!-Partei ist aufrichtig, ehrlich und repräsentiert exakten Wählerwillen. Das konsequente NEIN! in Abstimmungen ist basisdemokratisch und transportiert politische Meinungen und Wählerwillen durch Mandatsträger in die Parlamente und Gemeinderäte. Ziel ist, Nichtwählern eine Stimme eine Stimme zu geben, ohne ein Parteiprogramm oder Ideologien zu benötigen. Die NEIN!-Partei braucht weder Wahlversprechen noch Wahlgeschenke. Bislang waren Nichtwähler weder in den Parlamenten, noch in den Gemeinderäten vertreten. Die NEIN!-Partei ist die einzige Partei, die immer kleiner wird, je mehr politisches Handeln den Interessen von Bürgern dient. Sollte ein Mandatsträger im Namen der NEIN!-Partei eine Entscheidung der übrigen Parteien mittragen, so wird er umgehend aus der Partei ausgeschlossen. Ausgenommen sind Abstimmungen, die Bürgern Entscheidungsgewalt übertragen, wie beispielsweise der Volksentscheid über Studiengebühren in Bayern oder der Volksentscheid über Stuttgart 21 in Baden-Württemberg.
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