16.11.2012 15:10 Uhr in Energie & Umwelt von Hessenwasser

Europäische Kommission schärft Strategie zum Schutz der Wasserressourcen

Kurzfassung: Europäische Kommission schärft Strategie zum Schutz der WasserressourcenWichtige Schutzziele, aber Forderungen zum Wassersparen sind kontraproduktivDie Europäische Kommission hat am Mittwoch dieser ...
[Hessenwasser - 16.11.2012] Europäische Kommission schärft Strategie zum Schutz der Wasserressourcen

Wichtige Schutzziele, aber Forderungen zum Wassersparen sind kontraproduktiv
Die Europäische Kommission hat am Mittwoch dieser Woche ein aktualisiertes Konzept zum Schutz der europäischen Wasserressourcen vorgelegt. Der so genannte "EU Water Blueprint" wurde in den letzten zwei Jahren im Kommissionsdirektorat Umwelt erarbeitet. Er bewertet die Wirksamkeit der bisherigen EU-Wasserpolitik, benennt die künftigen Ziele und soll Lücken in der bisherigen Gesetzgebung schließen. Basis für die politische Bestandsaufnahme sind im Wesentlichen Bewertungen aus vier Bereichen: die Bewirtschaftungspläne der Mitgliedstaaten zur EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), die EU-Strategie zur Bekämpfung von Wasserknappheit und Dürre, die Folgen von Klimawandel und menschlichen Einflüssen auf Wasserressourcen gegenüber Klimawandel und anthropogenen Einflüssen.
Wulf Abke, Geschäftsführer des regionalen Wasserversorgungsunternehmens Hessenwasser, bewertet das Strategiepapier im Kern positiv: "Die Europäische Kommission räumt dem Lebensmittel Wasser einen hohen Stellenwert ein. Das ist ein gutes und wichtiges Signal für die Wasserversorgungsbranche." Insbesondere die konsequente Umsetzung des in der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) verankerten Verursacherprinzips sowie die Minimierung von Gewässerbelastungen aus der Landwirtschaft bzw. aus diffusen Quellen seien Forderungen, die laut Abke auch für die Wasserversorgung im Ballungsraum Rhein-Main von großer Bedeutung seien.
"Diese klare Standortbestimmung der europäischen Wasserpolitik verdeutlicht die zentralen Handlungsfelder für eine nachhaltige Wassernutzung. Die häufig einseitige Fokussierung auf wirtschaftliche Aspekte der Wasserversorgung wird damit in erfreulicher Deutlichkeit zurück gewiesen", stellt Abke fest.
Kritisch bewertet Abke jedoch die Absicht der Kommission über eine Verstärkung der verbrauchsabhängigen Anteile des Wasserpreises einen Anreiz zum Wassersparen zu setzen. "Undifferenzierte Pauschallösungen, die alle EU-Staaten beim Thema Wassersparen über einen Kamm scheren, führen uns nicht weiter. Eine Mangelsituation in Spanien lässt sich nicht mit dem "Wasserreichtum" in Deutschland vergleichen".
Das vermeintlich gut gemeinte Ziel, Wasser zu sparen, so Abke, würde hierzulande genau das Gegenteil bewirken: Der Rückgang des Wassergebrauchs in Deutschland bedeute schon jetzt höhere Kosten für das Spülen der Leitungen und Desinfektionsmaßnahmen, z.B. in Kanalnetzen. "Es geht darum verantwortungsvoll mit der Ressource Wasser umzugehen und nicht weitere Sparanstrengungen zu fordern, die zumindest bei uns mittlerweile bereits kontraproduktiv wirken", betont Abke.
Weitere Information zum Thema unter http://ec.europa.eu/environment/water/blueprint/

Dr. Hubert Schreiber
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