SAS Studie: US-Bürger wollen mehr Datenschutz

DSGVO lässt auch in den USA die Sensibilität der Verbraucher hinsichtlich der Verwendung ihrer Daten wachsen --- Gesundheitswesen und Banken genießen das größte Vertrauen, Social Media das geringste
Kurzfassung: Nicht nur EU-Bürger werden im Zuge der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sensibler, was die Nutzung ihrer persönlichen Daten angeht. Auch knapp drei Viertel der US-Verbraucher haben diesbezüglich zunehmend Bedenken. Das zeigt die Studie Data Privacy: Are You Concerned?, für die SAS, einer der führenden Analytics-Anbieter, mehr als 500 Verbraucher in den USA befragt hat.
SAS Studie: US-Bürger wollen mehr Datenschutz SAS Institute GmbH
[SAS Institute GmbH - 21.12.2018] Heidelberg, 21. Dezember 2018 - Nicht nur EU-Bürger werden im Zuge der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sensibler, was die Nutzung ihrer persönlichen Daten angeht. Auch knapp drei Viertel der US-Verbraucher haben diesbezüglich zunehmend Bedenken. Das zeigt die Studie Data Privacy: Are You Concerned?, für die SAS, einer der führenden Analytics-Anbieter, mehr als 500 Verbraucher in den USA befragt hat.

Sie belegt, dass US-Verbraucher bereit für Regulierung sind: 67 Prozent der Umfrageteilnehmer meinen, dass die US-Regierung mehr tun müsse, um den Datenschutz sicherzustellen.
"Die Umfrageergebnisse zeigen deutlich, dass Verbraucher großen Wert auf den Schutz ihrer Daten legen und sich Sorgen über potenziellen Missbrauch machen. Daher müssen sich Unternehmen künftig noch genauer überlegen, wie sie mit Daten und Analytics umgehen - und zwar in allen Geschäftsbereichen", sagt Todd Wright, Global Lead for GDPR Solutions bei SAS. "In Zeiten der Sensibilisierung für Datenschutz haben Unternehmen, die - auch ohne gesetzlichen Druck - sorgfältig mit den Daten ihrer Kunden umgehen, eindeutig Vorteile. Und sie vermeiden Imageschäden und Kundenabwanderung."

Eigeninitiative statt Warten
Während US-Verbraucher von ihrer Regierung entsprechende Initiativen zum Schutz ihrer Daten erwarten, unternimmt die Mehrheit (66 Prozent) auch eigene Schritte. 77 Prozent der Befragten haben ihre Datenschutzeinstellungen geändert, Cookies nicht akzeptiert haben 67 Prozent. Weitere Reaktionen waren die Ablehnung der allgemeinen Geschäftsbedingungen (65 Prozent), die Entfernung einer App vom mobilen Endgerät (56 Prozent) oder sogar die Löschung eines Social-Media-Kontos (36 Prozent). 38 Prozent geben an, dass sie aufgrund von Datenschutzbedenken Social Media jetzt weniger nutzen.

DSGVO für die USA?
Seit 25. Mai ist die DSGVO in Kraft, die EU-Bürgern wesentlich mehr Rechte bei der Verwendung ihrer persönlichen Daten einräumt, dazu gehört beispielsweise das Recht auf Einsicht in oder Löschen der Daten. Auf US-Seite möchten 83 Prozent die Möglichkeit haben, einem Unternehmen das Teilen oder Verkaufen ihrer persönlichen Informationen zu untersagen. 80 Prozent dieser Verbraucher wiederum möchten zumindest wissen, an wen ihre Daten verkauft werden. 73 Prozent wünschen sich ein Recht auf Auskunft, wie ihre Daten von einem Unternehmen genutzt werden. Und 64 Prozent befürworten die Option, ihre Daten löschen zu lassen.

Generation Baby Boomer hat die größten Bedenken
Bei den Bedenken hinsichtlich Datenschutzfragen spielt das Alter der Befragten eine signifikante Rolle. Insbesondere Verbraucher ab 55 Jahren (die sogenannten "Baby Boomers") hegen Vorbehalte: 78 Prozent sträuben sich dagegen, persönliche Informationen preiszugeben - und lassen sich auch nicht von einem Preisnachlass oder weniger Werbeanzeigen als Gegenleistung überzeugen. Zwei Drittel der "Millenials" (18- bis 34-Jährige) geben an, dass sie zumindest mehr Bedenken haben als vor einigen Jahren. Dennoch wären 45 Prozent bereit, persönliche Informationen zu teilen, wenn sie dafür im Gegenzug etwas bekommen. Die "Gen X"er (35- bis 54-Jährige) liegen dazwischen: 72 Prozent äußern mehr Bedenken, und 42 Prozent würden ihre Daten zur Verfügung stellen.

Vertrauen ist branchenabhängig
Das Gesundheitswesen (47 Prozent) und Banken (46 Prozent) erfreuen sich des größten Vertrauens der Verbraucher, wenn es um die Sicherheit ihrer Daten geht. Social Media liegt diesbezüglich hinten mit gerade einmal 14 Prozent der Befragten, die dieser Branche ihr Vertrauen aussprechen. Reiseunternehmen (16 Prozent), Einzelhändler (18 Prozent), Internet-/Kabelanbieter (20 Prozent), Energieversorger (21 Prozent) und Behörden (29 Prozent) stehen ebenfalls eher unten in der Vertrauensskala.

Für die aktuelle Umfrage wurden 525 erwachsene US-Verbraucher aus unterschiedlichstem sozioökonomischem Umfeld online zu ihrer Einstellung in Bezug auf den Datenschutz befragt. Die komplette Studie steht hier zum Download bereit.

Was können Unternehmen tun?
Unternehmen müssen ihre Kunden davon überzeugen, dass sie verantwortungsvoll mit deren Daten umgehen. SAS for Personal Data Protection bietet branchenführende Datenmanagement- und Analytics-Software, mit der Unternehmen Compliance und Datenschutzanforderungen erfüllen, indem sie ein umfassendes Data-Governance-Framework aufbauen.

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Mit SAS entwickeln Unternehmen Strategien und setzen diese um, messen den eigenen Erfolg, gestalten ihre Kunden- und Lieferantenbeziehungen profitabel, steuern in Echtzeit die gesamte Organisation und erfüllen regulatorische Vorgaben.

Firmensitz der US-amerikanischen Muttergesellschaft ist Cary, North Carolina. SAS Deutschland hat seine Zentrale in Heidelberg und weitere Niederlassungen in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln und München.

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