17.02.2014 13:52 Uhr in Computer & Internet von Leibniz-Gemeinschaft

Big Data und die Medizin - Durch Datensammeln zu besserer Gesundheit?

Kurzfassung: Big Data und die Medizin - Durch Datensammeln zu besserer Gesundheit? Es scheint zum Zauberwort des Jahres 2014 zu werden: Big Data. Das technische Zusammenführen großer Datenmengen soll neue Erkenn ...
[Leibniz-Gemeinschaft - 17.02.2014] Big Data und die Medizin - Durch Datensammeln zu besserer Gesundheit?
Es scheint zum Zauberwort des Jahres 2014 zu werden: Big Data. Das technische Zusammenführen großer Datenmengen soll neue Erkenntnisse generieren, Forschungen ermöglichen, unser Leben vereinfachen. Große Hoffnungen sind damit verbunden, große Befürchtungen allerdings auch. Das gilt insbesondere für den Bereich Medizin und Gesundheit.
In diesem Frühjahr startet die Langzeitstudie "Gemeinsam forschen für eine gesündere Zukunft - Die Nationale Kohorte". Ein Netzwerk deutscher Forschungseinrichtungen will durch großangelegte Beobachtung von rund 200.000 Freiwilligen die Ursachen von Volkskrankheiten herausfinden. Parallel dazu bietet die neue elektronische Gesundheitskarte die Möglichkeit, umfänglich patientenbezogene Daten zu speichern. Ein neuer Weg zu besserer Gesundheitsvorsorge und -fürsorge für uns alle? Oder doch gesellschaftliche Bevormundung von individuellen Lebensweisen? Wird gar das einträgliche Geschäft mit der Gesundheit zu einem Geschäft mit den Daten? Welche Auswirkungen haben Statistiken, ihre Vorannahmen und die Art, wie sie zustande kommen, auf Therapien und politische Entscheidungen? Welchen praktischen Nutzen generiert Big Data wirklich auf dem Feld der Gesundheit?
Termin: Dienstag, 25. Februar 2014, 18:00 Uhr
Ort: Leibniz-Gemeinschaft, Chausseestraße 111, 10115 Berlin (U-Naturkundemuseum)
Podiumsgäste:
- Prof. Dr. Iris Pigeot, Institutsleiterin des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie aus Bremen
- Uta Wagenmann, Gen-Ethischer Informationsdienst
- Prof. Gert G. Wagner, Vorstandsmitglied im DIW Berlin und Vorsitzender des Rats für Sozial- und Wirtschaftsdaten
Moderation: Harald Asel, Inforadio (rbb)
Anmeldung erbeten per Mail: veranstaltungen@leibniz-gemeinschaft.de oder telefonisch unter 030 / 206 049 46.
Das Podiumsgespräch wird aufgezeichnet und am Sonntag, den 2.03.2014 um 11:05 Uhr im Programm von Inforadio (93,1 MHz) ausgestrahlt.

Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft
Christian Walther
Tel.: 030 / 20 60 49 - 42
Mobil: 0173 / 513 56 69
walther@leibniz-gemeinschaft.de
Axel Rückemann
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Mobil: 0162 / 132 86 56
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Die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 89 selbständige Forschungseinrichtungen. Deren Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Sie unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Institute pflegen intensive Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der WissenschaftsCampi , mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 17.200 Personen, darunter 8.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,5 Milliarden Euro.
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Als eingetragener Verein verfolgt die Leibniz-Gemeinschaft ausschließlich gemeinnützige Zwecke: die Förderung von Wissenschaft und Forschung in ihren Mitgliedseinrichtungen unter Wahrung der wissenschaftlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Selbstständigkeit dieser Einrichtungen.Die Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft kooperieren intensiv untereinander sowie auf nationaler und internationaler Ebene mit Hochschulen, Instituten anderer Forschungsorganisationen, Wirtschaftsunternehmen, staatlichen Institutionen und gesellschaftlichen Organisationen.Um gemeinsame Interessen zu vertreten, haben sich die Einrichtungen in der „Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. zusammengeschlossen. Die Leibniz-Gemeinschaft hat verschiedene intern und extern besetzte Entscheidungs- und Beratungsgremien. Die Geschäftsstelle und das Referat Evaluierung unterstützen diese Gremien innerhalb ihrer jeweiligen Zuständigkeit.
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