SVR: Blue Card muss im Ausland noch bekannter gemacht werden

Kurzfassung: SVR: Blue Card muss im Ausland noch bekannter gemacht werdenSVR zieht nach einem Jahr Blue Card eine erste Bilanz: Deutschland ist mit der Liberalisierung der Zuwanderungsregelungen gut aufgestellt. D ...
[Stiftung Mercator GmbH - 31.07.2013] SVR: Blue Card muss im Ausland noch bekannter gemacht werden

SVR zieht nach einem Jahr Blue Card eine erste Bilanz: Deutschland ist mit der Liberalisierung der Zuwanderungsregelungen gut aufgestellt. Der Zuzug von Hochqualifizierten ist fast ohne Einschränkungen möglich. Es fehlt aber ein modernes Zuwanderungsmarketing. SVR empfiehlt aktives und offensives erben um ausländische Fachkräfte.
Mit der Blue Card und der seit dem 1. Juli 2013 geltenden neuen Beschäftigungsverordnung hat die Bundesregierung das Zuwanderungsrecht grundlegend erneuert. Nach der Blue Card, die den Zuzug für Akademiker fast ohne Einschränkungen ermöglicht, erleichtert die neue Beschäftigungsverordnung den Zuzug nichtakademischer Fachkräfte, die in Mangelberufen wie z.B. als Krankenpfleger arbeiten. Damit hat die Bundesregierung die Empfehlungen des SVR zur Zuwanderungssteuerung nahezu vollständig umgesetzt.
"Die Gesetze sind gut, aber sie sind im Ausland noch zu wenig bekannt gemacht worden", erklärte Prof. Dr. Christine Langenfeld, Vorsitzende des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR). "Es fehlt ein modernes Zuwanderungsmarketing." Das gelte auch für das ‚Mini-Punktesystem, das zeitgleich mit der Blue Card eingeführt worden ist: Ausländische Akademiker können ein halbes Jahr lang in Deutschland einen Job zu suchen, wenn sie ihren Lebensunterhalt selbst finanzieren ( 18c Aufenthaltsgesetz). "Damit wurde erstmals das einwanderungspolitische Dogma ‚Keine Zuwanderung ohne Arbeitsvertrag durchbrochen", sagte Langenfeld. "Auch für diese Innovation muss verstärkt die Werbetrommel gerührt werden."
"Die Bundesregierung verhält sich viel zu defensiv. Wir brauchen eine offensive Informationskampagne im Ausland, die aktiv über die rechtlichen Möglichkeiten informiert. Dabei muss auch vermittelt werden, dass ausländische Fachkräfte in Deutschland willkommen sind", sagte Langenfeld. Der Imagewandel vom ‚Nichteinwanderungsland zum weltoffenen Einwanderungsland müsse aktiv vorangetrieben werden. "Die neuen Regelungen gehören ins Schaufenster und nicht unter den Ladentisch."
Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:
Dorothee Winden, Kommunikation
SVR GmbH, Neue Promenade 6, 10178 Berlin
Tel. 030-288 86 59-18 und presse(at)svr-migration.de
Über den Sachverständigenrat
Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration geht auf eine Initiative der Stiftung Mercator und der VolkswagenStiftung zurück. Ihr gehören acht Stiftungen an. Neben der Stiftung Mercator und der VolkswagenStiftung sind dies: Bertelsmann Stiftung, Freudenberg Stiftung, Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Körber-Stiftung, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und Vodafone Stiftung Deutschland. Der Sachverständigenrat ist ein unabhängiges und gemeinnütziges Beobachtungs-, Bewertungs- und Beratungsgremium, das zu integrations- und migrationspolitischen Themen Stellung bezieht und handlungsorientierte Politikberatung anbietet. Die Ergebnisse seiner Arbeit werden in einem Jahresgutachten veröffentlicht.
Dem SVR gehören neun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen und Forschungsrichtungen an: Prof. Dr. Christine Langenfeld (Vorsitzende), Prof. Dr. Ludger Pries (Stellvertretender Vorsitzender) sowie Prof. Dr. Gianni DAmato, Prof. Dr. Thomas K. Bauer, Prof. Dr. Wilfried Bos, Prof. Dr. Heinz Faßmann, Prof. Dr. Yasemin Karakasoglu (Mitgliedschaft ruht), Prof. Dr. Ursula Neumann und Prof. Dr. Haci Halil Uslucan.
Weitere Informationen unter: www.svr-migration.de

Stiftung Mercator GmbH
Huyssenallee 46
45128 Essen
Deutschland
Telefon: +49 (0)201 245 22 54
Telefax: +49 (0)201 245 22 22
Mail: info@stiftung-mercator.de
URL: http://www.stiftung-mercator.de/
Weitere Informationen
Stiftung Mercator GmbH
Die Stiftung Mercator ist eine der großen privaten Stiftungen in Deutschland. Sie verfolgt klar definierte reformerische Ziele in ihren Themenclustern Integration, Klimawandel und Kulturelle Bildung, die sie mit einer Kombination aus gesellschaftspolitischer Themenanwaltschaft im Sinne von „advocacy und praktischer Arbeit erreichen will. In ihren Kompetenzzentren Wissenschaft, Bildung und Internationale Verständigung ist die Stiftung Mercator sowohl operativ als auch fördernd tätig. Eine unternehmerische, professionelle und internationale Haltung bestimmt dabei ihre Arbeit.
Stiftung Mercator GmbH,
, 45128 Essen, Deutschland
Tel.: +49 (0)201 245 22 54; http://www.stiftung-mercator.de/
Weitere Meldungen dieses Unternehmens
Erfolgreiche Pressearbeit eBook
Pressearbeit
Eine Pflichtlektüre für mehr Sichtbarkeit durch Pressemitteilungen.
Pressekontakt

Stiftung Mercator GmbH

45128 Essen
Deutschland

E-Mail:
Web:
Tel:
+49 (0)201 245 22 54
Fax:
+49 (0)201 245 22 22
Drucken Weiterempfehlen PDF
Schlagworte
Permanentlinks https://www.prmaximus.de/86859

https://www.prmaximus.de/pressefach/stiftung-mercator-gmbh-pressefach.html
Die Pressemeldung "SVR: Blue Card muss im Ausland noch bekannter gemacht werden" unterliegt dem Urheberrecht. Jegliche Verwendung dieses Textes, auch auszugsweise, erfordert die vorherige schriftliche Erlaubnis des Autors. Autor der Pressemeldung "SVR: Blue Card muss im Ausland noch bekannter gemacht werden" ist Stiftung Mercator GmbH, vertreten durch .