Studien zu Antibiotika korrekt analysieren

Kurzfassung: Studien zu Antibiotika korrekt analysierenDBV verweist auf Klarstellung der Tierärztlichen Hochschule Hannover (DBV) Der Deutsche Bauernverband (DBV) weist auf die Ergebnisse der so genannten VetCAb- ...
[Deutscher Bauernverband (DBV) - 15.07.2013] Studien zu Antibiotika korrekt analysieren

DBV verweist auf Klarstellung der Tierärztlichen Hochschule Hannover
(DBV) Der Deutsche Bauernverband (DBV) weist auf die Ergebnisse der so genannten VetCAb-Studie hin. Hierbei haben die Tierärztliche Hochschule Hannover und die Universität Leipzig mit Unterstützung des Bundesinstituts für Risikobewertung in mehr als 2.000 Tierhaltungsbetrieben den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung untersucht. Es wurde erfasst, welche Antibiotika welchen Tierarten aus welchen Gründen wie häufig verabreicht wurden und wie dieser Arzneimitteleinsatz verringert werden könnte. Die Landwirte haben hier kooperativ mit den Wissenschaftlern zusammengearbeitet und ihre Daten zur Verfügung gestellt. Die Studie ist als wichtige Datenbasis für den weiteren Aufbau des Antibiotika-Monitorings und einer darauf aufbauenden Minimierungs- bzw. Risikominimierungsstrategie zu sehen.
Das Medienecho einer anderen Studie zeigt, dass Daten zum Einsatz von Antibiotika wissenschaftlich und fachlich korrekt aufgearbeitet werden müssen. In dieser anderen Studie haben wiederum Wissenschaftler der Tierärztlichen Hochschule Hannover Bakterien mit antibiotikaresistenten Eigenschaften in Schlachthähnchen nachgewiesen. Medienberichte hatten nun für Irritationen durch die voreilige Schlussfolgerung gesorgt, wonach gesunde Hähnchen eine mögliche Quelle für die Verbreitung von übertragbaren antibiotikaresistenten Bakterien seien.
Hierzu stellte Tierärztliche Hochschule Hannover nun am 12. Juli klar: "Es handelt sich dabei nicht um eine für Deutschland repräsentative Untersuchung und kann somit nicht ohne weiteres verallgemeinert werden." Die Studie stelle eine Momentaufnahme dar. Auch konnte bisher kein genetischer Zusammenhang zwischen tierischen und humanen Bakterienstämmen festgestellt werden, so die Wissenschaftler weiter. Grundsätzlich geben die Wissenschaftler zu bedenken, dass bei der Schlachtung und Fleischverarbeitung Keime auf das Fleisch gelangen könnten. "Frisches bzw. rohes Fleisch sowie andere frische Lebensmittel sind nicht steril, auf der Oberfläche befinden sich Keime."
Der Verbraucher könne sich durch eine gute Küchenhygiene schützen. Wenn das Fleisch erhitzt und durchgegart wird, werden alle Erreger abgetötet, so die Wissenschaftler der Tierärztlichen Hochschule Hannover.

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