WWF zu Mobilitätsstrategie

Kurzfassung: WWF zu MobilitätsstrategieKein Navigationssystem von morgenWWF kritisiert Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der BundesregierungHeute hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer die so genannte Mobil ...
[WWF - World Wide Fund For Nature - 19.06.2013] WWF zu Mobilitätsstrategie

Kein Navigationssystem von morgen
WWF kritisiert Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung
Heute hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer die so genannte Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie (MKS) der Bundesregierung vorgestellt. Nach Einschätzung des WWF Deutschland hat der Plan die Bezeichnung "Strategie" nicht verdient. Es bleibe bei einer Bestandsaufnahme von Verkehrsträgern, Antrieben und Kraftstoffen und den damit verbundenen Handlungsoptionen. "Auf einen Wegweiser aus der verkehrs- und klimapolitischen Sackgasse muss weiter gewartet werden" resümiert Johannes Erhard, Mobilitätsreferent beim WWF Deutschland die Präsentation des Berichts. Er bemängelt das Fehlen einer konkreten Umsetzungsstrategie mit Zwischenzielen, die aufzeigen, wie eine Dekarbonisierung des Verkehrssektors bis 2050 erreicht werden kann. Auch Szenarien und die Priorisierung zielgerichteter Maßnahmen seien Mangelware. Stattdessen halte sich die MKS bewusst vage und abwartend.
Die Bundesregierung liefere mit der jetzt vorgelegten MKS Stückwerk und verzichte auf ein CO2-Reduktionsziel für den Verkehrssektor ebenso wie auf eine saubere Analyse von Effizienz-, Verlagerungs- und Vermeidungspotentialen der verschiedenen Verkehrsträger, kritisiert der WWF. Die Naturschützer vermissen zudem eine umfassende Biomassestrategie, die langfristig vor allem im Schwerlast- und Flugverkehrs einen erheblichen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten müsse. "Insgesamt ist das zu wenig", so Johannes Erhard. Dies spiegele sich auch in der aktuellen Politik wider. Während die Bundesregierung in der MKS vollmundig verspreche für die Zeit nach 2020 Rahmenbedingungen zu schaffen, um den CO2-Ausstoß im Verkehr zu senken, unterlaufe sie diese Ankündigung laufend. Aktuell habe sie sich auf Druck der Automobilindustrie gegen die frühzeitige Festlegung eines dringend benötigten ambitionierten CO2-Grenzwertes für das Jahr 2025 positioniert. Mit einem solchen Schlingerkurs sei die Energiewende im Verkehr nicht zu schaffen.

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WWF - World Wide Fund For Nature Der World Wide Fund for Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt und konzentriert seine Arbeit auf drei Großlebensräume: Meere & Küsten, Binnenland-Feuchtgebiete und Wälder. Er wurde 1961 (damals als World Wildlife Fund) in der Schweiz gegründet und verfügt über ein globales Netzwerk von 26 nationalen und fünf assoziierten Organisationen sowie 22 Programmbüros. Weltweit unterstützen ihn rund fünf Millionen Förderer. Der WWF handelt im Auftrag der Natur nach dem Prinzip Naturschutz für und mit Menschen. Die Umweltstiftung WWF Deutschland wurde 1963 als gemeinnützige, unabhängige und überparteiliche Stiftung gegründet. Naturschutz war damals für viele noch ein Fremdwort. Heute ist die Umweltstiftung mit 284.000 Förderern (Stand 2004) eine der größten privaten Non-Profit-Organisationen des Landes.Die meisten Projekte des WWF Deutschland –seit 1963 waren es über 2.100 – sind erfolgreich verlaufen. Im Jahr 2004 war der WWF Deutschland in 48 internationalen und 30 nationalen Naturschutzprojekten aktiv – von der Bewahrung der Tropenwälder in Indonesien und Zentralafrika über den Schutz der mittleren Elbe bis zur politischen Lobbyarbeit in Berlin und Brüssel. 19,3 Millionen Euro flossen 2004 in die Naturschutzarbeit.
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