03.06.2013 15:14 Uhr in Medien & Presse von Hessischer Rundfunk (HR)
"Man hat diese Eskalation bewusst gewollt
Kurzfassung: "Man hat diese Eskalation bewusst gewollt"Linke-Politikerin Janine Wissler über den Polizeikessel bei BlockupyNach der umstrittenen Einkesselung von rund 900 Demonstranten während der Blockupy-Demon ...
[Hessischer Rundfunk (HR) - 03.06.2013] "Man hat diese Eskalation bewusst gewollt"
Linke-Politikerin Janine Wissler über den Polizeikessel bei Blockupy
Nach der umstrittenen Einkesselung von rund 900 Demonstranten während der Blockupy-Demonstrationen in Frankfurt hat Janine Wissler, Fraktionschefin der Linken im Hessischen Landtag, in hr1 schwere Vorwürfe gegen das hessische Innenministerium erhoben. "Man hat diese Eskalation ganz bewusst gewollt. Ich glaube, dass das von höchster Stelle mit geplant wurde. So eine Aushebelung von Grundrechten wird sicher nicht ohne das Einverständnis des Innenministers erfolgt sein", sagte Wissler im heutigen Gespräch mit hr1. "Mein Eindruck war, dass dieser Kessel genau an diesem Ort geplant war. Wir hätten machen können, was wir wollen." Ziel sei von vorneherein gewesen, zu verhindern, dass der Demonstrationszug die EZB erreiche, so Wissler, die an der Protestveranstaltung am Samstag selbst teilgenommen hatte.
Für "völligen Quatsch" hält Janine Wissler die Begründung für die Notwendigkeit eines harten Vorgehens: "Es gab überhaupt keinen Anlass, bei dieser Demonstration reinzugehen." Sonnenbrillen und Transparente seien keine Vermummungsgegenstände. "Es gab zwei Feuerwerkskörper, die geflogen sind, das ist richtig. Aber da passiert ja bei jedem Fußballspiel, bei jedem Dorffest mehr. Und da werden ja auch nicht alle eingekesselt."
Zitate frei bei Nennung "hr1".
Hartmut Hoefer
(069) 155-5012
hartmut.hoefer@hr.de
Linke-Politikerin Janine Wissler über den Polizeikessel bei Blockupy
Nach der umstrittenen Einkesselung von rund 900 Demonstranten während der Blockupy-Demonstrationen in Frankfurt hat Janine Wissler, Fraktionschefin der Linken im Hessischen Landtag, in hr1 schwere Vorwürfe gegen das hessische Innenministerium erhoben. "Man hat diese Eskalation ganz bewusst gewollt. Ich glaube, dass das von höchster Stelle mit geplant wurde. So eine Aushebelung von Grundrechten wird sicher nicht ohne das Einverständnis des Innenministers erfolgt sein", sagte Wissler im heutigen Gespräch mit hr1. "Mein Eindruck war, dass dieser Kessel genau an diesem Ort geplant war. Wir hätten machen können, was wir wollen." Ziel sei von vorneherein gewesen, zu verhindern, dass der Demonstrationszug die EZB erreiche, so Wissler, die an der Protestveranstaltung am Samstag selbst teilgenommen hatte.
Für "völligen Quatsch" hält Janine Wissler die Begründung für die Notwendigkeit eines harten Vorgehens: "Es gab überhaupt keinen Anlass, bei dieser Demonstration reinzugehen." Sonnenbrillen und Transparente seien keine Vermummungsgegenstände. "Es gab zwei Feuerwerkskörper, die geflogen sind, das ist richtig. Aber da passiert ja bei jedem Fußballspiel, bei jedem Dorffest mehr. Und da werden ja auch nicht alle eingekesselt."
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Der Hessische Rundfunk (hr) ist seit über 50 Jahren die öffentlich-rechtliche Landesrundfunkanstalt in und für Hessen. Der hr ist Gründungsmitglied der ARD. Hauptsitz des hr ist das Frankfurter "Funkhaus am Dornbusch". Neben dem Funkhaus und dem hr-Studio Main Tower im Herzen Frankfurts gibt es das Landtagsstudio in Wiesbaden sowie fünf hr-Studios und zusätzliche Korrespondentenbüros in allen Regionen Hessens. Mit seinen rund 1.800 festangestellten und zahlreichen freien Mitarbeitern ist der hr als Arbeit- und Auftraggeber ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, vor allem für das Rhein Main-Gebiet. Acht Radioprogramme und das hessen fernsehen bieten rund um die Uhr ein vielfältiges Programm. Der Hessische Rundfunk ist außerdem am Gemeinschaftsprogramm der ARD, Das Erste, beteiligt und beliefert die Kulturprogramme ARTE und 3sat sowie das Spartenprogramm PHOENIX und den Kinderkanal mit Beiträgen. Mit rund 600 Veranstaltungen im Jahr bereichert der hr das Kulturleben in den hessischen Regionen. Das Angebot ist so vielfältig wie die Programme: vom klassischen Konzert mit dem Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt bis zur hr3 Disco-Party, vom politischen Diskussionsforum bis zum Comedy-Wettbewerb.
