01.03.2013 09:40 Uhr in Medien & Presse von Deutscher Tierschutzbund

Titelthema der neuen Ausgabe 'du und das tier' 1/2013: Tierschutzlabel - Zeichen für ein besseres Leben

Kurzfassung: Titelthema der neuen Ausgabe "du und das tier" 1/2013: Tierschutzlabel - Zeichen für ein besseres LebenIm Titelthema der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift du und das tier geht es um das zweistufige T ...
[Deutscher Tierschutzbund - 01.03.2013] Titelthema der neuen Ausgabe "du und das tier" 1/2013: Tierschutzlabel - Zeichen für ein besseres Leben

Im Titelthema der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift du und das tier geht es um das zweistufige Tierschutzlabel. Darin erläutert der Verband seine Motivation zur Label-Einführung und gibt einen ausführlichen Überblick über die Kriterien. Darüber hinaus thematisiert die Ausgabe ein altes, aber immer noch gravierendes Tierschutzproblem: Wilderei wegen illegalem Elfenbeinschmuggel. Die Rubrik Aktuell widmet sich dem stillen Leiden der "Delikatessen". Die Lebendhälterung von Krustentieren und Speisefischen ist Tierquälerei.
Tierschutzlabel: Auch wenn der Fleischverzicht der direkteste Weg zu mehr Tierschutz ist und obwohl sich immer mehr Menschen zu einer vegetarischen oder veganen Ernährung bekennen, steigt der Fleischkonsum an. Millionen Tiere leiden dafür, die gesetzlichen Mindeststandards sind unzureichend. Das Fleisch, das noch gegessen wird, kommt zu 99 Prozent genau aus diesen herkömmlichen Haltungen. Um jetzt und sofort zu helfen, hat der Verband das zweistufige Tierschutzlabel "Für Mehr Tierschutz" eingeführt. Schon die Vorgaben der Einstiegsstufe, die einen ersten Schritt hin zu mehr Tierschutz darstellen, gehen weit über die gesetzlichen Mindeststandards und den Vorgaben der herkömmlichen Haltung hinaus. Die Premiumstufe entspricht dem aktuellen Stand der Wissenschaft und ist das Ziel für alle Tiere. Der Leitartikel gibt detaillierte Informationen zu den Kriterien der Stufen und den Gründen, warum der Deutsche Tierschutzbund keinen anderen Weg sieht, um jetzt für Tiere Verbesserungen zu erreichen.
Elfenbeinschmuggel: Trotz Schutzmaßnahmen für Elefanten sterben jährlich Zehntausende durch Wilderer, der Elfenbeinschmuggel floriert: 2011 konfiszierten Fahnder mehr als 23 Tonnen Elfenbein, das entspricht mind. 2.500 erlegten Elefanten. Einige Staaten versuchen, die Schutzbestimmungen zu lockern, um eigene Elfenbeinreserven zu verkaufen. Zweimal hatte die Washingtoner Artenschutzkonferenz (CITES) in der jüngeren Vergangenheit ein entsprechendes Vorgehen gestattet, zweimal stieg die Nachfrage daraufhin an, es wurden sogar mehr Elefanten getötet. Die 16. Konferenz der Vertragspartner zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen findet vom 3. bis 15. März 2013 in Bangkok (Thailand) statt.
Lebendhälterung von Krustentieren: Noch immer werden Hummer, Krebse und Speisefische lebend in Kaufhäusern und Restaurants angeboten. Nach dem Kauf werden sie lebendig in kochendes Wasser geworfen, wo sie einen mehrminütigen Todeskampf durchleiden. Dass die Tiere Stress und Schmerz empfinden, ist wissenschaftlich belegt, daher fordert der Deutsche Tierschutzbund eine Überarbeitung der geltenden Gesetze sowie ein Verbot der Lebendhälterung.

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Der Deutsche Tierschutzbund wurde im Jahre 1881 als Dachorganisation der Tierschutzvereine und Tierheime in Deutschland gegründet, um dem Missbrauch von Tieren wirksamer entgegentreten zu können. Heute sind ihm 16 Landesverbände und über 700 örtliche Tierschutzvereine mit mehr als 500 vereinseigenen Tierheimen und mehr als 800.000 Mitgliedern aus allen Teilen der Bundesrepublik angeschlossen. Damit ist der Deutsche Tierschutzbund Europas größte Tier- und Naturschutzdachorganisation.Als Dachorganisation erhält der Deutsche Tierschutzbund von den ihm angeschlossenen Vereinen einen Mitgliedsbeitrag. Dieser beträgt für Tierschutzvereine und korporative Mitglieder für je angefangene 100 Mitglieder bzw. je angefangene 1.000 Mitglieder € 55,00. Der Betrag ist so gering, weil die meisten Tierschutzvereine für ihre eigene Tierschutzarbeit und vor allem für vorübergehende Unterbringung und Versorgung in Not geratener Tiere, im vereinseigenen Tierheim oder privat, selbst dringend Geld brauchen. Der Deutsche Tierschutzbund ist daher keineswegs so finanzstark, wie mancher aufgrund der großen Mitgliederzahl vermutet. Für unseren Jahreshaushalt für Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit, die Mitarbeit in Gremien und für den Informations- und Beratungsservice benötigen wir daher dringend die Unterstützung von fördernden Mitgliedern und von tierliebenden Menschen, die den Deutschen Tierschutzbund in ihrem Testament bedenken. Jede Spende hilft uns bei unserem Einsatz für die Tiere. Angesichts der Milliarden, die die Industriezweige für Kampagnen und Werbung ausgeben, die Tiere für ihre Interessen - also für das Geschäft - ge- und missbrauchen, wünschen wir uns in Zukunft mehr finanzielle Mittel zur Verfügung zu haben. Unsere fördernden Mitglieder helfen uns den Tieren zu helfen. Um gegen die Übermacht der Tiernutzer ein Gegengewicht zu schaffen, ist nicht nur Geld erforderlich. Jede Stimme, die sich für die Tiere erhebt, trägt dazu bei zu erreichen, dass Tieren in unserer Obhut endlich ein tiergerechtes Leben ohne Leiden gewährt wird.
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