27.02.2013 16:47 Uhr in Energie & Umwelt von Deutscher Tierschutzbund

Demo für Gestüt Isarland

Kurzfassung: Demo für Gestüt IsarlandGemeinsam haben heute drei Vereine vor dem Münchner Rathaus für eine Nutzung des Gestüts Isarland nahe Starnberg als Pferdeschutzund Informationszentrum mit inklusivem Ang ...
[Deutscher Tierschutzbund - 27.02.2013] Demo für Gestüt Isarland

Gemeinsam haben heute drei Vereine vor dem Münchner Rathaus für eine Nutzung des Gestüts Isarland nahe Starnberg als Pferdeschutzund Informationszentrum mit inklusivem Angebot demonstriert: BAmbeKi (Bayerische Alleinerziehende mit behinderten Kindern), LAG GLGL (Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam Lernen - Gemeinsam Leben Bayern e.V.) und der Deutsche Tierschutzbund haben ein entsprechendes Konzept vorlegt. Sie appellieren an die kommunalen Mandatsträger, nicht rein wirtschaftlichen Interessen nachzugehen, sondern auch eine Lösung zugunsten von Tierschutz und sozialem Engagement zu ermöglichen.
"Unsere gemeinsame Aktion erinnert Oberbürgermeister Ude an seine soziale Verantwortung. Wir haben ein aus unserer Sicht realistisches Angebot abgegeben und ein nachhaltiges Konzept vorgestellt, mit dem behinderten Menschen und schutzbedürftigen Tiere geholfen wird. Nun sind wir auf das Wohlwollen und den Gestaltungswillen des Stadtrates angewiesen, damit wir unsere Konzeption verwirklichen können", erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
"Die Vereinten Nationen haben Inklusion zum Menschenrecht erklärt. Isarland ist der ideale Raum, um das Recht von Menschen mit Behinderung zu verwirklichen, inmitten der Gemeinschaft zu leben und arbeiten zu dürfen," verdeutlicht Cornelia Hagen-Bacak von BAmbeKi, dem Verein Bayerischer Alleinerziehender mit behinderten Kindern e.V.
Barbara Kanz von der Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam Lernen - Gemeinsam Leben Bayern (LAG GLGL) ergänzt: "Ein Verkauf von Isarland an den Deutschen Tierschutzbund wäre ein eindeutiges Signal, dass die Münchner Stadträte es nicht bloß bei einem Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention belassen wollen. Politiker werden daran gemessen, ob sie wirklich willens und in der Lage sind, Rechte tatsächlich zu gewährleisten."
Die Zukunft des Gestüts Isarland
Das Konzept des Deutschen Tierschutzbundes sieht vor, das Gestüt Isarland als Pferdeschutz- und Informationszentrum zu betreiben und dort zusammen mit Kooperationspartnern Tierschutz- und inklusive Projekte für den Großraum München umzusetzen. Dazu gehört insbesondere auch die Zusammenarbeit mit Behindertenselbsthilfegruppen mit dem Ziel, dass die hier ausgebildeten Teilnehmer eigenständig und dauerhaft ihren Lebensunterhalt sichern können. Gleichzeitig soll das landschaftlich reizvolle Gelände weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben.

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Der Deutsche Tierschutzbund wurde im Jahre 1881 als Dachorganisation der Tierschutzvereine und Tierheime in Deutschland gegründet, um dem Missbrauch von Tieren wirksamer entgegentreten zu können. Heute sind ihm 16 Landesverbände und über 700 örtliche Tierschutzvereine mit mehr als 500 vereinseigenen Tierheimen und mehr als 800.000 Mitgliedern aus allen Teilen der Bundesrepublik angeschlossen. Damit ist der Deutsche Tierschutzbund Europas größte Tier- und Naturschutzdachorganisation.Als Dachorganisation erhält der Deutsche Tierschutzbund von den ihm angeschlossenen Vereinen einen Mitgliedsbeitrag. Dieser beträgt für Tierschutzvereine und korporative Mitglieder für je angefangene 100 Mitglieder bzw. je angefangene 1.000 Mitglieder € 55,00. Der Betrag ist so gering, weil die meisten Tierschutzvereine für ihre eigene Tierschutzarbeit und vor allem für vorübergehende Unterbringung und Versorgung in Not geratener Tiere, im vereinseigenen Tierheim oder privat, selbst dringend Geld brauchen. Der Deutsche Tierschutzbund ist daher keineswegs so finanzstark, wie mancher aufgrund der großen Mitgliederzahl vermutet. Für unseren Jahreshaushalt für Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit, die Mitarbeit in Gremien und für den Informations- und Beratungsservice benötigen wir daher dringend die Unterstützung von fördernden Mitgliedern und von tierliebenden Menschen, die den Deutschen Tierschutzbund in ihrem Testament bedenken. Jede Spende hilft uns bei unserem Einsatz für die Tiere. Angesichts der Milliarden, die die Industriezweige für Kampagnen und Werbung ausgeben, die Tiere für ihre Interessen - also für das Geschäft - ge- und missbrauchen, wünschen wir uns in Zukunft mehr finanzielle Mittel zur Verfügung zu haben. Unsere fördernden Mitglieder helfen uns den Tieren zu helfen. Um gegen die Übermacht der Tiernutzer ein Gegengewicht zu schaffen, ist nicht nur Geld erforderlich. Jede Stimme, die sich für die Tiere erhebt, trägt dazu bei zu erreichen, dass Tieren in unserer Obhut endlich ein tiergerechtes Leben ohne Leiden gewährt wird.
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