29.01.2013 10:09 Uhr in Computer & Internet von Software AG

Software AG 2012: Lizenzumsatz im größten Geschäftsbereich (BPE) steigt um 15,5 Prozent und wächst stärker als der Markt

Kurzfassung: Software AG 2012: Lizenzumsatz im größten Geschäftsbereich (BPE) steigt um 15,5 Prozent und wächst stärker als der Markt• BPE-Produktumsatz (Lizenzen und Wartungen) wächst um 13,9 Pro ...
[Software AG - 29.01.2013] Software AG 2012: Lizenzumsatz im größten Geschäftsbereich (BPE) steigt um 15,5 Prozent und wächst stärker als der Markt

• BPE-Produktumsatz (Lizenzen und Wartungen) wächst um 13,9 Prozent
• Umsatz mit Big Data Produkten von Terracotta mehr als vervierfacht
• Klassisches Datenbankgeschäft ETS besser als erwartet
• Investitionen in Vertrieb und Marketing bilden Basis für neue Wachstumsstrategie
• BPE-Produktumsatz soll 2018 die Eine-Milliarde-Euro-Marke erreichen
• Bilanzstruktur weiter verbessert, Eigenkapitalquote erhöht
Darmstadt, 29. Januar 2013 - Die Software AG (Frankfurt TecDAX: SOW) hat heute ihre Finanzergebnisse (IFRS, vorläufig) für das Geschäftsjahr 2012 vorgelegt. Das Unternehmen erzielte einen Konzernumsatz von rund 1,05 (Vj. 1,1) Milliarden Euro und erreichte damit das Gesamtjahresziel. Der Produktumsatz (Lizenzen und Wartungen) stieg in der Berichtsperiode auf insgesamt 712,2 (Vj. 673,9) Millionen Euro und legte um 5,7 Prozent zu. Im Jahr 2012 hat die Software AG zahlreiche operative und strategische Maßnahmen umgesetzt, um die Weichen für weiteres Wachstum zu stellen. Hierzu gehören verstärkte Investitionen in Höhe von 40 Millionen Euro in Vertrieb sowie Forschung und Entwicklung des Wachstumsbereichs Business Process Excellence (BPE). Die eingeleiteten Wachstumsinitiativen zeigten bereits im Laufe des vergangenen Jahres erste Erfolge: Der größte Geschäftsbereich konnte beim Verkauf von Lizenzen eine dynamische Wachstumsrate von 15,5 Prozent erzielen. Zeitgleich entwickelte sich der margenstarke Geschäftsbereich Enterprise Transaction Systems (ETS) robuster als zu Jahresbeginn 2012 erwartet. Das Konzern-EBIT betrug 248,3 (Vj. 269,2) Millionen Euro aufgrund gezielter Investitionsaufwendungen und reduzierter Erlöse aus dem Geschäftsbereich IDS Scheer Consulting (IDSC). Die EBIT-Marge kletterte durch ein besser als erwartetes ETS-Geschäft und durch stetig steigende BPE-Lizenzerlöse im Jahresverlauf kontinuierlich von 21,5 auf 27,2 Prozent. Die Software AG plant zukünftig, fokussiert in den Wachstumsbereich BPE zu investieren und damit die Grundlage für weiteres dynamisches Wachstum zu legen.
"Für die Software AG war 2012 ein erfolgreiches Jahr der Transformation, in dem wir traditionelle Geschäftsfelder konsolidiert und neue Wachstumsbereiche durch forcierte Investitionen gestärkt haben. Unsere Geschäftsergebnisse unterstreichen, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Das wird am Beispiel unseres dynamischen Umsatzwachstums von über 400 Prozent bei unseren Big Data Produkten deutlich. Aufgrund dieser positiven Erfahrungen haben wir eine neue Wachstumsstrategie entwickelt, mit dem Ziel 2018 im Geschäftsfeld BPE einen Produktumsatz von über einer Milliarde Euro zu erzielen", sagte Karl-Heinz Streibich, Vorsitzender des Vorstands der Software AG.
Entwicklung der Geschäftsbereiche
Den Produktumsatz auf Konzernebene konnte die Software AG im abgelaufenen Geschäftsjahr um 5,7 Prozent auf insgesamt 712,2 (Vj. 673,9) Millionen Euro steigern. Bezogen auf den Gesamtumsatz von 1,05 (Vj. 1,1) Milliarden Euro entspricht der Anteil des Produktumsatzes rund 68 Prozent. Damit verschob sich die Umsatzverteilung zugunsten der wachstumstreibenden und margenstarken Lizenz- und Wartungserlöse.
Den größten Beitrag lieferte der Geschäftsbereich BPE, der seinen Produktumsatz um rund 13,9 Prozent auf 384,7 (Vj. 337,8) Millionen Euro ausbaute. Beim Verkauf von Lizenzen erreichte die Wachstumsrate sogar 15,5 Prozent. Angeführt wurde die dynamische Entwicklung vom Absatz der Big Data Produkte des US-Tochterunternehmens Terracotta, deren Produktumsatz sich 2012 mehr als vervierfachte und insgesamt 16,5 (Vj. 3,6) Millionen Euro erreichte. Rund 54 Prozent des gesamten Produktumsatzes wurden mit Integrations- und Prozess-Software sowie innovativen In-Memory /Big Data Lösungen erzielt. Der Trend, dass die Umsätze der Software AG zum größten Teil vom Geschäftsbereich BPE getrieben werden, unterstreicht die zukunftsorientierte Ausrichtung des Konzerns. Mit einem Investitionsprogramm in Höhe von zusätzlichen 40 Millionen Euro in Vertrieb und Marketing sowie Forschung und Entwicklung legte die Software AG das Fundament für weiteres nachhaltiges, dynamisches Wachstum.
Der ertragsstarke Geschäftsbereich ETS entwickelte sich im Berichtszeitraum deutlich besser als erwartet. Mit einem Produktumsatz von 309,6 (Vj. 312,9) Millionen Euro verlief das traditionelle Datenbankgeschäft nahezu stabil auf Vorjahresniveau. Der ETS-Gesamtumsatz erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt 375,3 (Vj. 381,3) Millionen Euro und blieb damit lediglich um 1,6 Prozent hinter dem Vergleichswert des Vorjahres zurück.
Die Neuausrichtung des Geschäftsbereichs IDSC wurde im Jahr 2012 weiter vorangetrieben. Den Schwerpunkt bildeten hier der Rückzug aus unprofitablen Märkten sowie die Fokussierung auf Prozessberatungen im Umfeld von SAP-Anwendungen mit Fokus auf dem deutschsprachigen Raum. Diese Maßnahmen führten zu einer Reduktion des Umsatzes auf insgesamt 125,1 (Vj. 189,2) Millionen Euro. Mit dem Verkauf der SAP-Serviceaktivitäten in Nordamerika im Januar 2013 wurde die Neuausrichtung von IDSC erfolgreich fortgeführt.
Ergebnisentwicklung
Aufgrund der Aufwendungen für den Ausbau des Vertriebs zur Erschließung neuer Wachstumsfelder, erweiterter Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Belastungen aus der Konsolidierung des SAP-Beratungsgeschäfts lag das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) mit 248,3 (Vj. 269,2) Millionen Euro rund 8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Zugleich konnte die EBIT-Marge durch eine stabile ETS-Entwicklung und durch im Jahresverlauf stetig wachsende BPE-Erlöse gesteigert werden (Q1/2012: 21,5 Prozent; Q2/2012: 22,1 Prozent; Q3: 23,7 Prozent; Q4: 27,2 Prozent). In der Gesamtjahresbetrachtung erreichte sie 23,7 (Vj. 24,5) Prozent und lag damit in der oberen Hälfte des Erwartungsbereichs. Der Nettogewinn nach Steuern betrug 164,7 (Vj. 177,2) Millionen Euro. Bezogen auf die Bilanzsumme von rund 1,8 Milliarden Euro zum 31. Dezember 2012 lag die Eigenkapitalquote der Software AG bei rund 60 Prozent. Mit einem Überschuss (Zahlungsmittel abzüglich Finanzverbindlichkeiten) in Höhe von 49,6 Millionen Euro wies die Software AG zum Stichtag eine positive Nettoliquidität aus.
"Durch unsere mutigen Investitionen, die sich bereits im Laufe des Jahres zum Teil ausgezahlt haben, konnten wir uns 2012 operativ deutlich verstärken. Gleichzeitig ist es uns durch finanzielle Disziplin gelungen, unsere EBIT-Marge im Jahresverlauf zu steigern und unsere Bilanzstruktur weiter zu optimieren. Damit sind wir bestens für weiteres, dynamisches Wachstum aufgestellt", so Finanzvorstand Arnd Zinnhardt.
Viertes Quartal 2012
Die Software AG konnte im vierten Quartal 2012 ihren Produktumsatz um 4,0 Prozent auf insgesamt 196,8 (Vj. 189,2) Millionen Euro steigern. Den größten Wachstumsbeitrag leistete der Geschäftsbereich BPE, der seinen Produktumsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 12,2 Prozent auf 113,7 (Vj. 101,3) Millionen Euro ausbaute. Der ETS-Produktumsatz entwickelte sich im Rahmen der Erwartungen und lag mit einem leichten Rückgang um 4,3 Prozent bei insgesamt 78,0 (81,5) Millionen Euro. Bedingt durch die bereits erwähnte Reduzierung der Erlöse beim SAP-Consulting (IDSC) lag der Gesamtumsatz des Konzerns im vierten Quartal 2012 mit 276,7 (Vj. 294,0) Millionen Euro rund 5,9 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Aufgrund höherer Investitionen sowie Belastungen aus der IDSC-Konsolidierung belief sich das EBIT auf 75,4 (Vj. 78,0) Millionen Euro.
Mitarbeiter
Zum 31. Dezember 2012 beschäftigte die Software AG 5.419 (Vj. 5.535) Mitarbeiter, davon 1.131 (Vj. 1.023) in Vertrieb und Marketing sowie 887 (Vj. 887) im Bereich Forschung und Entwicklung. Die Zahl der Beschäftigten in Deutschland lag bei 1.768 (Vj. 1.881). Am Standort Darmstadt waren zum Stichtag 733 (Vj. 719) Mitarbeiter tätig.
Ausblick 2013
Die Software AG blickt weiter positiv in die Zukunft und rechnet für das Geschäftsjahr 2013 mit einem Anstieg des BPE-Produktumsatzes zwischen 16 und 22 Prozent (währungsbereinigt). Der Umsatz im traditionellen Datenbankgeschäft ETS wird sich erwartungsgemäß um zwischen -4 und bis -9 Prozent (währungsbereinigt) reduzieren. Vor dem Hintergrund des derzeit durchschnittlich erwarteten Marktwachstums von rund 10 Prozent im Zukunftsgeschäftsfeld BPE plant das Unternehmen, Marktanteile zu gewinnen und daher weiter in den Ausbau von Vertrieb und Marketing im laufenden Geschäftsjahr zu investieren.
Durch diese weiteren Investitionen in nachhaltiges, dynamisches Wachstum des Geschäftsbereichs BPE soll der BPE-Umsatzanteil 2018 rund 80 Prozent vom Gesamtumsatz ausmachen. Der BPE-Produktumsatz soll bis dahin die Marke von einer Milliarde Euro erreichen. Der frühzeitige Eintritt in das Zukunftsgeschäft mit Integrations- und Prozess-Software sowie in den Big Data Markt zahlt sich für das Unternehmen strategisch aus und sichert damit langfristig die Zukunftsfähigkeit der Software AG.
Über Software AG
Die Software AG (FRA: SOW) hilft Unternehmen, ihre Geschäftsziele schneller zu erreichen. Mit den Technologien des Unternehmens für Big Data, Integration und Geschäftsprozessmanagement steigern Unternehmen ihre Effizienz, modernisieren ihre Systeme und optimieren ihre Prozesse, um qualifizierte Entscheidungen zu treffen und einen besseren Service zu erbringen. Seit mehr als 40 Jahren steht das Unternehmen für Innovationen, die sich am Nutzen für den Kunden ausrichten. Mit den Produktfamilien Adabas und Natural, ARIS, Terracotta und webMethods ist das Unternehmen führend in 15 Marktsektoren. Die Software AG beschäftigt mehr als 5.400 Mitarbeiter in 70 Ländern und erzielte 2012 einen Umsatz von 1,05 Milliarden Euro (IFRS, ungeprüft). Weitere Informationen finden Sie unter: www.softwareag.com.
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