24.08.2011 09:51 Uhr in Gesellschaft & Familie von Bayernpartei

Nur 1 % der Schüler wechselt das Bundesland

Bayernpartei gegen Bildungszentralismus
Kurzfassung: Die Bayernpartei spricht sich gegen ein zentralisiertes Bildungssystem aus. Das bewährte bayerische Schulsystem soll nach Meinung der Bayernpartei unbedingt erhalten werden.
[Bayernpartei - 24.08.2011] Die Bildungs-Kleinstaaterei, wie der Föderalismus im deutschen Schulsystem gerne abschätzig genannt wird, steht neuerdings vermehrt in der Kritik. Als Argument für ein zentralisiertes Bildungssystem wird häufig die Erschwernis der Mobilität zwischen den Ländern genannt, da Schüler in einem anderen Bundesland mit einem völlig anderen Schulsystem konfrontiert seien. Eine Anfrage der Bayernpartei bei der Münchner Stadtverwaltung hat diesem Argument nun den Boden entzogen.

Nach einer Auskunft des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude an Bayernpartei-Stadtrat Richard Progl wechselten in den vergangenen sechs Jahren gerade einmal 0,5 % der Münchner Schüler in ein anderes Bundesland, die Zahl der Zuzüge aus anderen Bundesländern nach München betrug 0,7 %. Außerhalb der Metropolen kann man davon ausgehen, dass Umzüge in andere oder aus anderen Bundesländern noch seltener sind. Damit ist das Argument gegen den Bildungsföderalismus, dass Schüler nach einem Umzug praktisch von vorn anfangen müssten, weitestgehend entwertet.

"Wegen nicht einmal einem Prozent der Schüler ein völlig neues Bildungssystem zu schaffen, ist aberwitzig", so Progl. "Deswegen die guten bayerischen Schulen zugunsten eines bundesweiten Kompromisses auf mittlerem Niveau aufzugeben und die Zukunftschancen von 99 % unserer Schüler zu gefährden, ist verantwortungslos." Den Befürwortern eines zentralistischen Schulsystems gehe es nicht um den marginalen Anteil an umziehenden Schülern, sondern darum, die Länder auch ihrer letzten wichtigen Kompetenz zu berauben. Die Vorstellung, der Bund sei in der Bildungspolitik fähiger als die Länder, entbehre jeder Grundlage und führe nur zu einem Kompromiss auf mittlerem Niveau.

Wer dieses Argument trotzdem noch vertrete, so Progl weiter, müsse sich dem Vorwurf der Scheinheiligkeit stellen: Mehr als doppelt so viele Schüler ziehen nämlich nicht innerdeutsch, sondern ins Ausland um - mit deutlich steigender Tendenz. "Konsequenterweise müsste man dann weltweit identische Schulen fordern - und als allererstes eine weltweit gemeinsame Unterrichtssprache."

Quelle: http://landesverband.bayernpartei.de/2011/bildungs-kleinstaaterei-nur-1-prozent-der-schueler-wechselt-das-bundesland
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