Achillesferse der EU-Klimaschutzpolitik

Kurzfassung: Achillesferse der EU-Klimaschutzpolitik Zögerliche finanzielle Zusagen schwächen Glaubwürdigkeit der EU weiterDie heutige Entscheidung des Rats für Wirtschaft und Finanzen (Ecofin) der EU zu Klima ...
[World Wide Fund For Nature (WWF) - 10.11.2015] Achillesferse der EU-Klimaschutzpolitik

Zögerliche finanzielle Zusagen schwächen Glaubwürdigkeit der EU weiter
Die heutige Entscheidung des Rats für Wirtschaft und Finanzen (Ecofin) der EU zu Klimafinanzierung kommentiert Regine Günther, Leiterin Klimaschutz und Energiepolitik des WWF Deutschland, wie folgt:
"Der Beschluss der europäischen Finanzminister zur Klimafinanzierung beinhaltet zwar gute Ansätze, bleibt aber viel zu vage und beinhaltet enttäuschender Weise keine konkreten finanziellen Zusagen. Damit frustriert die EU einmal mehr ihre traditionellen Bündnispartner aus Entwicklungsländern, auf deren Unterstützung sie für ein ambitioniertes Klimaabkommen in Paris angewiesen ist.
Glaubhafte Klimapolitik gibt es nicht zum Nulltarif. Der EU bleiben bis Paris nur noch wenige Wochen, um sich zu entscheiden: Wenn in Paris die Voraussetzungen für die Begrenzung der globalen Erwärmung auf unter zwei Grad geschaffen werden sollen, muss die EU ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllen. Das globale Investitionspaket für den Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter muss die EU maßgeblich mitfinanzieren. Davon wird nicht zuletzt auch die EU selbst profitieren, denn die deutsche und europäische Energiewende ist umso erfolgreicher, je stärker sie auf ein internationales Echo trifft. Bleibt die EU auf diesem Ohr taub, läuft sie in große Gefahr, dass sich ihre Partner aus Entwicklungsländern abwenden und die EU für ein schwaches Ergebnis in Paris mit verantwortlich machen."

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Der WWF will die Umwelt entlasten und er braucht finanzielle Mittel für den Naturschutz. Um diese Ziele zu erreichen, können Unternehmen wichtige Partner sein. Es gibt unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit. Sie reichen von Firmenspenden und Sponsoring-Maßnahmen über Lizenzkooperationen bis hin zu strategischen Kooperationen. Unser Ziel ist es, Gelder von Unternehmen in den Naturschutz umzuleiten. Aus diesem Grund arbeitet der WWF mit kleinen, mittleren und großen Unternehmen zusammen, die die Ziele des WWF unterstützen. Jede Kooperation ist individuell. Zu unseren Grundsätzen gehört es, konstruktiv und lösungsorientiert zu agieren, aber auch ein kritischer Sparringpartner zu sein. Ein wichtiger Baustein der Zusammenarbeit ist stets die Förderung des Umweltbewusstseins bei Kunden, Mitarbeitern und anderen Interessengruppen. Auch die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage bestätigen unser Handeln: Drei Viertel der Bevölkerung befürworten eine finanzielle Unterstützung des WWF durch Unternehmen (76%). Durch strategische Kooperationen mit wichtigen Wirtschaftsträgern nimmt der WWF Einfluss auf die Förderung von ökologisch nachhaltigem wirtschaftlichem Handeln. Wir arbeiten mit Unternehmen zusammen, um sie zu verändern. Die Wirtschaft schätzt den WWF als kompetenten, verlässlichen aber unabhängigen Partner, weil er wichtige Probleme anspricht und innovative Lösungswege aufzeigt. Jahr für Jahr erfreut sich der WWF einer wachsenden Zahl von Unterstützern. Immer mehr Menschen empfinden es als selbstverständlich, wo immer nötig der bedrängten Natur und Umwelt zu helfen. Sie sehen im WWF einen sachverständigen, lösungsorientiert arbeitenden Partner.Insgesamt wurden 54,3 Millionen Euro für Projekte, satzungsgemäße Kampagnen und Aufklärungsarbeit, Fördererbetreuung und -gewinnung sowie allgemeine Verwaltung verwendet. Der Anteil der Ausgaben für die allgemeine Verwaltung lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei fünf Prozent. Insgesamt wurden 2,8 Millionen Euro für die Finanz- und Personalverwaltung, die Büroorganisation sowie die IT-Administration aufgewendet. Hier konnten Einsparungen in Höhe von rund 160.000 Euro realisiert werden.Über 438.000 Menschen – mehr als je zuvor – haben zum Ende des Jahres 2011 auf diese Weise ihre Überzeugung zum Ausdruck gebracht und zu rund 60 Prozent der Gesamteinnahmen verholfen, das zeigt der aktuelle Jahresbericht des WWF. Die Jahreseinnahmen bei Spenden und Erbschaften betrugen 32,1 Millionen Euro in 2011/12. Dies bedeutet ein Wachstum von drei Prozent gegenüber 2010/11.Im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres beschäftigte der WWF Deutschland an seinen drei Standorten (Berlin, Frankfurt, Hamburg) und in den vier Projektbüros (Dessau, Stralsund, Mölln und Husum) 186 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 122 Vollzeitkräfte. Im Vergleich zu 2011 (171 Mitarbeiter) entspricht das einem Zuwachs von neun Prozent. Der Anteil der Mitarbeiterinnen beträgt 68 Prozent.
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