Jahresberichte 2014 des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)

Kurzfassung: Jahresberichte 2014 des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)Auf der Messe INTERSCHUTZ in Hannover zog der Parlamentarische ...
[Bundesministerium des Innern (BMI) - 08.06.2015] Jahresberichte 2014 des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)

Auf der Messe INTERSCHUTZ in Hannover zog der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Ole Schröder heute für das BBK und das THW eine positive Bilanz des vergangenen Jahres. Nach der Devise "gemeinsam sind wir stark" arbeiten die beiden Behörden eng zusammen und leisten einen wichtigen Beitrag für den nationalen und internationalen Bevölkerungsschutz. Während das BBK alle Bereiche der zivilen Sicherheitsvorsorge fachübergreifend berücksichtigt und zu einem wirksamen Schutzsystem für die Bevölkerung verknüpft, ist das THW stärker auf operative Aufgaben ausgerichtet.
Ein Schwerpunkt des BBK im letzten Jahr bestand in der umfassenden Modernisierung und Weiterentwicklung technischer Module zur Warnung der Bevölkerung. Hierfür entwickelte es die "Notfall-Informations- und Nachrichten-App" (NINA) für mobile Geräte. Der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Ole Schröder nutzte seinen heutigen Besuch der Messe auch, um die neue Warn-App öffentlich vorzustellen und in Betrieb zu nehmen. Basis für die App NINA bildet das sogenannte Modulare Warnsystem (MoWaS), das bereits 2013 in Betrieb ging. Die neue App wird in das Modulare Warnsystem des Bundes integriert und wird die bereits angeschlossenen Warnmultiplikatoren (Rundfunk, Internet, Paging, Deutsche Bahn AG) ergänzen.
Ein anderes Beispiel aus der breiten Leistungspalette des BBK ist das Thema "Vernetzung". Katstrophenschutzkonzepte "made in Germany" und die Sicherheit der Bundesrepublik sind im internationalen Vergleich hoch angesehene Beispiele für wirksame Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz. Länder wie Jordanien, China und Tunesien, aber auch Institutionen wie die UN und die NATO, profitieren gerne von Erfahrungen in Deutschland. Die internationale Vernetzung soll auf bi- und multilateraler Ebene, beispielsweise beim Schutz vor chemischen Gefahren oder Cyber-Angriffen, fortgesetzt werden.
Das THW mit seinen bundesweit rund 80.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern leistete 2014 rund 9 Millionen Dienststunden für technische Hilfe, u.a. nach dem Pfingststurm Ela. Als eine von zahlreichen Übungen und Ausbildungen zur Einsatzvorbereitung ist der dreiwöchige Auf- und Abbau einer provisorischen Eisenbahnbrücke im niedersächsischen Hoya besonders hervorzuheben.
Auch im Ausland war das THW im vergangenen Jahr an vielen Orten im Einsatz. Bei den schweren Überschwemmungen in Bosnien-Herzegowina und in Serbien im Mai und Juni 2014 pumpten die Helferinnen und Helfer mehr als zwei Millionen Kubikmeter Wasser ab und produzierten rund drei Millionen Liter Trinkwasser für die betroffene Bevölkerung. In Westafrika unterstützten sie den internationalen Kampf gegen die Ebola-Epidemie mit technischer und logistischer Expertise. Weitere Einsätze fanden in Flüchtlingslagern in Jordanien und in der Region Kurdistan im Nordirak statt. Dazu der Bundesinnenminister: "Die herausfordernden Einsätze im Ausland im vergangenen Jahr zeigen, dass das Fachwissen der THW-Kräfte weltweit geschätzt wird und wie gut das THW in die internationalen Strukturen im Bevölkerungsschutz eingebunden ist".
Am Schluss der Pressekonferenz zur Vorstellung der Jahresberichte dankte der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Ole Schröder den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beider Behörden für die im letzten Jahr geleistete gute Arbeit.
Die Jahresberichte 2014 des BBK und des THW stehen elektronisch zur Verfügung unter www.bmi.bund.de, www.thw.de bzw. www.bbk.bund.de .

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