18.05.2015 11:08 Uhr in Medien & Presse von Südwestrundfunk (SWR)

Flüchtlinge im Südwesten: Dokumentation und Diskussion

Kurzfassung: Flüchtlinge im Südwesten: Dokumentation und Diskussion"betrifft: Flüchtlinge - Willkommen und was dann?" und "Pro Contra" zur Forderung "Wirtschaftsflüchtlinge schneller abschieben" / Am 20. Mai ...
[Südwestrundfunk (SWR) - 18.05.2015] Flüchtlinge im Südwesten: Dokumentation und Diskussion

"betrifft: Flüchtlinge - Willkommen und was dann?" und "Pro
Contra" zur Forderung "Wirtschaftsflüchtlinge schneller abschieben" / Am 20. Mai ab 20.15 Uhr im SWR Fernsehen
Im Südwesten Deutschlands ist die Bereitschaft Flüchtlinge aufzunehmen und zu unterstützen groß. Aber mit der wachsenden Zahl von Migranten kommen neue Aufgaben auf die Städte und Gemeinden zu. Es fehlt an Unterkünften und an effektiven Instrumenten zur Integration. "betrifft" widmet sich dem Thema "Flüchtlinge - Willkommen und was dann?" am Mittwoch, 20. Mai, um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen. Im Anschluss diskutieren Politiker und Sachverständige bei Clemens Bratzler in "Pro
Contra" die Forderung "Wirtschaftsflüchtlinge schneller abschieben".
Noch immer sind Flüchtlinge aus den unterschiedlichsten Ländern über Monate in Massenlagern untergebracht. Viele Asylbewerber müssen lange warten, bis sie arbeiten dürfen. Die Doku "betrifft: Flüchtlinge - Willkommen und was dann?" begleitet Flüchtlinge in Backnang und Heidelberg und stellt Schwäbisch Gmünd mit seinen ganz eigenen Lösungen vor. SWR-Autor Thomas Hoeth spricht mit Politikern, Arbeitsmarktexperten, Sozialarbeiten und ehrenamtlichen Betreuern.
In "Pro
Contra" mit Clemens Bratzler wird um 21 Uhr die Forderung "Wirtschaftsflüchtlinge schneller abschieben" diskutiert. Pro-Anwalt ist Claus Schmiedel, SPD-Fraktionsvorsitzender im Stuttgarter Landtag. Er sagt, dass Flüchtlinge allein wegen Armut und Elend in ihrer Heimat in Deutschland kein Bleiberecht erhalten können. Das Asylrecht müsse politisch Verfolgten vorbehalten bleiben. Unterstützt wird er vom Städtetagspräsidenten von Rheinland-Pfalz und Oberbürgermeister von Pirmasens, Bernhard Matheis, CDU. Er sagt, dass die Kommunen derzeit am Rande ihrer Leistungsfähigkeit seien und die Asyl-Verfahren schneller gehen müssten.
Die Contra-Anwältin Karin Binder, Bundestagsabgeordnete aus Karlsruhe für Die Linke, bezeichnet den Begriff "Wirtschaftsflüchtling" als hetzerische Entgleisung. Jeder Flüchtling habe Anspruch auf ein unvoreingenommenes, faires Asyl-Verfahren, das je nach Fall auch länger dauern könne. Ebenso argumentiert die Contra-Sachverständige vom Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, Vera Kohlmeyer-Kaiser. Die Asyl-Anwältin aus Aalen fragt: Wohin wollen Sie abschieben, wenn man gar nicht weiß, wohin? Denn viele Flüchtlinge hätten keinen Pass.
Im Netz können die Zuschauer auf swr.de/proundcontra mitdiskutieren und abstimmen, ebenso auf Facebook oder Twitter mit dem Hashtag #proundcontra. Das "Pro
Contra"-Thema "Flüchtlinge" ist am 20. Mai auch im Hörfunk bei SWR1 Baden-Württemberg ein Schwerpunkt. Fragen und Meinungen der Hörerinnen und Hörer werden in der Fernsehsendung aufgegriffen.
"betrifft: Flüchtlinge - Willkommen und was dann?" am 20. Mai um 20.15 Uhr und um 21 Uhr "Pro
Contra" mit Clemens Bratzler im SWR Fernsehen. Fotos unter ARD-foto.de.

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