Minister Friedrich eröffnet internationale Roma Konferenz in Ulm

Kurzfassung: Minister Friedrich eröffnet internationale Roma Konferenz in UlmMinister Friedrich: Situation der Roma in ihren Heimatländern nachhaltig verbessernDie Baden-Württemberg Stiftung hat zusammen mit ne ...
[Baden-Württemberg Stiftung gGmbH - 20.04.2015] Minister Friedrich eröffnet internationale Roma Konferenz in Ulm

Minister Friedrich: Situation der Roma in ihren Heimatländern nachhaltig verbessern
Die Baden-Württemberg Stiftung hat zusammen mit neun Partnern zur internationalen Tagung DUNA ROMANI LUMA - Wege in die Zukunft in Ulm eingeladen. Ziel der dreitägigen Veranstaltung ist es, unterschiedliche Akteure aus Ost und West, aus den Roma-Gemeinschaften und aus öffentlichen Institutionen zusammen zu bringen und nach langfristigen Lösungswegen zur Verbesserung der Lebensbedingungen und Integration der Roma zu suchen. Erwartet werden mehr als 100 Teilnehmer aus zehn Ländern. Nach einem ökumenischen Gottesdienst im Ulmer Münster eröffnete Minister Peter Friedrich heute feierlich die Roma Konferenz.
Mit mehr als sechs Millionen Menschen sind die verschiedenen Gemeinschaften der Roma in den östlichen Donauanrainerstaaten die größte Bevölkerungsminderheit. Sie ist überwiegend marginalisiert und diskriminiert. Es ist ein koordiniertes und langfristiges Konzept erforderlich, um die Herausforderungen und Probleme zu bewältigen. Aus diesem Grund veranstaltet die Baden-Württemberg Stiftung gemeinsam mit mehreren Partnern die internationale Tagung DUNA ROMANI LUMA - WEGE IN DIE ZUKUNFT.
Den Auftakt bildete heute um 18 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst im Ulmer Münster. Anschließend eröffnete der Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten, Peter Friedrich, die Konferenz. "Brücken zu bauen zwischen Roma-Initiativen in Ost und West, vorhandene Partnerschaften und Projekte zu stärken, zu vernetzen und neue Netzwerke aufzubauen sind wichtige Bausteine, um Roma als integralen Bestandteil unserer Gesellschaft, unserer Kultur und Geschichte zu begreifen", sagte Minister Peter Friedrich. "Es gilt aber auch, die Situation der Roma in ihren jetzigen Heimatländern nachhaltig zu verbessern. Mit der Konferenz möchten wir wichtige Lernprozesse hierfür anstoßen und zu einer Vernetzung der Kompetenzen beitragen." Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung, die die Tagung mit neun weiteren Partnern ausrichtet, hob hervor, wie wichtig ein Dialog aller Beteiligten ist. "Die Erfahrungen aus unserem Programm Perspektive Donau zeigen, dass es zwar viele Initiativen zur Verbesserung der Lebenssituation der Roma gibt. Sie sind jedoch wenig bekannt oder untereinander nicht ausreichend vernetzt. Das wollen wir mit der Tagung ändern. Wir bieten eine Plattform zum konstruktiven Austausch und erhoffen uns dadurch neue Netzwerke, um zielführende Projekte zur Integration der Roma zu entwickeln."
Open Space Format für bessere Vernetzung
Die dreitägige Veranstaltung ist als Open Space Konferenz angelegt. Das heißt, es gibt keine klassischen Vorträge oder Präsentationen. Vielmehr sollen die Teilnehmer die Möglichkeit haben, ihre Agenda selbst festzulegen und Themen, die ihnen am Herzen liegen, ansprechen. Die Open Space Methode ist ergebnisorientiert angelegt und setzt auf den Willen aller Beteiligten, ihre Erfahrungen und Vorstellungen einzubringen. Am letzten Veranstaltungstag werden die Ergebnisse in einem Abschlussresümee zusammengefasst und gehen als Beitrag in den Participation Day des Annual Forum der EUSDR (EU-Strategie für den Donauraum) ein, das vom 28. bis 30. Oktober 2015 in Ulm stattfinden wird.
Hinweis an die Redaktionen:
Die Tagung DUNA ROMANI LUMA - Wege in die Zukunft findet vom 19. bis 21. April 2015 in Ulm statt. Sie ist Teil des Programms Perspektive Donau der Baden-Württemberg Stiftung.
http://www.bwstiftung.de/bildung/programme/voelkerverstaendigung/perspektive-donau-bildung-kultur-und-zivilgesellschaft

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