Mittelstand im Wandel

Kurzfassung: Mittelstand im Wandel- Studien des Instituts für Mittelstandforschung Bonn belegen Bedeutung und Auffächerung des Mittelstands -Die beiden jüngsten Studien "Mittelstand im Wandel" und "Mittelstand ...
[Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) - 13.02.2015] Mittelstand im Wandel

- Studien des Instituts für Mittelstandforschung Bonn belegen Bedeutung und Auffächerung des Mittelstands -
Die beiden jüngsten Studien "Mittelstand im Wandel" und "Mittelstand zwischen Fakten und Gefühl" des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn untersuchen, was "Mittelstand" aus Sicht der Wirtschaft ausmacht. Sie belegen die breite Aufstellung der mittelständischen Wirtschaft vom Solo-Selbstständigen über internet-basierte Start-ups bis hin zu klassischen - auch mittlerweile großen - Familienunternehmen. Sie zeigen unter anderem: Je größer und je älter die Unternehmen, desto eher sehen sie sich selbst als Mittelstand - 91 Prozent der Großunternehmen bezeichnen sich selbst als Mittelstand. Umgekehrt gilt: Je kleiner und je jünger die Unternehmen, desto seltener definieren sie sich selbst als Mittelstand - so sind es bei den Kleinstunternehmen gerade mal 40 Prozent. Mit den Studien schärft das IfM das Bewusstsein für die ganz verschiedenen Segmente und die Veränderungen innerhalb der mittelständischen Wirtschaft.
Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, würdigt die große Bedeutung des Mittelstands: "Der deutsche Mittelstand ist ein international bewundertes Erfolgsmodell unserer Wirtschaft. Mittelstand wird aber häufig auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) reduziert und damit in seiner Bedeutung unterschätzt. Mittelstandspolitik muss für alle diese Gruppen da sein." Deshalb unterstütze das Bundeswirtschaftsministerium Gründerinnen und Gründer u. a. durch die Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen für Wagniskapital (INVEST), die Aufstockung des EXIST-Programms für Gründungen aus Hochschulen sowie durch eine neue Wachstumsfazilität in Höhe von 500 Millionen Euro für innovative Unternehmen. Alle Mittelständler profitierten von den im Dezember 2014 vom Kabinett beschlossenen Maßnahmen zumBürokratieabbau und der neuen Allianz für Aus- und Weiterbildung zur Stärkung der dualen Berufsausbildung. Staatssekretär Machnig: "Der deutsche Mittelstand steht auf der wirtschaftspolitischen Agenda ganz weit oben."
Die Studien zeigen, dass Mittelstand nicht nur aus kleinen und mittleren Unternehmen besteht, sondern auch aus zahlreichen großen Familienunternehmen. "Viele große Unternehmen sind häufig über mehrere Generationen hinweg gewachsen. Mittelstand ist daher für die Eigentümer gleichbedeutend mit Tradition und bestimmten Werten. Daher halten auch viele Großunternehmen gerne am Zugehörigkeitsgefühl fest - selbst wenn die Eigentümerfamilie nur noch Unternehmensanteile besitzt, aber nicht mehr selbst im Unternehmen aktiv ist", berichtet die Präsidentin des IfM, Prof. Dr. Friederike Welter (Universität Siegen). Damit bestätigen sich die Abgrenzungsmerkmale des IfM, die neben dem quantitativen Kriterium auch qualitative Aspekte berücksichtigen. Zugleich macht die Präsidentin des IfM auf die Dynamik bei kleinen und jungen Unternehmen aufmerksam: "Die Zahl dieser Kleinstunternehmen ist besonders in den vergangenen beiden Jahrzehnten im Zuge des wirtschaftlichen Strukturwandels und der rasanten technologischen Entwicklung kontinuierlich gestiegen."
Die Studien "Mittelstand im Wandel" (PDF: 615 KB) und "Mittelstand zwischen Fakten und Gefühl" (PDF: 723 KB) sind auf der Homepage des Instituts für Mittelstandsforschung abrufbar.

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