Erster DRK-Hilfsflug nach Westafrika gestartet

Kurzfassung: Erster DRK-Hilfsflug nach Westafrika gestartetDas Deutsche Rote Kreuz hat am Dienstag, 4. November, mit einem ersten Hilfsflug Material für ein Ebola-Behandlungszentrum nach Sierra Leone transportier ...
[Deutsches Rotes Kreuz e.V. (DRK) - 04.11.2014] Erster DRK-Hilfsflug nach Westafrika gestartet

Das Deutsche Rote Kreuz hat am Dienstag, 4. November, mit einem ersten Hilfsflug Material für ein Ebola-Behandlungszentrum nach Sierra Leone transportiert. An Bord der MD-11 befinden sich insgesamt rund 25 Tonnen Hilfsgüter, darunter Behandlungszelte, Chlor zur Desinfektion, Stromgeneratoren und Klimaanlagen. "Das ist ein weiterer wichtiger Schritt im Kampf gegen Ebola", sagte DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters vor dem Start des Hilfsfluges vom Flughafen Berlin-Schönefeld nach Sierra Leone in Anwesenheit von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und dem Botschafter der Republik Sierra Leone, Jongopie Siaka Stevens.
In Sierra Leone wird in Kenema ein Ebola-Behandlungszentrum, das vom Internationalen Roten Kreuz betrieben wird, vom DRK nach und nach auf bis zu 100 Betten erweitert. In Liberia wird das DRK mit Unterstützung der Bundeswehr Mitte November in Monrovia eine Klinik mit ebenfalls bis zu 100 Betten in Betrieb nehmen. Die ersten Helfer für beide Einsatzorte befinden sich bereits vor Ort. Beide Projekte, die mit Hilfe der Bundesregierung finanziert werden, sind zunächst für zwölf Monate geplant.
Nach einem Aufruf an medizinisches Personal, sich für den Ebola-Einsatz zu melden, sind bisher 804 konkrete Bewerbungen eingegangen. Davon sind nach einer ersten Durchsicht 299 grundsätzlich geeignet, darunter 107 Ärzte. "Für die ersten vier Monate ist der Betrieb der beiden Behandlungszentren gesichert. Es reicht aber noch nicht aus, um die Kliniken über zwölf Monate hinweg zu betreiben", sagt Seiters. Das Personal soll etwa alle vier bis fünf Wochen ausgetauscht werden.
"Die Verhältnisse vor Ort sind katastrophal. Deshalb ist weitere Hilfe dringend notwendig", sagt Seiters, der die Bevölkerung zu Spenden aufruft. Mit den Spenden sollen die örtlichen Helfer des Roten Kreuzes unterstützt werden, die in die Dörfer gehen, um Aufklärungskampagnen zu betreiben.
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