NABU begrüßt neue Verpflichtungen der Staaten zur Naturschutzfinanzierung

Kurzfassung: NABU begrüßt neue Verpflichtungen der Staaten zur NaturschutzfinanzierungTschimpke: Deutschland muss Versprechen haltenDer NABU begrüßt den Kompromiss, den die Vertreter von 194 Staaten auf der UN ...
[Naturschutzbund Deutschland e.V NABU - 17.10.2014] NABU begrüßt neue Verpflichtungen der Staaten zur Naturschutzfinanzierung

Tschimpke: Deutschland muss Versprechen halten
Der NABU begrüßt den Kompromiss, den die Vertreter von 194 Staaten auf der UN-Naturschutzkonferenz in Südkorea beim Thema der Finanzierung gefunden haben. Bis zuletzt hatten Industrie- und Entwicklungsländer um die künftige Naturschutzfinanzierung gerungen.
Aus NABU-Sicht ist besonders positiv zu bewerten, dass die Finanzhilfe an Entwicklungsländer bis 2015 verdoppelt und bis 2020 auf mindestens diesem Niveau gehalten werden soll. "Wir sind froh, dass Bundesregierung und EU weiter zu ihren Zusagen bei den Naturschutzhilfen an arme Länder stehen und dass gerade Deutschland Vorreiter ist bei der Erfüllung dieser Versprechen", begrüßte NABU-Präsident Olaf Tschimpke den Kompromiss vor Ort in Pyeongchang. Des Weiteren wertet der Verband als Erfolg, dass sich alle Staaten erstmals verpflichten, mehr für die Naturschutzfinanzierung im eigenen Land zu tun. Außerdem freut sich der NABU, dass die Regierungen einen konkreten Fahrplan für die Abschaffung von Subventionen verabschiedet haben, die der biologischen Vielfalt schaden. "Besonders wichtig sind heute die neuen Hausaufgaben, die die Bundesregierung mit nach Europa nimmt", so Tschimpke. "Wie alle Staaten hat auch Deutschland zugesagt, zuhause mehr Geld für die biologische Vielfalt in die Hand zu nehmen. Gleichzeitig verstehen wir die Beschlüsse so, dass spätestens 2016 die Eliminierung naturschädlicher Agrarsubventionen starten muss."
Weitere Infos:
NABU-Seiten zur Konferenz, einschließlich Twitter-Wall: www.nabu.de/CBD-COP12.
Der NABU twittert aus den Verhandlungen unter @NABU_de (#COP12) und @kostya1975 (persönliche Einschätzungen).
(Zeitunterschied + 7 Stunden)
Bis zum 18. Oktober nimmt NABU-Präsident Olaf Tschimpke an der Weltnaturschutzkonferenz teil und steht für Interviews zur Verfügung. Kontakt über die NABU-Pressestelle.
Für Rückfragen:
Konstantin Kreiser, NABU-Referent für Internationale Biodiversitätspolitik, bis 18. Oktober vor Ort erreichbar unter Mobil +82-1027499563, E-Mail: Konstantin.Kreiser@NABU.de

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Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.Mehr als 390.000 NABU-Mitglieder setzen sich für die Natur ein - als aktive Umweltschützer oder engagierte Förderer. Sie sind in rund 1.500 lokalen Kreisverbänden und Ortsgruppen in ganz Deutschland organisiert und vornehmlich ehrenamtlich tätig.
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