07.10.2014 09:56 Uhr in Computer & Internet von Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI)
Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im Berichtsmonat August 2014
Kurzfassung: Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im Berichtsmonat August 2014Die Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] im August gegenüber dem Vo ...
[Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) - 07.10.2014] Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im Berichtsmonat August 2014
Die Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] im August gegenüber dem Vormonat preis-, saison- und arbeitstäglich [2] bereinigt um 4,0 % gefallen. Zudem wurde der Anstieg im Juli von 1,9 % auf 1,6 % revidiert. Im August ging sowohl die Industrieproduktion (-4,8 %) als auch die Erzeugung im Baugewerbe (-2,0 %) zurück. In der Industrie gab es den stärksten Rückgang bei den Investitionsgütern (-8,8 %). Dies lag vor allem an der Kfz-Branche, die ihre Produktion im Vergleich zum Vormonat um 25,4 % zurückfuhr. Die Erzeugung von Vorleistungsgütern nahm um 1,9 %, die der Konsumgüterhersteller um 0,4 % ab.
Die Produktionsentwicklung im August wurde durch die späte Lage der Sommerferien beeinflusst. Dieser Sondereffekt trug zu einem erheblichen Teil, jedoch nicht vollständig, zur schwachen Entwicklung der Produktionszahlen bei. Auch im Mehrmonatsvergleich Juni/Juli/August gegenüber März/April/Mai, bei dem solche Sondereffekte weniger durchschlagen, ist die Produktion in der Industrie um 0,7 % und im Baugewerbe um 1,2 % gesunken. Insgesamt liegt das Produktionsniveau im Produzierenden Gewerbe im Juli/August 0,7 % unter dem Durchschnitt des zweiten Quartals.
Die Industriekonjunktur durchläuft gegenwärtig eine Schwächephase. Dies betrifft neben der Produktion auch die Auftragseingänge und Umsätze. Der aktuelle Rückgang ist allerdings durch Ferientageeffekte überzeichnet. Insgesamt ist für das gesamte dritte Quartal mit einer schwachen Produktion zu rechnen.
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI)
Scharnhorststr. 34-37
11019 Berlin
Deutschland
Telefon: 030 18 615-6121
Telefax: 030 18 615-7020
Mail: pressestelle@bmwi.bund.de
URL: http://www.bmwi.de
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Die Produktionsentwicklung im August wurde durch die späte Lage der Sommerferien beeinflusst. Dieser Sondereffekt trug zu einem erheblichen Teil, jedoch nicht vollständig, zur schwachen Entwicklung der Produktionszahlen bei. Auch im Mehrmonatsvergleich Juni/Juli/August gegenüber März/April/Mai, bei dem solche Sondereffekte weniger durchschlagen, ist die Produktion in der Industrie um 0,7 % und im Baugewerbe um 1,2 % gesunken. Insgesamt liegt das Produktionsniveau im Produzierenden Gewerbe im Juli/August 0,7 % unter dem Durchschnitt des zweiten Quartals.
Die Industriekonjunktur durchläuft gegenwärtig eine Schwächephase. Dies betrifft neben der Produktion auch die Auftragseingänge und Umsätze. Der aktuelle Rückgang ist allerdings durch Ferientageeffekte überzeichnet. Insgesamt ist für das gesamte dritte Quartal mit einer schwachen Produktion zu rechnen.
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Nach der Bundestagswahl im September 2005 wurden die Arbeitsbereiche des bisherigen Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit in zwei neue Ministerien eingegliedert. Das neue Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wird von Michael Glos geleitet.Zentrales Anliegen der Politik des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ist es, das Fundament für wirtschaftlichen Wohlstand in Deutschland mit breiter Teilhabe aller Bürger sowie für ein modernes System der Wirtschaftsbeziehungen zu legen.Zum Geschäftsbereich des BMWi gehören 7 Behörden:BundeskartellamtBundesamt für Wirtschaft und AusfuhrkontrolleBundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und EisenbahnenBundesagentur für Außenwirtschaft Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung Physikalisch-Technische Bundesanstalt Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe
