15.09.2014 17:20 Uhr in Wirtschaft & Finanzen von Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
BMUB beteiligt sich an neuem Weltbank-Fonds für Klimaschutz-Projekte in Entwicklungsländern
Kurzfassung: BMUB beteiligt sich an neuem Weltbank-Fonds für Klimaschutz-Projekte in EntwicklungsländernDeutschland beteiligt sich mit bis zu 15 Mio. Euro an einem neuen Weltbank-Fonds, der sogenannten "Pilot Au ...
[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) - 15.09.2014] BMUB beteiligt sich an neuem Weltbank-Fonds für Klimaschutz-Projekte in Entwicklungsländern
Deutschland beteiligt sich mit bis zu 15 Mio. Euro an einem neuen Weltbank-Fonds, der sogenannten "Pilot Auctioning Facility" (PAF). Der Fonds wurde heute in Washington vorgestellt. Er soll zunächst Klimaschutzprojekte der Abfallwirtschaft in den Bereichen Deponieentgasung, organische Abfälle und Abwasserentsorgung fördern.
Es gibt zahlreiche gute Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern, die bislang über den internationalen CO2-Zertifikatehandel (Clean Development
Mechanism/CDM) finanziert wurden. Allerdings ist die private Nachfrage nach den Zertifikaten momentan eingebrochen. Viele Projekte stehen vor dem Aus und brauchen eine neue Finanzierung. Für einige dieser Projekte, die ausschließlich auf Einnahmen aus dem Zertifikatehandel angewiesen sind, soll nun der neue Fonds einspringen. Dies soll die Zeit bis zum Inkrafttreten eines neuen Klimaabkommens überbrücken. Erst dann ist wieder mit einer höheren Nachfrage auf dem internationalen Klimaschutz-Markt zu rechnen.
Der neue Fonds soll nicht nur die Finanzierung der Klimaprojekte durch die Geberländer fortschreiben, sondern auch den Entwicklungsländern helfen, die Emissionsminderung durch eigene Politiken und gesetzliche Regelungen sicherzustellen.
Die vom Fonds geförderten Projekte zielen auf Teile der Abfallwirtschaft, in denen in erheblichem Umfang Methan freigesetzt wird. Methan ist ein klimaschädliches Gas, das 23fach stärker wirkt als Kohlendioxid. Nach dieser ersten Phase soll der Fonds später auch Klimaschutzprojekte fördern, die auf andere Treibhausgase abzielen.
Das BMUB auf Twitter: @bmub
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Stresemannstraße 128 - 130
10117 Berlin
Telefon: 030 18 305-0
Telefax: 030 18 305-2044
Mail: service@bmu.bund.de
Deutschland beteiligt sich mit bis zu 15 Mio. Euro an einem neuen Weltbank-Fonds, der sogenannten "Pilot Auctioning Facility" (PAF). Der Fonds wurde heute in Washington vorgestellt. Er soll zunächst Klimaschutzprojekte der Abfallwirtschaft in den Bereichen Deponieentgasung, organische Abfälle und Abwasserentsorgung fördern.
Es gibt zahlreiche gute Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern, die bislang über den internationalen CO2-Zertifikatehandel (Clean Development
Mechanism/CDM) finanziert wurden. Allerdings ist die private Nachfrage nach den Zertifikaten momentan eingebrochen. Viele Projekte stehen vor dem Aus und brauchen eine neue Finanzierung. Für einige dieser Projekte, die ausschließlich auf Einnahmen aus dem Zertifikatehandel angewiesen sind, soll nun der neue Fonds einspringen. Dies soll die Zeit bis zum Inkrafttreten eines neuen Klimaabkommens überbrücken. Erst dann ist wieder mit einer höheren Nachfrage auf dem internationalen Klimaschutz-Markt zu rechnen.
Der neue Fonds soll nicht nur die Finanzierung der Klimaprojekte durch die Geberländer fortschreiben, sondern auch den Entwicklungsländern helfen, die Emissionsminderung durch eigene Politiken und gesetzliche Regelungen sicherzustellen.
Die vom Fonds geförderten Projekte zielen auf Teile der Abfallwirtschaft, in denen in erheblichem Umfang Methan freigesetzt wird. Methan ist ein klimaschädliches Gas, das 23fach stärker wirkt als Kohlendioxid. Nach dieser ersten Phase soll der Fonds später auch Klimaschutzprojekte fördern, die auf andere Treibhausgase abzielen.
Das BMUB auf Twitter: @bmub
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Stresemannstraße 128 - 130
10117 Berlin
Telefon: 030 18 305-0
Telefax: 030 18 305-2044
Mail: service@bmu.bund.de
Weitere Informationen
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB),
, 10117 Berlin, Deutschland
Tel.: 030 18 305-0;
, 10117 Berlin, Deutschland
Tel.: 030 18 305-0;
Weitere Meldungen dieses Unternehmens
08.12.2015 Klimaschutz/Internationales
03.12.2015 Gespräch zum Berlin/Bonn-Gesetz
03.12.2015 Bundesregierung reist klimaneutral
Pressefach abonnieren
via RSS-Feed abonnieren
via E-Mail abonnieren
Pressekontakt
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
10117 Berlin
Deutschland
Drucken
Weiterempfehlen
PDF
Schlagworte
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
10117 Berlin
Deutschland
https://www.prmaximus.de/pressefach/bundesministerium-für-umwelt, naturschutz, bau-und-reaktorsicherheit-bmub-pressefach.html
Die Pressemeldung "BMUB beteiligt sich an neuem Weltbank-Fonds für Klimaschutz-Projekte in Entwicklungsländern" unterliegt dem Urheberrecht.
Jegliche Verwendung dieses Textes, auch auszugsweise, erfordert die vorherige schriftliche Erlaubnis des Autors.
Autor der Pressemeldung "BMUB beteiligt sich an neuem Weltbank-Fonds für Klimaschutz-Projekte in Entwicklungsländern" ist Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), vertreten durch .

