27.08.2014 15:46 Uhr in Wirtschaft & Finanzen von IG Bauen-Agrar-Umwelt

Tarifrunde für das Dachdeckerhandwerk - Tarifverhandlungen stecken fest

Kurzfassung: Tarifrunde für das Dachdeckerhandwerk - Tarifverhandlungen stecken festDie Tarifverhandlungen im Dachdeckerhandwerk stecken in einer Sackgasse. Auch in der dritten Diskussionsrunde zwischen der Indus ...
[IG Bauen-Agrar-Umwelt - 27.08.2014] Tarifrunde für das Dachdeckerhandwerk - Tarifverhandlungen stecken fest

Die Tarifverhandlungen im Dachdeckerhandwerk stecken in einer Sackgasse. Auch in der dritten Diskussionsrunde zwischen der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und dem Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) am 22. August 2014 blockierten die Arbeitgeber eine Lösung. Nach ihrer Vorstellung sollen die rund 80 000 Beschäftigten der Branche nicht an der guten Baukonjunktur beteiligt werden. Sie schlossen eine Einkommenserhöhung mit einer Zwei vor dem Komma kategorisch aus und boten lediglich zwei Mal 1,3 Prozent für zwei Jahre an. Die IG BAU fordert ein Plus von 5,8 Prozent. "Die Argumentation der Arbeitgeber ist entlarvend. Sie halten das Mini-Angebot für ausreichend, weil sie damit knapp oberhalb der Inflation liegen. Damit schämen sie sich nicht einmal mehr, offen zuzugeben, dass sie den Beschäftigten keinen Anteil am Wachstum der Branche zugestehen wollen", sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Dietmar Schäfers. "Die Krisenjahre am Bau sind endgültig vorbei. Jetzt boomt Branche und daran haben die Arbeitnehmer ihren fairen Anteil verdient. Sie lassen sich nicht für dumm verkaufen und von der allgemeinen Lohnentwicklung abkoppeln."
Die starre Haltung der Arbeitgeber ist zudem widersprüchlich. Dem gleichzeitig mit dem Lohn mitverhandelten Innovationsfonds sehen sie positiv. Um die Branche zukunftsfest aufzustellen, soll bei der Sozialkasse des Dachdeckerhandwerks ein Fonds eingerichtet werden. Zu dessen Finanzierung fordert die IG BAU zusätzlich 0,5 Prozent. Ziel ist es, Fachkräfte im Alter zu halten und die Branche für den Nachwuchs attraktiver zu gestalten. "Es ist nicht zu erklären, wieso die Arbeitgeber einerseits viel Wert darauf legen, im Kampf um die Köpfe mitzuhalten, auf der anderen Seite mit ihrer Lohnpolitik das klare Abschreckungssignal senden: Wer nach der Schule im Dachdeckerhandwerk anfängt, muss auf Reallohnzuwachs verzichten."

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