Irak: Kinder getötet und verschleppt

Kurzfassung: Irak: Kinder getötet und verschlepptUnicef bestätigt 80 schwere Kinderrechtsverletzungen / Hilfe ausgeweitetKinder und Frauen in Irak werden laut UNICEF von bewaffneten Milizen gezielt getötet, ver ...
[Deutsches Komitee für UNICEF - 21.08.2014] Irak: Kinder getötet und verschleppt

Unicef bestätigt 80 schwere Kinderrechtsverletzungen / Hilfe ausgeweitet
Kinder und Frauen in Irak werden laut UNICEF von bewaffneten Milizen gezielt getötet, verschleppt und sexuell missbraucht. UNICEF-Kinderschutzexperten haben bisher 123 Fälle von schweren Kinderrechtsverletzungen gegen religiöse Minderheiten in der Provinz Ninive (Ninawa) an der Grenze zu Syrien dokumentiert und konnten mit Hilfe von Zeugen 80 Fälle verifizieren. "Fast jeder, mit dem wir gesprochen haben, berichtet von grauenhafter Gewalt, die er selbst oder Mitglieder der Familie oder Gemeinschaft erlitten oder miterlebt haben", berichtet Ibrahim Sesay, UNICEF-Mitarbeiter in Irak.
Ein 16-jähriges jesidisches Mädchen hat beispielsweise berichtet, dass sie zusammen mit anderen Mädchen und Frauen zusammengetrieben wurde. Sie sollte in einer Zwangsehe auf Zeit für sexuelle Dienste missbraucht werden. Das Mädchen sagte aus, dass sie entkommen konnte, aber andere Mädchen aus ihrer Gruppe wurden verschleppt. "Für die Frauen und Mädchen, die solche Höllenqualen durchlitten haben, brauchen wir dringend mehr medizinische und psychologische Hilfe", sagt Sesay. Bisher hat UNICEF mehr als 3.000 Flüchtlingskinder in der kurdischen Provinz Dohuk mit psychosozialer Hilfe erreicht.
Gleichzeitig weitet UNICEF auch die Lieferung von lebenswichtigen Hilfsgütern aus. Seit Anfang August hat UNICEF Flüchtlinge in Irak mit 89 Lastwagenladungen voller Hilfsgüter versorgt, darunter Trinkwasser für 162.000 Menschen, Zusatznahrung wie angereicherte Kekse für 92.000 Kinder und Sets mit Medikamenten und Verbandsmaterial für 100.000 Menschen. Weitere 200 Tonnen mit Hilfsgütern sind per Schiff und Flugzeug unterwegs. UNICEF unterstützt besonders bedürftige Flüchtlingsfamilien auch mit kleinen Geldbeträgen, damit sie sich vor Ort mit dem Nötigsten selbst versorgen können.
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