31.07.2014 15:48 Uhr in Wirtschaft & Finanzen von Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Bundesumweltministerium fördert die materialeffiziente Herstellung von LED-Lampen
Kurzfassung: Bundesumweltministerium fördert die materialeffiziente Herstellung von LED-LampenDie Seidel GmbH Co. KG aus Marburg wird mit zwei vollautomatischen Fertigungslinien eine materialeffiziente Produktio ...
[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) - 31.07.2014] Bundesumweltministerium fördert die materialeffiziente Herstellung von LED-Lampen
Die Seidel GmbH
Co. KG aus Marburg wird mit zwei vollautomatischen Fertigungslinien eine materialeffiziente Produktion von LED-Leuchtmitteln starten. Die Umsetzung dieses innovativen Vorhabens, das Metalle und Kunststoffe einspart und zu einer deutlichen Minderung von CO2-Emissionen beiträgt, wird mit rund 5 Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums gefördert. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat dem hessischen Unternehmen den Zuwendungsbescheid für diese Fördermittel überreicht.
Auf der ersten Fertigungslinie sollen LED-Lampen in der klassischen Glühlampenform mit maximalen Stückzahlen hergestellt werden, während auf der zweiten Linie unterschiedliche Lampentypen in variablen Stückzahlen produziert werden sollen. Die Lampen werden bis zu 60 Prozent leichter sein als vergleichbare Produkte. Damit können jährliche Einsparungen von 260 Tonnen Aluminium, 20 Tonnen Zinn, 40 Tonnen Kupfer und 10 Tonnen Kunst- und Klebstoffen erreicht werden. Zudem sollen sich die Produkte durch die geringe Anzahl verwendeter Materialien besser recyceln lassen. Die lokale Produktion von LED-Lampen könnte hunderte Containerlieferungen aus Fernost einsparen und die damit verbundenen CO2-Emissionen vermeiden. Darüber hinaus könnten durch eine schnelle Verbreitung der sparsamen Produkte jährlich 550.000 Tonnen CO2-Emissionen bei den Endkonsumenten vermieden werden.
Das Projekt wird aus dem Förderschwerpunkt "Materialeffizienz in der Produktion" des Umweltinnovationsprogramms gefördert. Ziel des Förderschwerpunkts ist es, Produktionsabläufe zu optimieren, um natürliche Ressourcen zu schonen. Mit dem Umweltinnovationsprogramm wird die erstmalige, großtechnische Anwendung einer innovativen Technologie gefördert. Das Vorhaben muss über den Stand der Technik hinausgehen und sollte Demonstrationscharakter haben.
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Stresemannstraße 128 - 130
10117 Berlin
Telefon: 030 18 305-0
Telefax: 030 18 305-2044
Mail: service@bmu.bund.de
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Co. KG aus Marburg wird mit zwei vollautomatischen Fertigungslinien eine materialeffiziente Produktion von LED-Leuchtmitteln starten. Die Umsetzung dieses innovativen Vorhabens, das Metalle und Kunststoffe einspart und zu einer deutlichen Minderung von CO2-Emissionen beiträgt, wird mit rund 5 Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums gefördert. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat dem hessischen Unternehmen den Zuwendungsbescheid für diese Fördermittel überreicht.
Auf der ersten Fertigungslinie sollen LED-Lampen in der klassischen Glühlampenform mit maximalen Stückzahlen hergestellt werden, während auf der zweiten Linie unterschiedliche Lampentypen in variablen Stückzahlen produziert werden sollen. Die Lampen werden bis zu 60 Prozent leichter sein als vergleichbare Produkte. Damit können jährliche Einsparungen von 260 Tonnen Aluminium, 20 Tonnen Zinn, 40 Tonnen Kupfer und 10 Tonnen Kunst- und Klebstoffen erreicht werden. Zudem sollen sich die Produkte durch die geringe Anzahl verwendeter Materialien besser recyceln lassen. Die lokale Produktion von LED-Lampen könnte hunderte Containerlieferungen aus Fernost einsparen und die damit verbundenen CO2-Emissionen vermeiden. Darüber hinaus könnten durch eine schnelle Verbreitung der sparsamen Produkte jährlich 550.000 Tonnen CO2-Emissionen bei den Endkonsumenten vermieden werden.
Das Projekt wird aus dem Förderschwerpunkt "Materialeffizienz in der Produktion" des Umweltinnovationsprogramms gefördert. Ziel des Förderschwerpunkts ist es, Produktionsabläufe zu optimieren, um natürliche Ressourcen zu schonen. Mit dem Umweltinnovationsprogramm wird die erstmalige, großtechnische Anwendung einer innovativen Technologie gefördert. Das Vorhaben muss über den Stand der Technik hinausgehen und sollte Demonstrationscharakter haben.
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, 10117 Berlin, Deutschland
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