Das Mittelalter entdecken

Kurzfassung: Das Mittelalter entdeckenDritter Mittelaltertag an der Universität Heidelberg: Kurzseminare, Mitmachaktionen und Aufführungen laden zum Kennenlernen der Mediävistik einSpannende und unterhaltsame E ...
[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg - 01.07.2014] Das Mittelalter entdecken
Dritter Mittelaltertag an der Universität Heidelberg: Kurzseminare, Mitmachaktionen und Aufführungen laden zum Kennenlernen der Mediävistik ein
Spannende und unterhaltsame Einblicke in die Erforschung einer historischen Epoche bietet der "Mittelaltertag", der am 5. Juli 2014 an der Universität Heidelberg stattfindet. Studierende, Mitarbeiter und Professoren der Mittelalterwissenschaften wollen mit dieser Veranstaltung den Facettenreichtum ihrer Disziplinen sichtbar machen. Ein vielfältiges Angebot an interaktiven Kurzseminaren zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten wird ergänzt durch Mitmachaktionen und Aufführungen, die das Mittelalter in seiner ganzen Vielfalt lebendig werden lassen. Das Programm richtet sich an alle Interessierten aus Universität, Stadt und Region.
Den Eröffnungsvortrag zum Thema "Piraten des Mittelmeeres - und ihre Opfer. Zur Sozialgeschichte maritimer Gewalt im Mittelalter" hält der Heidelberger Historiker Prof. Dr. Nikolas Jaspert. In den jeweils 30-minütigen Kurzseminaren erhalten Teilnehmer unter anderem Einblicke in die Kartographie, die Wappenkunde, die Astrologie oder die Sprache dieser Epoche. Auch das Geld, die Götter und die Liebe im Mittelalter lassen sich hier entdecken. In einem Mittelalterquiz geht es um "Mönche, Mörder und Mysterien". Im Rahmenprogramm werden Besucherinnen und Besucher in die Fechtkunst des 14. und 15. Jahrhunderts eingeführt oder können an einem thematischen Rundgang durch die Heidelberger Altstadt teilnehmen. An Kinder richtet sich ein spezieller Tanzkurs. Eingeladen sind auch Schülerinnen und Schüler, die sich für ein Studium im Bereich der Mediävistik interessieren. Den Abschluss des Tages bilden ein Theaterstück über Karl den Großen mit dem Titel "Karl der Ganze" sowie eine Aufführung von Liedern aus dem Mittelalter. Dabei sind die Zuhörer auch zum gemeinsamen Musizieren, Singen und Tanzen eingeladen.
Organisiert und durchgeführt wird der "Mittelaltertag" von verschiedenen Instituten und Einrichtungen der Universität Heidelberg und der Universität Mannheim sowie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Beteiligt ist auch die Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Die Veranstaltung findet unter der Leitung von Prof. Dr. Ludger Lieb vom Germanistischen Seminar der Ruperto Carola in verschiedenen Hörsälen der Neuen Universität statt. Das Programm beginnt um 14 Uhr und dauert bis etwa 20 Uhr.

Kontakt:
Prof. Dr. Ludger Lieb
Germanistisches Seminar
Tel. +49 6221 54-3434
ludger.lieb@gs.uni-heidelberg.de
Kommunikation und Marketing Pressestelle
Tel. +49 6221 54-2311
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Seit ihrer Gründung hat die Universität Heidelberg mit Blick auf ihre wissenschaftliche Reputation, ihre intellektuelle Ausstrahlung und ihre Attraktivität für Professoren und Studenten viele Höhen und Tiefen erlebt. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich Heidelberg zu einem Zentrum des Humanismus. Martin Luthers Disputation im April 1518 hinterließ nachhaltige Wirkung. In der Folgezeit erwarb sich die Universität ihren besonderen Ruf als Hochburg des Calvinismus. So entstand hier 1563 das bis heute grundlegende Bekenntnisbuch der reformierten Kirche, der "Heidelberger Katechismus". Nach schwierigen, durch Revolutionskriege und finanzielle Misswirtschaft geprägten Jahren wurde die Universität Anfang des 19. Jahrhunderts vom ersten badischen Großherzog Karl Friedrich reorganisiert. Seinen Namen fügte die Universität dem Namen ihres Stifters Ruprecht I. hinzu und nennt sich seither Ruprecht-Karls-Universität.
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