Ohoven: Dezentrale Energieversorgung statt Klientelpolitik

Kurzfassung: (Mynewsdesk) Berlin – Zum heutigen Energiegipfel erklärt Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW):„Der Energiegipfel macht deutlich, wie weit die Positionen in der Energiepolitik auseinanderliegen. Statt Interessengruppen zu bedienen, sollte die Bundesregierung die Chancen einer dezentralen Energieversorgung nutzen. Das Konzept des BVMW zu einer Energieversorgung so dezentral wie möglich und so zentral wie nötig liegt dem Bundeswirtschaftsminister ...
[Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) - 01.04.2014] (Mynewsdesk) Berlin – Zum heutigen Energiegipfel erklärt Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW):„Der Energiegipfel macht deutlich, wie weit die Positionen in der Energiepolitik auseinanderliegen. Statt Interessengruppen zu bedienen, sollte die Bundesregierung die Chancen einer dezentralen Energieversorgung nutzen. Das Konzept des BVMW zu einer Energieversorgung so dezentral wie möglich und so zentral wie nötig liegt dem Bundeswirtschaftsminister vor. Dezentralität schlägt zudem eine Brücke zwischen den Positionen von Bund und Ländern.Ein wichtiger Baustein dabei ist die Energiegewinnung aus Biomasse. Hier verkennt die Bundesregierung die Potenziale. So ist beispielsweise Biogas speicher- und grundlastfähig. Die Nutzung von Biogas / Biomethan hat neben seiner energiewirtschaftlichen Funktion als Speicher- und Regelenergie auch umweltpolitische Vorteile. So spart die energetische Nutzung eines Biomethanmoleküls 23-26 CO2-Moleküle ein, hat also den 23-26fachen CO2-Einsparungseffekt und ist somit sogar klimafreundlicher als die Windenergie. Auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen ist durch die Kreislaufwirtschaft durch Anbau und energetische Nutzung ein CO2-0-Kreislauf stets gewährleistet.Biomethan eingespeist in das Erdgasnetz ist der flexibelste erneuerbare Energieträger, da er im vorhandenen Gasnetz und in den vorhandenen Gasspeichern einfach zwischengespeichert werden kann und in der Nutzung sowohl in der Strom- und Wärmeproduktion als auch im Mobilitätsbereich als Kraftstoff Verwendung findet. Der mittelständisch geprägten Biogas-Branche darf nicht die Existenzgrundlage entzogen werden. Wir schlagen deshalb vor, den Ausbaudeckel auf 250 MW pro Jahr zu erhöhen.Die konventionellen Energien kosten den Steuerzahler zudem deutlich mehr als die Erneuerbaren. In der EU wurden über 130 Milliarden Euro Subventionen für konventionelle Energien ausgegeben, davon allein 40 Milliarden Euro für Atomkraft und 30 Milliarden Euro für Kohle. Die Bioenergien kosteten in Deutschland im Vorjahr 21 Milliarden Euro, davon sind 5,1 Milliarden Euro Industrierabatte.Um Betriebe und Bürger schnell zu entlasten, sollte die Stromsteuer gesenkt werden. Ein staatlicher Anteil am Strompreis von inzwischen über 50 Prozent ist nicht länger hinnehmbar. Das gefährdet die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland.“

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