31.12.2025 09:14 Uhr in Gesellschaft & Familie und in Kultur & Kunst von Marion Schanne

Auswandern nach Ungarn: Neujahr wie die Einheimischen - die Bräuche, die über Glück und Wohlstand entscheiden sollen

Linsen als "Münzen", Schwein als Glückstier, Tabus am 1. Januar: Ein neuer Artikel zeigt, wie Ungarn das neue Jahr startet - zwischen Budapest und Familientisch.
Kurzfassung: Auswandern nach Ungarn heißt auch: die kleinen kulturellen Codes verstehen. Rund um den 1. Januar sind in Ungarn bis heute Bräuche lebendig, die Glück, Wohlstand und Harmonie sichern sollen. Ein neuer Hintergrundartikel erklärt die wichtigsten Traditionen, Speise-Regeln und Rituale - sachlich, unterhaltsam und ohne Klischees. Von Linsen als Symbol für Geld bis zum Schwein als Zeichen für "Vorwärtskommen": Der Beitrag macht neugierig auf Ungarn, wie man es selten erzählt.
Auswandern nach Ungarn: Neujahr wie die Einheimischen - die Bräuche, die über Glück und Wohlstand entscheiden sollen Glück beginnt am ersten Tag – Neujahrstraditionen und Bräuche in Ungarn | Marion Schanne von einwandererhilfe.de
[Marion Schanne - 31.12.2025] Szombathely 31. Dezember 2025; Auswandern nach Ungarn beginnt nicht erst mit Formularen. Es beginnt oft am Küchentisch. Spätestens am 1. Januar merkt man, wie viel Kultur in kleinen Sätzen steckt - und wie schnell man dazugehören kann, wenn man sie versteht.

Ein neuer Hintergrundartikel zeigt, welche Neujahrsbräuche in Ungarn bis heute nachwirken. Nicht als Folklore-Show. Sondern als echte Alltagslogik. Denn der Neujahrstag gilt traditionell als "prägender Tag": Was man tut, was man sagt und sogar was man isst, soll sinnbildlich das ganze Jahr beeinflussen.

Im Zentrum steht das Essen. Linsen gelten als Glücksgericht, weil sie an Münzen erinnern und beim Kochen "mehr werden". Schweinefleisch steht für Fortschritt, weil das Schwein nach vorne wühlt und das Glück sinnbildlich heranscharrt. Gleichzeitig sind Tabus bekannt, die viele Familien am 1. Januar bis heute einhalten: Geflügel soll das Glück "wegscharren", Fisch es "wegschwimmen" lassen. Selbst Menschen, die nicht an Aberglauben glauben, kochen an Neujahr oft trotzdem Linsen - einfach, weil es dazugehört.

Der Artikel erklärt diese Regeln mit historischem Kontext. In agrarisch geprägten Zeiten war Nahrung Sicherheit. Rituale gaben Orientierung. Sie machten den Jahresbeginn kontrollierbarer. Und sie stärkten Gemeinschaft, weil man am Tisch dieselben Zeichen teilte. Genau deshalb überleben viele Bräuche bis heute. Man nimmt sie nicht immer wörtlich. Aber man nimmt sie ernst genug, um sie weiterzugeben.

Spannend ist auch der Blick auf Stadt und Land. In Budapest dominieren öffentliche Feiern, Konzerte und Feuerwerk. Auf dem Land stehen eher Familie, gemeinsames Essen und überlieferte Rituale im Vordergrund. Der Beitrag zeigt, wie sich Traditionen verändern, ohne zu verschwinden. Und warum gerade Auswanderer oft überrascht sind, wie viel "Ungarn-Gefühl" in einem einfachen Topf Linsen stecken kann.

Wer Ungarn verstehen will, braucht nicht sofort perfekte Sprache. Manchmal reicht die richtige Frage am Neujahrstag: "Gibt's Linsen?" Der Artikel nimmt diese kleine Szene als Einstieg - und macht daraus eine Reise durch Küche, Geschichte und Alltag.


Glück beginnt am ersten Tag - Neujahrstraditionen und Bräuche in Ungarn
Essen, Rituale und Aberglauben zwischen Stadt und Land
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Alle Angaben trotz sorgfältiger Recherche ohne Gewähr.
Quelle: ungarisch-lernen.de online Magazin für deutschsprachige Auswanderer in Ungarn
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Mir ist wichtig, dass Einwanderer in Ungarn sich selbst helfen können - mit Anleitung, mit Unterstützung und mit dem guten Gefühl: Ich bin nicht allein.

Genau dafür bin ich da.
Herzlichst, Marion Schanné
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