Staatssekretärin Schäfer gibt Startschuss für dritten Landesseniorenplan

  • Pressemitteilung der Firma Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport des Saarlandes, 25.03.2011
Pressemitteilung vom: 25.03.2011 von der Firma Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport des Saarlandes aus Saarbrücken

Kurzfassung: Saarbrücken - Gaby Schäfer, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport, hat am Donnerstag den Startschuss zur Fortschreibung des Landesseniorenplans gegeben. Der dritte Teil beschäftigt sich im ...

[Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport des Saarlandes - 25.03.2011] Staatssekretärin Schäfer gibt Startschuss für dritten Landesseniorenplan


Saarbrücken - Gaby Schäfer, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport, hat am Donnerstag den Startschuss zur Fortschreibung des Landesseniorenplans gegeben.

Der dritte Teil beschäftigt sich im Schwerpunkt mit der Pflege im Alter. "Der Landesseniorenplan ist für die saarländische Landesregierung eine Art Richtlinie in der Seniorenpolitik", sagt Staatssekretärin Schäfer, "denn zukunftsfähige Seniorenpolitik ist im Saarland generationenübergreifend angelegt. Unsere Aufgabe ist es, Rahmenbedingungen so zu schaffen, dass ältere Menschen an der Gesellschaft teilhaben können und dass ihnen im Fall von Pflegebedürftigkeit geholfen wird."

Mit der Fachveranstaltung am Freitag, 25. März, von 9 bis 12 Uhr im Atrium des Ministeriums für Wirtschaft und Wissenschaft, beginnt die Fortschreibung des dritten Landesseniorenplans. Involviert in die Fortschreibung sind stellvertretend für ihre Organisationen auch Prof. Dr. Martha Meyer (Institut für Gesundheitsforschung und –technologie der HTW des Saarlandes), Gerhard Ballas (Vorsitzender des Landesseniorenbeirats, LSB) sowie Astrid Koch (Vorsitzende der Arbeitsgruppe, die Ministerium und LSB eingerichtet haben).

Bis August folgen fünf weitere Fachveranstaltungen, in denen sich verschiedene Experten dem Thema Pflege im Alter widmen. Die sechs Fachveranstaltungen bilden die Basis des dritten Seniorenplans des Saarlandes. Teilnehmen daran werden neben Vertretern der Landesregierung zum Beispiel die LIGA, die Saarländische Pflegegesellschaft, Sozialdienste der Krankenhäuser und diverse Kammern. "Ziel der einzelnen Fachveranstaltungen ist es, auf Grundlage von Vorträgen aus der Praxis mit allen Beteiligten zukunftsorientierte Handlungsempfehlungen zu entwickeln, zu vereinbaren und im Landesseniorenplan abzubilden", sagt Staatssekretärin Schäfer.

Der Landesseniorenplan als solches gliedert sich in drei Teile mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen. Teil 1 wurde im September 2007 unter dem Titel "Potenziale älterer Menschen entdecken – Generationen-Miteinander fördern" der Öffentlichkeit vorgestellt. Teil 2 folgte im April 2009 unter dem Titel "Vital und zufrieden älter werden: Präventionspotenziale nutzen – Wohn- und Lebensqualität bewahren" mit Aspekten zu "Wohnen im Alter" und Gesundheitsschutz bzw. -förderung.

Die gravierenden Veränderungen im Altersaufbau der saarländischen Bevölkerung stellen Politik und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Denn mit dem Anstieg des Anteils älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung erhöhen sich auch der Anteil und die Zahl der Pflegebedürftigen. Bei der Anzahl der Pflegebedürftigen im Saarland ist ausgehend von 28.000 Personen in 2005 ein Anstieg auf 37.000 Personen in 2020 zu erwarten. Das entspricht einer Steigerung von 13,6 Prozent im Jahr 2010 auf 31 Prozent im Jahr 2020. Derzeit leben 226.200 Menschen über 65 Jahre im Saarland (Stand: 31.12.2008), das sind 22 Prozent der Gesamtbevölkerung. Auf Grundlage der 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung geht das Statistische Amt des Saarlandes davon aus, dass die Zahl der über 65-Jährigen im Jahr 2020 auf 239.600 und im Jahr 2030 auf 279.000 ansteigen wird. Dies entspricht einem Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung von 25,3 Prozent im Jahr 2020 und von 31,4 Prozent im Jahr 2030.

Deshalb appelliert Staatssekretärin Schäfer, die sozio-demografische Entwicklung als "Motor für den gesellschaftlichen Wandel zu begreifen". Schäfer weiter: "Die Seniorenpolitik ist eine Querschnittsaufgabe der gesamten Gesellschaft. Insbesondere für Kommunen ist der prognostizierte Anstieg der pflegebedürftigen Menschen eine Herausforderung der Gestaltung der lokalen Infrastruktur."


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