Positiver Trend auf dem Milchmarkt setzt sich fort
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 22.03.2011
Pressemitteilung vom: 22.03.2011 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin
Kurzfassung: Die Lage auf dem deutschen Milchmarkt hat sich nach der Milchkrise im Jahr 2009 wieder deutlich stabilisiert und verbessert. Grund für den positiven Trend ist die gestiegene Nachfrage aus dem Ausland. Die EU-Exporte von Milch und Milcherzeugnissen ...
[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 22.03.2011] Positiver Trend auf dem Milchmarkt setzt sich fort
Die Lage auf dem deutschen Milchmarkt hat sich nach der Milchkrise im Jahr 2009 wieder deutlich stabilisiert und verbessert. Grund für den positiven Trend ist die gestiegene Nachfrage aus dem Ausland.
Die EU-Exporte von Milch und Milcherzeugnissen sind umgerechnet auf Milch um knapp elf Prozent gestiegen. Milchbauern können damit wieder etwas aufatmen und optimistischer in die Zukunft blicken. Für das Jahr 2011 scheint sich der Trend hin zu einer stabilen Erlössituation für die Milchwirtschaft zu verstetigen. Die aktuellen Milcherzeugerpreise im ersten Quartal 2011 dürften mit rund 32 Cent/kg Milch bei tatsächlichen Inhaltsstoffen nochmals leicht höher liegen als die schon überdurchschnittlichen Preise des vergangenen Jahres.
Bereits im vergangenen Jahr lagen die Milcherzeugerpreise um rund 24 Prozent über denen des krisenhaften Vorjahres 2009. Demnach lagen die Preise 2009 bei 25,3 Cent/kg und 2010 bei 31,3 Cent/kg. Dadurch sind auch die Preise für Milcherzeugnisse, die für den Export bestimmt sind, deutlich gestiegen. Dies ist bemerkenswert, da ein starker Euro die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Ware eher einschränkte. Demgegenüber ist der Preisanstieg für Milcherzeugnisse für den heimischen, privaten Verbrauch, insbesondere für Trinkmilch, Joghurt und Käse, deutlich geringer.
Damit sich die Preise für die Milcherzeuger nachhaltig stabilisieren können, ist eine Preiserhöhung auch für die im heimischen Markt abgesetzten Mengen an Butter, Käse und sonstigen Milchprodukten wichtig. Bei den kommenden Verhandlungen mit dem Einzelhandel dürften Preisanhebungen möglich sein. Damit würde sich die positive Preisentwicklung auf dem Weltmarkt auch auf dem Binnenmarkt fortsetzen.
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Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
Die Lage auf dem deutschen Milchmarkt hat sich nach der Milchkrise im Jahr 2009 wieder deutlich stabilisiert und verbessert. Grund für den positiven Trend ist die gestiegene Nachfrage aus dem Ausland.
Die EU-Exporte von Milch und Milcherzeugnissen sind umgerechnet auf Milch um knapp elf Prozent gestiegen. Milchbauern können damit wieder etwas aufatmen und optimistischer in die Zukunft blicken. Für das Jahr 2011 scheint sich der Trend hin zu einer stabilen Erlössituation für die Milchwirtschaft zu verstetigen. Die aktuellen Milcherzeugerpreise im ersten Quartal 2011 dürften mit rund 32 Cent/kg Milch bei tatsächlichen Inhaltsstoffen nochmals leicht höher liegen als die schon überdurchschnittlichen Preise des vergangenen Jahres.
Bereits im vergangenen Jahr lagen die Milcherzeugerpreise um rund 24 Prozent über denen des krisenhaften Vorjahres 2009. Demnach lagen die Preise 2009 bei 25,3 Cent/kg und 2010 bei 31,3 Cent/kg. Dadurch sind auch die Preise für Milcherzeugnisse, die für den Export bestimmt sind, deutlich gestiegen. Dies ist bemerkenswert, da ein starker Euro die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Ware eher einschränkte. Demgegenüber ist der Preisanstieg für Milcherzeugnisse für den heimischen, privaten Verbrauch, insbesondere für Trinkmilch, Joghurt und Käse, deutlich geringer.
Damit sich die Preise für die Milcherzeuger nachhaltig stabilisieren können, ist eine Preiserhöhung auch für die im heimischen Markt abgesetzten Mengen an Butter, Käse und sonstigen Milchprodukten wichtig. Bei den kommenden Verhandlungen mit dem Einzelhandel dürften Preisanhebungen möglich sein. Damit würde sich die positive Preisentwicklung auf dem Weltmarkt auch auf dem Binnenmarkt fortsetzen.
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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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