Parlamentarische Staatssekretärin Kopp unterzeichnet in Cancún Vertrag mit Weltbank: Deutschland finanziert Waldschutz mit 44 Millionen Euro

  • Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 08.12.2010
Pressemitteilung vom: 08.12.2010 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin

Kurzfassung: Gudrun Kopp, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, hat am Dienstag am Rande der UN Klimakonferenz im mexikanischen Cancún einen Finanzierungsvertrag von 34 Millionen Euro mit der ...

[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 08.12.2010] Parlamentarische Staatssekretärin Kopp unterzeichnet in Cancún Vertrag mit Weltbank: Deutschland finanziert Waldschutz mit 44 Millionen Euro


Gudrun Kopp, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, hat am Dienstag am Rande der UN Klimakonferenz im mexikanischen Cancún einen Finanzierungsvertrag von 34 Millionen Euro mit der Wald-Kohlenstoffpartnerschaft (Forest Carbon Partnership Facility – FCPF) der Weltbank unterzeichnet. Hinzu kommen weitere 10 Millionen Euro, die das Bundesumweltministerium beiträgt. "Dies ist ein strategischer Beitrag für Deutschland", sagte Kopp, "denn Klimaschutz ist ohne den Schutz der Wälder nicht denkbar. Die FCPF leistet bereits heute wichtige Pionierarbeit in vielen waldreichen Ländern." Die Mittel sind Teil der 1,26 Milliarden Euro Finanzierungszusagen, die Deutschland beim UN Klimagipfel in Kopenhagen im Jahr 2009 als Anschubfinanzierung für Klimaschutz ("Fast-Start"-Finanzierung) zugesagt hat.
"Klimarelevante Maßnahmen in Entwicklungsländern sind für uns integraler Bestandteil nachhaltiger Entwicklung. Auch Waldschutz und Bekämpfung der Abholzung der Tropenwälder sind wichtige und kostengünstige Wege der Minderung von Emissionen. Mein Ministerium baut die bestehenden Partnerschaften mit wichtigen Waldländern wie Brasilien, Indonesien und dem Kongo derzeit weiter aus, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden", unterstrich Gudrun Kopp.
Die Gründung der FCPF im Jahr 2007 geht auf die Initiative von Bundeskanzlerin Merkel im Zuge des G8-Gipfels von Heiligendamm zurück. Seitdem ist die FCPF mit 37 Partnerländern und 16 Gebern zur größten multilateralen Pilotinitiative im Klima- und Waldschutz geworden. Sie gibt wichtige Impulse vor Ort und in den internationalen Klimaverhandlungen. Inzwischen haben bereits 13 Entwicklungsländer nationale Roadmaps für die Reduktion von Emissionen aus Entwaldung und Degradierung (REDD+) erstellt.
Aus Sicht der Bundesregierung ist REDD+ zentral, um auch bei Biodiversitätserhalt und Armutsreduzierung voranzuschreiten. Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass Emissionsreduzierung, Erhalt biologischer Vielfalt und soziale Entwicklung durch enge Einbindung und Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung Hand in Hand gehen. Die FCPF hat hier über die letzten Jahre vorbildliche Arbeit geleistet und soll dies auch weiter tun. Dies zeigt sich auch dadurch, dass sowohl BMZ als auch BMU zur Finanzierung der FCPF beitragen sowie durch die Flankierung der FCPF-Zusagen mit umfangreichen bilateralen Programmen in besonders wichtigen tropenwaldreichen Ländern, wie Brasilien oder Indonesien.


Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de


Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

Firmenkontakt:
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de

Die Pressemeldung "Parlamentarische Staatssekretärin Kopp unterzeichnet in Cancún Vertrag mit Weltbank: Deutschland finanziert Waldschutz mit 44 Millionen Euro" unterliegt dem Urheberrecht der pressrelations GmbH. Jegliche Verwendung dieses Textes, auch auszugsweise, erfordert die vorherige schriftliche Erlaubnis des Autors. Autor der Pressemeldung "Parlamentarische Staatssekretärin Kopp unterzeichnet in Cancún Vertrag mit Weltbank: Deutschland finanziert Waldschutz mit 44 Millionen Euro" ist Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).